Die Marktgemeinde Großharras liegt im österreichischen Bundesland Niederösterreich im Bezirk Mistelbach. Großharras befindet sich auf 206 Meter über dem Meer im nördlichen Weinviertel. Von der
gesamten Gemeindefläche von rund 43 Quadratkilometer sind rund 5 Prozent bewaldet. Das knapp 1.200 Einwohner zählende Großharras gliedert sich aus den Katastralgemeinden Diepolz, Großharras und
Zwingendorf.
Aus der Geschichte von Großharras
Großharras wurde im Jahre 1156 erstmals urkundlich erwähnt, war aber schon vorher besiedelt. Dies bezeugt ein Grab aus dem 6. Jahrhundert,
Die Marktgemeinde Großharras liegt im österreichischen Bundesland Niederösterreich im Bezirk Mistelbach. Großharras befindet sich auf 206 Meter über dem Meer im nördlichen Weinviertel. Von der
gesamten Gemeindefläche von rund 43 Quadratkilometer sind rund 5 Prozent bewaldet. Das knapp 1.200 Einwohner zählende Großharras gliedert sich aus den Katastralgemeinden Diepolz, Großharras und
Zwingendorf.
Aus der Geschichte von Großharras
Großharras wurde im Jahre 1156 erstmals urkundlich erwähnt, war aber schon vorher besiedelt. Dies bezeugt ein Grab aus dem 6. Jahrhundert, welches im Jahre 1876 gefunden wurde. Der Name Harras leitet
sich aus dem mittelhochdeutschen „har-roze“ her, was soviel wie Flachsröste bedeutet. Im Jahre 1255 wird die erste Pfarrkirche von Großharras errichtet.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Ort immer wieder, auch aufgrund seiner Nähe zu Mähren, von vielen Auseinandersetzungen zerstört. So sind die Ungarn und die Hussiten hier hereingefallen und der
Dreißigjährige Krieg sowie die Schlacht bei Mailberg haben auch in Großharras ihre Spuren hinterlassen. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts hielt der Protestantismus in Großharras Einzug, welcher
allerdings durch die katholischen Gegenreformationen in den folgenden Jahrhunderten wieder aufgehoben wurde.
Das 19. Jahrhundert brachte dem Ort eine schwere Choleraepidemie und Großbrände. Zusammen mit dem Zusammenbruch der Monarchie und der neu entstandenen wirtschaftlich prekären Lage schrumpfte im Laufe
der Zeit die Bevölkerungszahl kontiuierlich. Durch die Zusammenlegung von Großharras mit den Ortschaften Diepolz und Zwingendorf in den Sechziger- und Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts konnte
die Einwohnerzahl auf den heutigen Stand angehoben werden.
Ausflüge und Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde Großharras
Nicht nur das
Wandern in Niederösterreich ist in der beschaulichen Gegend um Großharras ein Genuss, sondern auch das Radfahren und Mountainbiken.
Zahlreiche Buschenschenken und romatische Kellergassen bieten typischerweise die heimischen Weine an. Der Weißburgunder, der Grüne Veltliner, der Blaue Portugieser oder der Blaue Zweigelt sind die
Weinsorten, die hier hauptsächlich angebaut werden.
Eine sakrale Sehenswürdigkeit von Großharras ist die Pfarrkirche. Diese Malteserkirche ist der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht und stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die Silberbauerorgel aus dem Jahre
1733 steht unter Denkmalschutz. Weitere Sehenswürdigkeiten von Großharras sind die Pfarrkirche Sankt Laurentius aus dem 13. Jahrhundert, die Heilig-Grab-Kapelle aus dem 17. Jahrhundert und die
Johannesstatue aus dem Jahre 1730. Das „Weisse Kreuz“ und die Lichtsäule in Diepolz sind weitere interessante Sehenswürdigkeiten in Großharras.