Die Marktgemeinde Gaming gehört zum
Bezirk Scheibbs in Niederösterreich. Gaming umfaßt eine Fläche von 244 Quadratkilometern und zählt dadurch
zu den flächenmäßig größten Gemeinden in Niederösterreich. Die Gemeinde Gaming liegt am Fuße des 1893 Meter hohen Ötschers im Mostviertel im Naturpark Ötscher. Gaming setzt sich aus 20
Katastralgemeinden zusammen, darunter Brettl, Holzhüttenboden, Nestelberg, Taschelbach und Zürner.
Aus der Geschichte von Gaming:
Das Gemeindegebiet von Gaming ist ein altes Siedlungsgebiet. Schon die Römer siedelten hier. Gaming war Teil der
Die Marktgemeinde Gaming gehört zum
Bezirk Scheibbs in Niederösterreich. Gaming umfaßt eine Fläche von 244 Quadratkilometern und zählt dadurch
zu den flächenmäßig größten Gemeinden in Niederösterreich. Die Gemeinde Gaming liegt am Fuße des 1893 Meter hohen Ötschers im Mostviertel im Naturpark Ötscher. Gaming setzt sich aus 20
Katastralgemeinden zusammen, darunter Brettl, Holzhüttenboden, Nestelberg, Taschelbach und Zürner.
Aus der Geschichte von Gaming:
Das Gemeindegebiet von Gaming ist ein altes Siedlungsgebiet. Schon die Römer siedelten hier. Gaming war Teil der Provinz Noricum. Im Kernland von
Österreich liegend teilte Gaming die wechselvolle Geschichte der Habsburgermonarchie. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Geschichte der Kartause Gaming verknüpft.
Die Kartause Gaming wurde im Jahre 1330 auf Grund eines Gelübdes von Herzog Albrecht II. gegründet. Im 18. Jahrhundert wirkten etwa 500 Kartäusermönche und 65 Prioren. Bis heute ist die Kartause für
den Ort Gaming von großer Bedeutung.
Sehenswürdigkeiten in Gaming:
Zu den Sehenswürdigkeiten in Gaming zählt unbestritten die Kartause Gaming. Besonders sehenswert sind hier die Klosterkirche und der Prälatensaal. Aber auch die Stiftsbibliothek mit ihren barocken
Fresken von Wenzel Lorenz Rainer ist einen Besuch wert. Besonders interessant sind auch das Kartausenmuseum und der Kräutergarten.
Die Pfarrkirche von Gaming sollte man sich nicht entgehen lassen. Auf die Fundamente der ursprünglichen romanischen Kirche aus der Zeit um 1000 wurde um 1510 der spätgotische Bau gesetzt. Besonders
erwähnenswert sind hier die Barockorgel aus dem aufgehobenen Kloster Ybbs und der Hochaltar, der aus der ehemaligen Friedhofskapelle der Kartause Gaming stammen soll. Eine besondere Kostbarkeit
stellt die Kartäuserkrippe aus der Barockzeit dar. Die etwa einen Meter großen Figuren sind bekleidet, was Rückschlüsse auf die Kleiderfertigung im 18. Jahrhundert zulässt.
Für Eisenbahnfreunde hat Gaming etwas Besonderes zu bieten, nämlich die Trestlework-Brücken der Ybbstalbahn. Die hölzernen Eisenbahnbrücken stammen aus dem 19. Jahrhundert. Im Sommer werden
Nostalgiefahrten mit Dampfzügen veranstaltet.
Freizeitangebote in Gaming:
Zu den Freizeitangeboten zählt die Panoramastraße Trübenbach-Puchenstuben. Die 12 Kilometer lange Panoramastraße stellt einen „Geologielehrpfad“
dar. Sichtstellen mit Informationen sind aufgestellt. Hier genießt man die herrliche Aussicht auf die Ötscher-Nordseite.
Gaming befindet sich mitten im Naturpark Ötscher-Tormäuer. Wanderer finden hier ein wahres Dorado mit vielen interessanten Ausblicken. Man findet hier Klammen ebenso vor, wie Bergwiesen und
Waldgebiete. Auch der Trefflingfall mit seiner Fallhöhe von etwa 300 Metern befindet sich im Naturpark auf dem Gemeindegebiet von Gaming.