Der Ort Bürg-Vöstenhof ist eine kleine Gemeinde im
Bezirk Neunkirchen im Bundesland Niederösterreich. Auf einer Gesamtfläche von 25
Quadratkilometern leben rund 200 Einwohner. Die Gemeinde Bürg-Vöstenhof liegt auf 570 Metern Seehöhe im niederösterreichischen Industrieviertel und besteht aus den Katastralgemeinden Bürg und
Vöstenhof.
Aus der Geschichte der Gemeinde Bürg-Vöstenhof:
Die Bayern und Franken waren die ersten, die sich im Gebiet der heutigen Gemeinde Bürg-Vöstenhof ansiedelten. Diese nachweisliche erste Besiedelung erfolgte im 12. Jahrhundert. Bis zum
Der Ort Bürg-Vöstenhof ist eine kleine Gemeinde im
Bezirk Neunkirchen im Bundesland Niederösterreich. Auf einer Gesamtfläche von 25
Quadratkilometern leben rund 200 Einwohner. Die Gemeinde Bürg-Vöstenhof liegt auf 570 Metern Seehöhe im niederösterreichischen Industrieviertel und besteht aus den Katastralgemeinden Bürg und
Vöstenhof.
Aus der Geschichte der Gemeinde Bürg-Vöstenhof:
Die Bayern und Franken waren die ersten, die sich im Gebiet der heutigen Gemeinde Bürg-Vöstenhof ansiedelten. Diese nachweisliche erste Besiedelung erfolgte im 12. Jahrhundert. Bis zum 15.
Jahrhundert lebten die Menschen in Holzhäusern. Gemauerte Wohnräume tauchten erst ab dem 15. Jahrhundert auf. Die damaligen Siedler waren Katholiken.
Die Geschichte der kleinen Gemeinde im niederösterreichischen Industrieviertel ist vor allem durch die Schlossherrn vom heutigen Schloss Vöstenhof, auch bekannt als „Feste Hof“, geprägt. Das Schloss
wurde vermutlich im 13. Jahrhundert erbaut. Die Gegend von Bürg war damals im Besitz der Herrschaften von Stixenstein, Schwarzau am Steinfeld und Pottschach.
Sehenswertes in der Gemeinde Bürg-Vöstenhof:
In der Gemeinde Bürg-Vöstenhof befindet sich das Schloss Vöstenhof aus dem 13. Jahrhundert. Es liegt auf einer leichten Erhebung etwas außerhalb der gleichnamigen Ortschaft Vöstenhof. Das Schloss
gleicht einer quadratischen Anlage, der eine Art „Vorburg“ vorgelagert ist. Diese Vorburg wird in der gängigen Literatur auch als „Waffenplatz“ bezeichnet.
Die Schlosskapelle und ihr unregelmäßig gebautes Quadermauerwerk deuten auf eine Errichtung im 13. Jahrhundert hin. Das prächtig und reichgeschnitzte Kirchengestühl stammte aus dem 16.
Jahrhundert.
Zahlreiche Räume, wie die Beletage, der Speisesaal, der Salon und die Bibliothek wurden Ende des 19. Jahrhunderts bis um 1912 restauriert, neu gestaltet und mit Vertäfelungen,
Deckenstuckarbeiten und mit neuen Kaminen ausgestattet. Ganz unten in der Südwestecke des Schlosses, im Erdgeschoß befindet sich der Felsenkeller.
Im Jahr 1984 erwarb ein Herr Peter Max das Schloss Vöstenhof und ließ es abermals renovieren. Das Schloss befindet sich noch heute in seinem Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugängig. Eine
Besichtigung ist daher nur von außen möglich.