Die Stadtgemeinde Herzogenburg liegt im
Bezirk St. Pölten-Land im österreichischen Bundesland Niederösterreich und hat rund 8.000
Einwohner. Herzogenburg hat eine Fläche von 46 Quadratkilometer und liegt auf einer Seehöhe von 229 Meter. Die Stadtgemeinde Herzogenburg liegt im Mostviertel, zwischen St. Pölten und Krems. Fast ein
Drittel der Gemeindefläche ist bewaldet.
Über die Geschichte von Herzogenburg
Seit der Jungsteinzeit ist das Gebiet um Herzogenburg besiedelt. Im Altertum war das Gebiet um Herzogenburg Teil des Gebiets der Provinz Noricum. Die Stadtgemeinde teilte im Laufe
Die Stadtgemeinde Herzogenburg liegt im
Bezirk St. Pölten-Land im österreichischen Bundesland Niederösterreich und hat rund 8.000
Einwohner. Herzogenburg hat eine Fläche von 46 Quadratkilometer und liegt auf einer Seehöhe von 229 Meter. Die Stadtgemeinde Herzogenburg liegt im Mostviertel, zwischen St. Pölten und Krems. Fast ein
Drittel der Gemeindefläche ist bewaldet.
Über die Geschichte von Herzogenburg
Seit der Jungsteinzeit ist das Gebiet um Herzogenburg besiedelt. Im Altertum war das Gebiet um Herzogenburg Teil des Gebiets der Provinz Noricum. Die Stadtgemeinde teilte im Laufe der Jahrhunderte
die wechselvolle Geschichte von Österreich. Die erste urkundliche Erwähnung von Herzogenburg stammt aus dem Jahr 1014. Der Name der Stadt leitet sich von Herzoge und Burg (Burg der Herzoge) ab. Zwei
Brüder gründeten im 9. Jahrhundert eine Grenzfestung im Abwehrkampf gegen die Mährer und diese Abwehrfestung wurde als Burg der Herzoge bekannt.
Der sogenannte „Untere Markt“ ist der älteste Teil der Stadtgemeinde. Der Marktplatz befand sich dort, wo heute der Rathausplatz ist. Die Siedlung von Herzogenburg bekam im Jahr 1100 das Marktrecht
verliehen.
Der sogenannte „Obere Markt“ entstand etwas später. Dort wurde um 1244 auch ein Chorherrstift angelegt, das auch die Verwaltung des sogenannten „Oberen Marktes“ über hatte. Dieser „Obere Markt“
erhielt das Marktrecht im Jahr 1548 zugesprochen. Beide Märkte befanden sich innerhalb einer gemeinsamen Stadtmauer, allerdings waren die Märkte streng voneinander getrennt und hatten auch ihre
eigenen Wappen, eine eigene Verwaltung und eine eigene Gerichtsbarkeit.
Im Jahr 1808 kam es zu einer Vereinigung der beiden Märktet. Das Wappen des „Unteren Marktes“ wurde als das gemeinsame neue Wappen übernommen. Im Jahr 1927 wurde Herzogenburg zur Stadt erhoben.
Sehenswürdigkeiten von Herzogenburg
Die Stadt Herzogenburg ist für das barocke Stift Herzogenburg der Augustiner-Chorherren bekannt. Mit der Planung und Bauleitung des Baues des Stifts wurde im Jahr 1714 Jakob Prandtauer beauftragt.
Sein Projekt konnte aus finanziellen Gründen nur zur Hälfte fertiggestellt werden. Von den vier geplanten Höfen gibt es im Stift nun nur zwei Höfe. Des weitern war der kaiserliche Architekt Johann
Fischer von Erlach mit bei der Planung involviert. Dieser entwarf den sogenannten Kaisersaal.
Bei Herzogenburg gibt es auch das Schloss Walpersdorf zu besichtigen. Es ist eines der wenigen Renaissance Bauten von Niederösterreich. Zusätzlich gibt es im Umkreis von Herzogenburg viele Museen zu
besichtigen. Beispielsweise gibt es bei Nußdorf an der Traisen das Urzeitmuseum, in Weißenkirchen an der Persching ein Landwirtschaftsmuseum und auch das Hametner Bauernmuseum. In der Stadt
Herzogenburg finden jährlich auch die niederösterreichischen Kindersommerspiele statt. Diese ziehen an den zwei Wochenende vor Schulbeginn viele Besucher an.
Freizeitgestaltung in Herzogenburg
In der teils leicht hügeligen Landschaft bei Herzogenburg kann man sehr gut Radfahren, Laufen und Nordic-Walken. Des weitern kann man im Gebiet von Herzogenburg an Weingärten vorbei flanieren,
romantische Kutschenfahrten unternehmen und ausgedehnte Spaziergänge unternehmen. In der Stadt gibt es natürlich auch die Möglichkeit zum Baden und im Winter zum Eislaufen und Eisstockschießen. Es
gibt auch eine Minigolfanlage.