Im Osten des niederösterreichischen
Bezirk Lilienfeld liegt, auf einer Höhe von 494 Metern, die Gemeinde Kaumberg im Triestingtal. Die rund
1.000 Einwohner zählende Gemeinde umfasst eine Gesamtfläche von rund 43 km² und wird in insgesamt 6 Katastralgemeinden unterteilt, zu denen unter anderem Laabach, Obertriesting und Höfnergraben
gehören.
Aus der Geschichte von Kaumberg:
Wann die ersten Siedler sich im heutigen Gemeindegebiet niederließen, ist nicht bekannt. Zur Zeit der römischen Vorherrschaft gehörte Kaumberg zur Provinz Noricum. Danach wurde in den
Geländeerhebungen der
Im Osten des niederösterreichischen
Bezirk Lilienfeld liegt, auf einer Höhe von 494 Metern, die Gemeinde Kaumberg im Triestingtal. Die rund
1.000 Einwohner zählende Gemeinde umfasst eine Gesamtfläche von rund 43 km² und wird in insgesamt 6 Katastralgemeinden unterteilt, zu denen unter anderem Laabach, Obertriesting und Höfnergraben
gehören.
Aus der Geschichte von Kaumberg:
Wann die ersten Siedler sich im heutigen Gemeindegebiet niederließen, ist nicht bekannt. Zur Zeit der römischen Vorherrschaft gehörte Kaumberg zur Provinz Noricum. Danach wurde in den
Geländeerhebungen der Umgebung mit dem Abbau von Kohle begonnen. Da die Gemeinde inmitten des österreichischen Kernlandes Niederösterreich liegt, teilt es seit vielen Jahrhunderten die wechselvolle
Geschichte der Republik mit all ihren Höhen und Tiefen.
Sehenswürdigkeiten in Kaumberg und Umgebung:
Hauptattraktion der Gemeinde ist mit Sicherheit die Araburg. Sie ist heute die am höchsten gelegene Burgruine im südlichen Niederösterreich und liegt auf einer Seehöhe von 800 Metern. Schon zur Zeit
der Türkenbelagerungen im 16. und 17. Jahrhundert bot die Burg einen idealen Zufluchtsort für die aus der Gemeinde vertriebenen Bürger von Kaumberg.
Erbaut wurde die Burg bereits im 12. Jahrhundert. Ihren Namen hat die Wehranlage von ihren Erbauern, den Herren von Arberg. Ihr Wappen zierte ein Aar, was soviel wie Adler bedeutet. Heute wird die
Araburg für unterschiedliche Veranstaltungen genutzt, wobei die alle zwei Jahre veranstalteten Burgspiele einen ganz besonderen Höhepunkt im kulturellen Leben von Kaumberg und Umgebung
darstellen.
Ein weiteres lohnenswertes Ziel ist die Pfarrkirche St. Michael. Sie wurde im 12. Jahrhundert errichtet, ganz im damals populären Baustil der Gotik. Rund 300 Jahre später wurden Teile der Kirche, und
zwar der Glockenturm, die Wehrmauer und das Schiff mit dem Kreuzrippengewölbe hinzugefügt. Schutzpatron der Kirche ist der Erzengel Michael.
Darüber hinaus sind auch noch der Fassbrunnen am Marktplatz, der bis in die 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts hinein noch als Trinkwasserquelle genutzt wurde, und das Heimatmuseum sehenswert.
Sport und Freizeit in Kaumberg:
Ganz egal, ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – die Gemeinde Kaumberg bietet zu jeder Jahreszeit eine Vielzahl an sportlichen Aktivitäten und Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Die Palette
reicht dabei von Tennis über Ausflüge hoch zu Ross, vom Campingurlaub bis hin zu Wanderungen in der malerischen Umgebung oder vom Schilaufen bis hin zum Eisstockschießen.