Die österreichische Gemeinde Hohenruppersdorf gehört zum politischen Bezirk Gänserndorf im Weinviertel im nörd-östlichen Teil vom Bundesland Niederösterreich. Die Gemeinde verfügt über 21,4 km²
Fläche, liegt auf 244 Meter Seehöhe und zählt rund 900 Einwohner, was eine Bevölkerungsdichte von 42 Einwohner je Quadratkilometer entspricht und hat keine weiteren Katastralgemeinden.
Aus der Geschichte von Hohenruppersdorf
Die ältesten, zur Zeit bekannten urkundlichen Erwähnungen stammen aus der Zeit um 1170.
Die österreichische Gemeinde Hohenruppersdorf gehört zum politischen Bezirk Gänserndorf im Weinviertel im nörd-östlichen Teil vom Bundesland Niederösterreich. Die Gemeinde verfügt über 21,4 km² Fläche, liegt auf 244 Meter Seehöhe und zählt rund 900 Einwohner, was eine Bevölkerungsdichte von 42 Einwohner je Quadratkilometer entspricht und hat keine weiteren Katastralgemeinden.
Aus der Geschichte von Hohenruppersdorf
Die ältesten, zur Zeit bekannten urkundlichen Erwähnungen stammen aus der Zeit um 1170. Diese berichten von zwei Siedlungen. Die Erwähnung erfolgt unter den Namen "Ruprechtsdorff" und "Roprehtdorf". 1324 wurde Hohenruppersdorf zum Markt erhoben. Ebenfalls im 14. Jahrhundert wurde auf dem Berge eine romanische Kirche (= heutiges Beinhaus) errichtet. Zu dieser Zeit gab es auch bereits eine Schule, die damals vom Mesner zu erhalten war.
Aus den im Archiv der Marktgemeinde aufliegenden alten Urkunden ist zu ersehen, dass sich Hohenruppersdorf mehrmals durch hohe Geldbeträge die Freiheit erhalten konnte, 4 Märkte im Jahr bewilligt wurden und kein Adeliger hier ein lediges Gut erwerben durfte.
Sehenswürdigkeiten in Hohenruppersdorf
Auf dem großzügig angelegten Marktplatz befindet sich das Rathaus, die Dreifaltigkeitssäulean der Stelle des Prangers das Kriegerdenkmal und am Ende des Platzes der Pfarrhof, der "Mauerbach'sche Kasten" (Haus Nr. 6 + 190 = ehemaliger Zehenthof des Klosters Mauerbach) und die 1783 umgebaute große Barockkirche mit ihrem weithin sichtbaren Turm und prächtigem Geläute.
Außertürliches in Hohenruppersdorf
Mitten im Ort - und doch am Rand - findet man die Naturwiese von Josef Esberger. Der begabte Hobbymaler und frühere Laienschauspieler widmet sich seit Anfang der 90-er Jahre dem Naturgarten und hat mittlerweile mehr als 200 verschiedene Sorten in seiner ein Hektar großen Wiese beheimatet.
Beim Projekt "Erlebnis-Weingartl Hohenruppersdorf" an der Schweinbarther Straße geht es dem Verein "Hohenruppersdorfer IMPULSE für Dorfaktivitäten" darum, die Weinviertler Weinkultur unseren Jugendlichen und Nachfahren zu erhalten, sowie Gästen des Weinviertels näher zu bringen.
Ursprünglich betraf dies die Erhaltung und Beschreibung alter und bestehender Weinsorten in einem extra angelegten Rebsorten-Weingartl, dem vielfältigsten Österreichs. In der Folge wurde dieser Weingarten in die Radrouten eingebunden. Weiters wurde das größte ehemalige Hohenruppersdorfer Holz-Weinfass revitalisiert und kunstvoll überdacht ausgestellt.
Schautafeln erläutern historische Begriffe rund um den Wein- und Fassbau. Ebenfalls zu finden ist die immer seltener werdende "Hiata-Hittn mid an natirlichn Kühschrong". Erweitert wurde das Erlebnis-Weingartl mit dem Naturpfad, einer Baumpresse und der Möglichkeit Feste wie Hochzeiten oder Geburtstage dort zu veranstalten.