Im Waldviertel liegt die Marktgemeinde Gars am Kamp auf einer Seehöhe von 256 Meter. Zum Bundesland Niederösterreich gehörend erstreckt sich Gars am Kamp über eine Gesamtfläche von
51 Quadratkilometer. Mit etwa 3.600 Einwohnern liegt Gars im Kamptal im Bezirk Horn und setzt sich aus den Katastralgemeinden Buchberg, Etzmannsdorf, Karnegg, Kotzendorf, Loibersdorf, Maiersch,
Nonndorf, Tautendorf, Thunau am Kamp, Wanzenau, Wolfshof, Zitternbrg und dem unbewohnten Burgholz zusammen.
Die bedeutende Geschichte von Gars am Kamp:
Durch die strategisch günstige
Im Waldviertel liegt die Marktgemeinde Gars am Kamp auf einer Seehöhe von 256 Meter. Zum Bundesland Niederösterreich gehörend erstreckt sich Gars am Kamp über eine Gesamtfläche von 51 Quadratkilometer. Mit etwa 3.600 Einwohnern liegt Gars im Kamptal im Bezirk Horn und setzt sich aus den Katastralgemeinden Buchberg, Etzmannsdorf, Karnegg, Kotzendorf, Loibersdorf, Maiersch, Nonndorf, Tautendorf, Thunau am Kamp, Wanzenau, Wolfshof, Zitternbrg und dem unbewohnten Burgholz zusammen.
Die bedeutende Geschichte von Gars am Kamp:
Durch die strategisch günstige Lage an der Nord Süd Verbindung durchs Kamptal beweisen Funde die Besiedelung bis in die Altsteinzeit zurück. Am Teichwiesenbach wurden Funde der Jungsteinzeit und Bronzezeit sicher gestellt.
Von 1050 bis 800 vor Christus bestand auf dem Höhenrücken eine dörfliche Siedlung, deren Wall heute noch teilweise erhalten ist. Aus der La-Tene-zeit und Markomannieschen sowie aus der Hallstattkultur wurden Siedlungs- und Grabfunde gefunden.
Etwa um das Jahr 800 nach Christus wurde auf der Holzwiese und der Schanze im Gars am Kamp eine Sieldung erbaut die einer Stadt ähnlich war. Die Stadt umgab ein Burgwall, bei weiteren Ausgrabungen wurden Reste einer Kirche und Fürstengräber aus dieser Zeit gefunden.
Als im 11. Jahrhundert die Babenberger kamen, erklärten Sie Gars am Kamp zu ihrem Besitz. Als zeichnen der Machtausübung errichtete der Markgraf Leopold II auch der schöne genannt, die Burg auf dem Tabor und verlegte seine Residenz von Melk nach Gars am Kamp. Nach dessen Tot übernahm sein Sohn Leopold III die Burg, verlegte aber seinen Markgrafensitz um 1110 nach Klosterneuburg. Im 19. Jahrhundert verfiel die Burg zur Ruine.
Durch den Bau der Kamptalbahn im Jahr 1889 erlebte Gars am Kamp einen Aufschwung und wurde bei den Sommerfrischlern und als Ausflugsziel für Wiener entdeckt. Auch der Komponist Franz von Suppe (geboren 19. April 1819, gestorben 21. Mai 1895) kam nach Gars am Kamp und schrieb hier die Oper Boccaccio.
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges sah es für Gars am Kamp gar nicht gut aus. Die Sommerfrischler fuhren lieber nach Italien als in das inzwischen fast vergessene Kamptal.
Erst als Willi Dungl im Jahr 1984 das Bio Trainingshotel eröffnet und die Open Air Aufführung 1990 auf der Burgruine begann sowie die Errichtung des Kulturparks machen Gars wieder zu einem Tourismusort. Als Luftkurort wird Gars am Kamp sehr geschätzt.
Gars am Kamp und seine Kultur:
Das Feuerwehrmuseum und das Zweibrückenmuseum geben einen Einblick in die längst Vergangene Zeit und man erfährt hier viel interessantes.
Auf der Babenberger Burgruine findet alljährlich das Opern Open Air statt. Mit einer Tribüne mit etwa 1.300 Sitzplätzen wurde die Burg in den letzten Jahre neu gestaltet.
Sehenswertes in und um Gars am Kamp:
Der ehemalige Chorbrunnen musst aufgrund der Einwölbung des Marktbaches im Jahr 1859 abgetragen werden und ist in Nonndorf neu errichtet worden. Auf dem Brunnen steht eine eiserne Johannesfigur.
Rundum mit Kräutern und Blumen bepflanzt ist der Kräuterbrunnen der im Jahr 1997 erbaut wurde. Entlang den Gneisen und Graniten fließt das klare Wasser herunter und veranschaulicht den Naturkreislauf.
Die Gertrudskirche und die Pfarrkirche haben eine lange Vergangenheit und sind stumme Zeitzeugen der Geschichte.
Neben der Babenberger Burgruine sieht man im Kamegg die Ruine des Besitzes der Herren von Chambecha. Als 1620 die Vereinigung mit Rosenburg stattfand, wurde die Burg dem Verfall überlassen heute bietet sie eine herrliche Aussicht im Kamptal bis zu den Burgen Stallegg und bis Gars am Kamp.
Rote Pandas gibt es in Gars am Kamp im Kurpark zu sehen. Die beiden Tiere tummeln sich um eine riesige Eiche. Bei der täglichen Fütterung hat man die Gelegenheit die scheuen Tiere zu beobachten.
Freizeit in Gars am Kamp:
Neben dem Hallen- und Freibad bietet sich ein Sprung in die erfrischende Kamp zur Abkühlung an. Für Fischer ist die Kamp ein idealer Fischgrund.
Auch Fitnessparcours, Beachvolleyball, Reiten und Tennis stehen auf dem Freizeitprogramm. Im Winter erwatet sie eine Eisstockbahn und ein Eislaufplatz.