Melk ist eine Stadtgemeinde im Bundesland Niederösterreich und zugleich die Bezirkshauptstadt des Bezirks Melk. Die Stadt Melk liegt am westlichen Einfallstor zur Wachau, einem der bekanntesten
Weinanbaugebiete Österreichs auf 213 Meter Seehöhe und direkt an der Donau. Auf einer Gesamtfläche von 25 km² wohnen rund 5.300 Einwohner. Zur Stadt Melk gehören unter anderem die Katastralgemeinden
Großpriel, Kollapriel, Pielach, Pielachberg, Schrattenbruck und Winden.
Aus der Geschichte der Stadtgemeinde Melk
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die
Melk ist eine Stadtgemeinde im Bundesland Niederösterreich und zugleich die Bezirkshauptstadt des Bezirks Melk. Die Stadt Melk liegt am westlichen Einfallstor zur Wachau, einem der bekanntesten Weinanbaugebiete Österreichs auf 213 Meter Seehöhe und direkt an der Donau. Auf einer Gesamtfläche von 25 km² wohnen rund 5.300 Einwohner. Zur Stadt Melk gehören unter anderem die Katastralgemeinden Großpriel, Kollapriel, Pielach, Pielachberg, Schrattenbruck und Winden.
Aus der Geschichte der Stadtgemeinde Melk
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadtgemeinde als „Medilica“ im Jahr 831. Sogar im Nibelungenlied, einem mittelalterlichen Heldenepos aus dem 13. Jahrhundert, wird Melk unter dem Namen „Medelike“ erwähnt. Am Anfang des 11. Jahrhunderts war die Stadtgemeinde Melk ein Machtzentrum der Babenberger Dynastie in der damaligen Mark Ostarrichi -Österreich.
Im Jahr 1089 übergab Markgraf Leopold II. die Babenbergerburg den Benediktinermönchen aus Lambach. Seit dem Zeitpunkt leben diese im Stift Melk streng nach den Regeln und Grundsätzen des Heiligen Benedikt. Seit dem 12. Jahrhundert existiert eine Schule, die mit dem Kloster verbunden ist. In der Stiftsbibliothek wurden seit jeher wertvolle Handschriften angefertigt und gesammelt.
Sehenswürdigkeiten der Stadtgemeinde Melk
Das auf der ganzen Welt bekannte Benediktiner Kloster Stift Melk ist seit über 1000 Jahren ein geistliches und kulturelles Erbe Österreichs und zählt heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Das Kloster war anfangs die bekannte Babenbergerburg und wurde im 11. Jahrhundert zu einem Kloster. Der großartige Barockbau entstand in den Jahren 1702 bis 1736 nach den Plänen von Jakob Prandtauer.
Das Stift Melk ist die größte barocke Klosteranlange Österreichs mit einer Länge von etwa 320 Metern. Das Kloster beherbergt eines der modernsten Stiftsmuseen und ist eines der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Österreich. Kaum ein anderer Barockbau kann dieses Bauwerk an Prunk und Pracht übertreffen.
Die Kaiserstiege, das bereits erwähnte moderne Stiftsmuseum, welches in den ehemaligen Kaiserzimmern untergebracht ist, der Marmoorsaal, die Stiftsbibliothek, die Altane und die Stiftskirche sind Höhepunkte jeder Besichtigung.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Pfarrkirche Melk, welche in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts von einer Kapelle zu einer Kirche ausgebaut wurde, der Stadtbrunnen mit der bekrönenden Figur des heiligen Kolomann und ein kleines Häuschen aus dem 17. Jahrhundert, welches „alter Brotladen“ genannt wird.
Die „Alte Post“ in Melk ist das schönste Posthaus Österreichs, erbaut im Auftrag von Postmeister Josef Freiherrn von Fürnberg vom Wiener Baumeister Franz Wipplinger. Das wunderschöne Gebäude zeigt Stilelemente vom Übergang vom Spätbarock zur Frühklassizistik.