Im niederösterreichischem Mostviertel liegt die Marktgemeinde Furth bei Göttweig auf einer Seehöhe von 214 Meter. Am Ostrand des Dunkelsteinerwaldes umfasst das Gemeindegebiet, mit einer Fläche von
13 Quadratkilometer die Katastralgemeinden Aigen, Furth bei Göttweig, Kleinwien, Oberfucha, Palt, Steinaweg und Stift Göttweig. Mit rund 2.800 Einwohnern gehört Furth zum Bezirk
Krems-Land im Bundesland Niederösterreich.
Auszug aus der Geschichte von Furth bei Göttweig:
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Furth im Jahr 1138 in der Gründungsurkunde von Göttweig. Unter dem Namen Furt was
Im niederösterreichischem Mostviertel liegt die Marktgemeinde Furth bei Göttweig auf einer Seehöhe von 214 Meter. Am Ostrand des Dunkelsteinerwaldes umfasst das Gemeindegebiet, mit einer Fläche von
13 Quadratkilometer die Katastralgemeinden Aigen, Furth bei Göttweig, Kleinwien, Oberfucha, Palt, Steinaweg und Stift Göttweig. Mit rund 2.800 Einwohnern gehört Furth zum Bezirk
Krems-Land im Bundesland Niederösterreich.
Auszug aus der Geschichte von Furth bei Göttweig:
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Furth im Jahr 1138 in der Gründungsurkunde von Göttweig. Unter dem Namen Furt was soviel bedeutet wie Weg oder Fahrweg.
Die Katastralgemeinde Palt wurde bereits 1309 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort Aigen war einst eine Siedlung von Handwerkern und Arbeitern welche etwa um1300 gegründet wurde. Als ältester
Ortsteil gilt Kleinwien. Hier gab es bereits um 1140 eine Kirche, ein Nonnenkloster, Mühlen und einige Häuser. Der Ort Oberfucha wurde um 1251 gegründet und gehörte lange zum Besitz des bayerischen
Stiftes Osterhofen.
Furth bei Göttweig und sein Stift:
Gegründet wurde Stift Göttweig im Jahr 1083 als bischöfliches Eigenkloster vom
Heiligen Altmann, der seit 1065 Bischof von Passau war. Dieser übergab das Kloster dann an die
Augustiner Chorherren. Im 15. Jahrhundert wurde mit dem Bau der gotische Neubau der Kirche zu Ehren des Heiligen Gotthard, ebenso begann man mit dem der Bau der Stiftskirche, des
Kreuzganges, der Klosterräume, des Domitorium und der gotische Burg. Nach einem Feuer im Jahr 1718 erlebt das Kloster eine barocke Hochblüte unter Abt Gottfried Bessel. Unter seiner Leitung entstand
der Neubau des Stiftes. Mit der Wiedereröffnung der theologischen Hauslehranstalt im Jahr 1804, nach der Zeit des Josephinsmuns und der Franzosenkriege, wurde das geistige Leben der Göttweiger Mönche
begünstigt. Die „benediktinische Gastfreundschaft“ erfährt man bei einem Besuch des Klosters mit seinem Museum im Kaisertrakt, der Stiftkirche oder des Klosterladens.
Sehenswertes in und um Furth bei Göttweig:
Der
Avaturm dient einst der Mutter des Abtes Hartmann, auf den die Gründung des Nonnenklosters und der Balsiuskirche zurück geht, als Wohnung. Nach dem Tod der deutschsprachigen
Dichterin im Jahr 1127 ging der Turm an das Stift Göttweig und diente als Wohnung für den Totengräber. Seit 1983 ist der Turm in Privatbesitz.
Die Geschichte der
Blasiuskirche geht auf das Jahr 1094 zurück. Der Pfarrhof von Furth wurde als Lesehof im Jahr 1739 renoviert und dient seit 1784 als Pfarrhof. Die Pfarrkirche
Furth die dem Heiligen Wolfgang geweiht ist, stammt aus dem Jahr 1494. Das Rathaus und die Volkschule erzählen ihr Geschichte aus der Vergangenheit.
Freizeittipps rund um Furth bei Göttweig:
Bei einer
Wanderung durch die herrliche Landschaft der Wachau mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt erlebt man die Natur in ihrer Einzigartigkeit.
Vorbei an zahlreichen Weinbergen, in denen dank des pannonischen Klimas, die besten
Wetterbedingungen, für das reife der besten Reben für
hervorragende Weine wachsen.
Lassen sie sich kulinarisch mit den typischen Wachauer Spezialitäten in einem der Gasthäuser der Region oder in einem Heurigenlokal verwöhnen.