Im niederösterreichischen Industrieviertel, 100 Kilometer südlich von Wien, der Bundeshauptstadt, liegt im Otterbach-Tal die Marktgemeinde Kirchberg am Wechsel auf 581 Metern Seehöhe. Sie gehört
zum politischen
Bezirk Neunkirchen und hat rund 2.500 Einwohner. Auf einer Gesamtgröße von knapp 51 km² gliedert sich Kirchberg am Wechsel in
insgesamt 6 Katastralgemeinden.
Aus der Gemeindechronik von Kirchberg am Wechsel:
Gesiedelt wurde in der Region rund um Kirchberg am Wechsel vermutlich schon in frühchristlicher Zeit, genaue Aufzeichnung über
eine dauerhafte Siedlungsaktivität
Im niederösterreichischen Industrieviertel, 100 Kilometer südlich von Wien, der Bundeshauptstadt, liegt im Otterbach-Tal die Marktgemeinde Kirchberg am Wechsel auf 581 Metern Seehöhe. Sie gehört
zum politischen
Bezirk Neunkirchen und hat rund 2.500 Einwohner. Auf einer Gesamtgröße von knapp 51 km² gliedert sich Kirchberg am Wechsel in
insgesamt 6 Katastralgemeinden.
Aus der Gemeindechronik von Kirchberg am Wechsel:
Gesiedelt wurde in der Region rund um Kirchberg am Wechsel vermutlich schon in frühchristlicher Zeit, genaue Aufzeichnung über
eine dauerhafte Siedlungsaktivität gibt es ab dem 12. Jahrhundert. In diese Zeit fällt auch die erste urkundliche Erwähnung von Kirchberg am Wechsel im Jahr 1232, 16 Jahre zuvor wird über die
Gründung des ortsansässigen Nonnenklosters berichtet. Irgendwann zwischen 1232 und 1386 wurde Kirchberg am Wechsel das Marktrecht verliehen, auch hier fehlen wieder exakte Daten. Im 15. und 16.
Jahrhundert wurde Kirchberg sowohl von der Pest als auch herumziehenden Soldaten des Osmanenreiches schwer in Mitleidenschaft gezogen. Beim zweiten Türkeneinfall rund 150 Jahre später konnte die
Ortschaft erfolgreich verteidigt werden.
Attraktionen von Kirchberg am Wechsel:
Weithin sichtbar ist die Hauptsehenswürdigkeit von Kirchberg am Wechsel: die wuchtige, barocke Pfarrkirche. Sie wurde zur Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet, als ein Schaden im Turm der
Vorgängerkirche einen Neubau notwendig machte. Den Innenraum prägt der mächtige Hochaltar, der ursprünglich in einer Frauenkirche in
Baden bei Wien stand und Ende des 18. Jahrhunderts für Kirchberg erworben wurde. Die Altarbilder wurden nach Entwürfen des unter dem Synonym
„Kremser Schmidt“ bekannt gewordenen Künstler J.M. Schmidt gefertigt, allerdings ist nicht bekannt, von wem. Besonders sehenswert sind auch die Seitenaltäre, die allesamt Zeugnis über die
verschwenderisch üppige Kunst des Barock abliefern. Eine spätgotische Pieta sowie zahlreiche vergoldete Statuen runden die Inneneinrichtung der Pfarrkirche ab.
Ein weiteres, wenn auch etwas kurios anmutendes Highlight von Kirchberg am Wechsel ist die „1000jährige Linde“, auch Tanzlinde genannt. Ihre untersten Äste wurden künstlich in die Länge gezogen. So
boten sie Platz für mehrere Musiker, die in dem Astwerk ihre Stücke zum Besten gaben, während darunter die Menschen tanzten. Die Tanzlinde von Kirchberg am Wechsel hat im übrigen einen Stammumfang
von sage und schreibe 7,2 Metern.
Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten in und um Kirchberg am Wechsel zählen die Wolfgangskirche, die der Legende nach mithilfe des Teufels gebaut wurde, die Hermannshöhle, ihres Zeichens die größte
Tropfsteinhöhle in ganz Niederösterreich, sowie die Burg Kranichberg, die vermutlich seit dem Frühmittelalter besteht. Darüber hinaus kann man in Kirchberg am Wechsel auch noch größte Fastentuch der
Welt bestaunen, das ehemalige Dominikanerinnen-Chorfrauenstift besuchen und die zahlreichen Kleindenkmäler und Wegkreuze besichtigen.
Sport und Freizeit in Kirchberg am Wechsel:
In der niederösterreichischen Marktgemeinde hat der Sport immer Saison. Ob Angeln, Bogenschießen, Wandern, Radfahren oder Nordic Walking, die Auswahl an sommerlichen Aktivitäten ist sehr groß. Aber
auch Wintersportler kommen in Kirchberg am Wechsel nicht zu kurz. Sie haben die süße Qual der Wahl zwischen den perfekt gespurten Langlaufloipen, dem Rodelspaß oder dem Pistenvergnügen im
Skigebiet Arabichl und dem in Kirchberg selbst.