Steinakirchen am Forst ist ein Ort im niederösterreichischen Bezirk
Scheibbs mit 2.370 Einwohnern. Die Marktgemeinde Steinkirchen liegt 324
Meter über dem Meeresspiegel im Mostviertel in Österreich. Katastralgemeinden und Ortsteile der Marktgemeinde Steinkirchen am Forst sind Altenhof, Amesbach, Brandstatt, Dürnbach, Edelbach, Edla,
Ernegg, Felberach, Götzwang, Haberg, Hausberg, Kerschenberg, Kleinreith, Knolling, Lonitzberg, Oberstampfing, Ochsenbach, Oed bei Ernegg, Oedt, Reith bei Weinberg, Schollödt, Schönegg, Steinakirchen
am Forst, Straß, Stritzling, Unterstampfing, Windpassing,
Steinakirchen am Forst ist ein Ort im niederösterreichischen Bezirk
Scheibbs mit 2.370 Einwohnern. Die Marktgemeinde Steinkirchen liegt 324
Meter über dem Meeresspiegel im Mostviertel in Österreich. Katastralgemeinden und Ortsteile der Marktgemeinde Steinkirchen am Forst sind Altenhof, Amesbach, Brandstatt, Dürnbach, Edelbach, Edla,
Ernegg, Felberach, Götzwang, Haberg, Hausberg, Kerschenberg, Kleinreith, Knolling, Lonitzberg, Oberstampfing, Ochsenbach, Oed bei Ernegg, Oedt, Reith bei Weinberg, Schollödt, Schönegg, Steinakirchen
am Forst, Straß, Stritzling, Unterstampfing, Windpassing, Zehetgrub und Zehethof.
Aus der Geschichte von Steinakirchen am Forst:
Das erste Mal erwähnt wurde Steinakirchen im Jahr 979 unter dem anderen Namen „Steininachiricha“. Der Ort Steinakirchen wurde von Leuten aus Bayern besiedelt. Unter einer Türkenbelagerung in den
Jahren 1532 und 1683 hatte der Ort besonders zu leiden, da viele Häuser in Brand gesteckt wurden. Pestkapellen erinnern auch an die grausame Zeit der Pest um 1700.
Im Jahre 1866 suchte den Markt ein Feuer heim, unter dem auch die Kirche in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die erste Sparkasse in Steinakrichen gab es im Jahre 1896, um die bäuerliche Not ein wenig
zu lindern. Die Gründung der Landwirtschaftlichen Genossenschaft, der Bau der Bahn durch das Erlauftal und die Errichtung einer Hauptschule gehen auf die Zwischenkriegszeit zurück durch Herrn Dechant
Trimmel zurück.
Sehenswertes in Steinakirchen am Forst:
Die Errichtung eines Sonnwendkreises fand im Frühjahr 2002 vom Verein für Tourismus und Brauchtum statt. Errichtet wurden 24 Hochstammbäume die sich in den zwei Sorten Apfel und Birne abwechseln. Die
Zahl 24 symbolisiert hier die Stunden des Tages. Im Mittelpunkt des achtzig Meter breiten Kreises befindet sich ein 6,5 Meter hoher Obelisk aus Granit.
Der Bau der ungefähr tausend Jahre alten Kirche wurde vom Bischof Wolfgang von Regensburg in Auftrag gegeben. Diese wurde aber vor zirka 500 abgerissen und mit dem Bau der heutigen Kirche begonnen.
Ein Brand vor 400 Jahren zog sie in Mitleidenschaft und ungefähr 100 Jahre später kamen Türken und plünderten Häuser. Beim Wiederaufbau der Kirche gab es einige Änderungen wie der Bau einer
Marienkapelle, die Aufstellung des Hochaltars, die Errichtung eines Grafenstuhles und die Aufstellung von Heiligenstatuen.
Auf dem Marktplatz von Steinakirchen am Forst kann man einen Pranger, ein Folterwerkzeug aus dem 13. Jahrhundert an dem Kriminelle öffentlich zur Schau gestellt wurden, bewundern. Das Prangerdenkmal
soll an die im Jahre 1683 besiegte Türkenbelagerung erinnern.
An der Straße von Steinakirchen nach Blindenmarkt befindet sich ein Granitbloch mit einem in der Oberseite viereckigen, scharf heraus gemeißelten Trog von 70 Zentimeter Länge und 40 Zentimeter
Breite. Dieser Stein ist weit unter dem Namen „Steinbursch“ bekannt. Die Sage um den Stein handelt davon, dass das Wasser in dem Stein niemals ausgeht und man den Stein, trotz mehrmaliger Versuche,
nicht verrücken kann.
Auch über die Heiligenbrunnkapelle gibt es eine Sage, die erzählt von einem geizigen Bauern, der durch die Quelle der Kapelle sein Augenlicht verlor und der Quelle damit die Heilskraft entwichen
ist.
Freizeit in Steinakirchen am Forst:
Neben Radfahren, Wandern in der Natur oder Nordic-Walking gibt es in Steinakirchen am Forst die Möglichkeit, Ferien am Bauernhof zu verbringen. Am Vormittag sind Busausflüge durch das große und
kleine Erlauftal möglich. Am Nachmittag kann man die Eisenstraße besichtigen.
Bei Tagesfahrten bietet sich die Gelegenheit einen Ausflug nach Mariazell zu machen. Für den Badespaß bietet Steinakirchen am Forst das Steinakirchner Freibad mit einer Gesamtfläche von 35000
Quadratmeter. Es sind ein Nichtschwimmerbecken, ein Schwimmbecken, ein Sprungbecken, ein Kinderbecken, Massagedüsen, eine Breitrutsche und ein Beachvolleyballplatz involviert.