Laa an der Thaya ist eine Stadtgemeinde im
Bezirk Mistelbach. Die Kleinstadt Laa an der Thaya umfasst eine Fläche von 73 Quadratkilometern und
liegt auf 183 Metern Seehöhe im Weinviertel in Niederösterreich. Außer der Stadt Laa an der Thaya gehören die Katastralgemeinden Hanfthal, Kottingneusiedl, Ruhhof, Ungerndorf und Wulzeshofen zum
Gemeindegebiet. Laa an der Thaya liegt direkt an der Grenze zum Nachbarland Tschechien.
Aus der Geschichte von Laa an der Thaya:
Im 12. Jahrhundert befand sich ein Dorf in den Thayaniederungen an einer Furt der wichtigen Nord-Süd Verbindung
Laa an der Thaya ist eine Stadtgemeinde im
Bezirk Mistelbach. Die Kleinstadt Laa an der Thaya umfasst eine Fläche von 73 Quadratkilometern und
liegt auf 183 Metern Seehöhe im Weinviertel in Niederösterreich. Außer der Stadt Laa an der Thaya gehören die Katastralgemeinden Hanfthal, Kottingneusiedl, Ruhhof, Ungerndorf und Wulzeshofen zum
Gemeindegebiet. Laa an der Thaya liegt direkt an der Grenze zum Nachbarland Tschechien.
Aus der Geschichte von Laa an der Thaya:
Im 12. Jahrhundert befand sich ein Dorf in den Thayaniederungen an einer Furt der wichtigen Nord-Süd Verbindung von der Donau in den böhmischen Raum. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem
Jahre 1150. Aus der Frühzeit der Stadtgeschichte haben sich die Burganlage, Reste der Stadtmauer, die Stadtpfarrkirche und der Pfarrhof, das Bürgerspital und das Alte Rathaus erhalten. Die Laaer Burg
diente zunächst als letzter, von einem Wassergraben umgebener Rückzugsort bei Bedrohungen und nicht als Wohnburg.
Im 13. Jh. war Laa ein bedeutender Ort in der Landesgeschichte, der öfter im Mittelpunkt militärischer Auseinandersetzungen stand. Unter den frühen Habsburgern verlor Laa an Bedeutung und wurde meist
als Pfand an herzogliche Geldgeber oder für die Einhaltung von Verträgen an verschiedene Adelige übergeben. Mit dem Ende des ersten Weltkrieges und dem Zusammenbruch der Monarchie kamen für Laa
wieder schwere Zeiten, denn nun war sie plötzlich Grenzstadt, der der größere und wichtigere Teil seines Hinterlandes fehlte.
Sehenswürdigkeiten in Laa an der Thaya:
Die Stadtpfarrkirche zählt zu den großen spätromanischen Gotteshäusern des Viertels, wobei die Apsis von kunsthistorischem Interesse ist. Sie ist dem hl. Vitus geweiht. Das Innere beeindruckt durch
die Raumwirkung. Einige Male nach Schäden umgebaut in den Jahren 1466 und 1795, bekam sie im 18. Jahrhundert einen barocken Hochaltar, eine Kanzel und eine Orgel.
Sehenswert ist auch der Bürgerspitalkomplex. Es gehörte früher auch noch der städtische Meierhof mit dem Brauhaus dazu. An die frühgotische Kapelle, ursprünglich wohl ein Pilgerhospiz und daher dem
heiligen Jakob geweiht, wurden später Trakte dazu gebaut und für die Altersversorgung der Bürger genützt. Vor kurzem renoviert, zählt das Gebäude heute zu den kulturhistorischen Schätzen der
Stadt.
Der Reckturm wurde auch Streckerturm benannt, steht in der Nordwestecke der Altstadt von Laa an der Thaya und ist Teil der alten Wehranlage aus dem 13. Jahrhundert. Vielfach wird er auch als
Folterturm bezeichnet. An der äußeren Breitseite steckt im oberen rechten Viertel die sogenannte "Schwedenkugel". Links und rechts vom Reckturm sind noch gut erhaltene Mauerreste der Stadtmauer zu
sehen.
Freizeitangebote in Laa an der Thaya:
In Laa an der Thaya setzt man auf ursprüngliche Gemütlichkeit, Erholung, Gastfreundschaft und auf ein weites ebenes Land, das einlädt zum Spazieren, Laufen, Reiten oder Radfahren, wofür sich die
weitläufige Ebene besonders eignet. Verschiedenste Radwege, die mit Hinweisschildern gekennzeichnet sind, führen durch das Land.