Am Ostrand des Waldviertels liegt die Stadtgemeinde Eggenburg mit einer Gesamtfläche von 24 Quadratkilometer. Zum Bezirk Horn gehörend, liegt Eggenburg auf einer Seehöhe von 329 Meter. Rund 3.600
Einwohner verteilen sich auf die Katastralgemeinden Eggenburg, Engelsdorf, Gauderndorf und Stoitzendorf.
Aus der Geschichte von Eggenburg:
Funde aus frühzeitlichen Epochen deuten darauf hin, dass das Granitplateau oberhalb der Schmida schon zur jüngeren Steinzeit besiedelt war. Die Gründung der Stadt geht auf das Jahr 976 bis 1246
zurück. Im Jahr 1140 wird
Am Ostrand des Waldviertels liegt die Stadtgemeinde Eggenburg mit einer Gesamtfläche von 24 Quadratkilometer. Zum Bezirk Horn gehörend, liegt Eggenburg auf einer Seehöhe von 329 Meter. Rund 3.600 Einwohner verteilen sich auf die Katastralgemeinden Eggenburg, Engelsdorf, Gauderndorf und Stoitzendorf.
Aus der Geschichte von Eggenburg:
Funde aus frühzeitlichen Epochen deuten darauf hin, dass das Granitplateau oberhalb der Schmida schon zur jüngeren Steinzeit besiedelt war. Die Gründung der Stadt geht auf das Jahr 976 bis 1246 zurück. Im Jahr 1140 wird erstmals urkundlich der Name Egenburch und Egenenburg genannt. Zur Jahrtausendwende wurde das heutige Waldviertel besiedelt und als Sicherung für dieses Gebiet die Grenzstadt Eggenburg gegründet.
Durch den Sieg Rudolf von Habsburg gegen Premysl Ottokar, wobei sich die Eggenburger auf die Seite der Habsburger stellten, wurde im Jahr 1377 das Stadtrecht erneuert.
Von der ehemaligen Burgstadt Eggenburg sind heute noch die beiden wuchtigen Türme der im Jahr 1180 erbauten romanischen Kirche zu sehen.
Ihren Reichtum verdankt die Stadt zur Barockzeit dem „weißen Stein von Eggenburg“, dem in Zoggelsdorf gebrochenen Sandstein.
Sehenswertes in und um Eggenburg:
Das Krahuletz Museum des Forschers Johann Krahuletz (1848-1928) beherbergt eine einzigartige Sammlung erdgeschichtlicher, archäologischer und volkskundlicher Funde der Region um Eggenburg.
Das erste Museum dieser Art war das Motorradmuseum in Eggenburg bei seiner Eröffnung 1980. In dem historischen Fabrikgebäude, das im vorigen Jahrhundert zur „Feigenkaffeefabrik des Jacob Degen“ gehörte, beherbergt es heute außergewöhnliche Motorräder aller Art.
Die RRR Sammlung (Roller, Rollermobile, Raritäten) findet man im gleichnamigen Museum. Die über 100 Fahrzeuge wurden liebevoll restauriert und werden bei zahlreichen Ralleys und Kleinwagentreffen in ganz Europa voller Stolz präsentiert.
Die alte Feste Stolzendorf aus dem Mittelalter wurde von den Chorherren des Stifts Klosterneuburg in eine Sommerresidenz der Prälaten des Ordens umgebaut. Da Stolzendorf auch ein großer Gutshof war, gab er dem ganzen Dorf Beschäftigung. Da sich die Klosterneuburger mit dem Weinbau sehr gut auskannten, wurde bald an den sonnenbegünstigten Hängen des Manhartsberges Wein angebaut. Nach dem Ende der Monarchie wurde aus dem Sommerschloss ein einfacher Landpfarrhof. Als im Jahr 1968 der letzte Pfarrer das Gebäude verließ, begann der Verfall. Im Jahr 1973 kaufte Doktor Hermann Buchner das Haus und verwandelte es in ein Klaviermuseum mit Konzerten und einem Klaviersalon, wo Klaviere und Flügel von Weltruf auf neue Besitzer warten.
Sport- und Freizeitangebot von Eggenburg:
Durch eine Nussbaumallee führt ein romantischer Spaziergang durch die Kellergasse Stoitzendorf. Der Kulturkeller und die Weinkeller bieten herrliche Rahmen für verschiedenste Veranstaltungen.
Auf einer der zahlreichen Wanderrouten kommt man an der Pfarrkirche oder dem Karner vorbei, die viel alte Geschichte zu erzählen wissen. Auch das Redemptoristenkloster oder die Martinskapelle und die Pestsäule gehören zu einem Kulturausflug.