Die Marktgemeinde Türnitz liegt im Bezirk Lilienfeld in Niederösterreich und hat rund 2.000 Einwohner. Türnitz hat eine Fläche von 145 Quadratkilometer und liegt im Süden von Niederösterreich. Die
Marktgemeinde liegt auf einer Seehöhe von 466 Meter. Rund 85 Prozent der Fläche der Marktgemeinde sind bewaldet. Türnitz hat elf Katastralgemeinden. Durch das Türnitzertal verläuft die Mariazeller
Straße, die von Sankt Pölten und Lilienfeld kommt.
Zur Geschichte von Türnitz
Die erste urkundliche Erwähnung von
Die Marktgemeinde Türnitz liegt im Bezirk Lilienfeld in Niederösterreich und hat rund 2.000 Einwohner. Türnitz hat eine Fläche von 145 Quadratkilometer und liegt im Süden von Niederösterreich. Die Marktgemeinde liegt auf einer Seehöhe von 466 Meter. Rund 85 Prozent der Fläche der Marktgemeinde sind bewaldet. Türnitz hat elf Katastralgemeinden. Durch das Türnitzertal verläuft die Mariazeller Straße, die von Sankt Pölten und Lilienfeld kommt.
Zur Geschichte von Türnitz
Die erste urkundliche Erwähnung von Türnitz findet sich aus dem Jahr 1209. Damals nannte man die Gemeinde „Durnitze“. Damals übertrug Herzog Leopold VI alle Rechte der Grundherrschaft dem von ihm gegründeten Stift Lilienfeld. Im 13. Jahrhundert wächst die Zahl der Bewohner von Türnitz rasch, da der Ort als wichtige Labstation am Weg nach Mariazell an Bedeutung gewinnt. Das erste Mal als Markt scheint Türnitz im Jahr 1371 auf.
Um 1500 zählt der Ort rund 150 Höfe. Erste im 18. Und 19. Jahrhundert entstehen in Türnitz auch größere Betriebe. Beispielsweise kam es im Jahr 1739 zur Aufschließung eines Marmorbruches und im Jahr 1771 zur Gewinnung von Bleierz und Silber vom Schwarzenberg. Im Jahr 1827 entsteht in Türnitz aus einer aus dem Jahr 1639 stammenden Hammerschmiede der erste Sensenhammer. Die Sensenerzeugung erreichte um die Jahrhundertwende ihren Höhenpunkt mit rund 1.400 Sensen pro Tag.
Ab Beginn des 20. Jahrhunderts vollzog sich ein Übergang von der Industriegemeinde Türnitz hin zur Tourismusgemeinde Türnitz. In dieser Zeit begann auch der Schilauf in der Gemeinde an Bedeutung zu gewinnen. Im Jahr 1985 bekam die Gemeinde ein erneuertes Gemeindewappen durch die Landesregierung verliehen. In den letzten Jahren kam es zur Errichtung eines Kneipp-Wanderweges und der Errichtung des Milleniumweges auf das Eibl.
Freizeit und Tourismus in Türnitz
In Türnitz gibt es viele Möglichkeiten um die Freizeit zu gestalten. Es gibt einen Beachvolleyballplatz und eine Pit-Pat Anlage. Daneben gibt es auch ein geheiztes Freibad und für die Jugend und für Junggebliebene einen Skaterplatz. Zusätzlich gibt es für die Kinder einen Kinderspielplatz und für Tennisspielende einen Tennisplatz. Für Stocksportschützen gibt es in Türnitz Eis- und Asphaltbahnen.
Eibl-Bahnen von Türnitz
Am Fuße des Eibls liegt die Allwetterrodelbahn von Türnitz. Die Allwetterrodelbahn ist mit elf Kurven, Jumps Wellen und einem Kreisel ausgestattet. Sie verspricht Müttern, Vätern und Kindern Spaß. Die Eibl-Allwetterrodelbahn gilt als die steilste und attraktivste Allwetterrodelbahn, die bisher gebaut wurde.
Vereine in Türnitz
In Türnitz herrscht ein reges Vereinsleben. Es gibt in Türnitz rund zwanzig Vereine. Beispielsweise gibt es die Sportunion Türnitz, die Bergrettung Türnitz und den Eisschützenverein Türnitz. Es gibt des weiteren auch eine Jägergilde, die Landjugend, den Bienenzüchterverein, den Bäuerinnenchor und den Kneipp-Bund um einige zu nennen.