Am Zusammenfluss von March und Thaya liegt die Marktgemeinde Hohenau an der March. Im östlichen Teil des Weinviertels, in Niederösterreich erstreckt sich das Gemeindegebiet von Hohenau auf 24
Quadratkilometer. Auf einer Seehöhe von 155 Meter liegt Hohenau im Dreiländereck Österreich, Tschechien und Slowakei. Mit rund 2.800 Einwohnern gehört Hohenau zum Bezirk Gänserndorf.
Auszug aus der Geschichte von Hohenau an der March:
Mit seiner Lage im österreichischen Kernland Niederösterreich, hat Hohenau eine bewegte Geschichte. Funde belegen,
Am Zusammenfluss von March und Thaya liegt die Marktgemeinde Hohenau an der March. Im östlichen Teil des Weinviertels, in Niederösterreich erstreckt sich das Gemeindegebiet von Hohenau auf 24 Quadratkilometer. Auf einer Seehöhe von 155 Meter liegt Hohenau im Dreiländereck Österreich, Tschechien und Slowakei. Mit rund 2.800 Einwohnern gehört Hohenau zum Bezirk Gänserndorf.
Auszug aus der Geschichte von Hohenau an der March:
Mit seiner Lage im österreichischen Kernland Niederösterreich, hat Hohenau eine bewegte Geschichte. Funde belegen, daß bereits zur Zeit der Neandertaler die Region besiedelt war. Ebenso deuten Funde aus der Kupfer-, Bronze- und Eiszeit auf Ansiedelungen hin. Die Römer und die Völkerwanderung im 5. Jahrhundert hinterließen ihre Spuren. Das Mittelalter mit all seinen Herrschern, die Zeit Österreichs unter den Babernbergern und Habsburgern sowie die Zeit Maria Theresias prägten das Land.
Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten in und um Hohenau an der March:
Die Pfarrkirche von Hohenau stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde im Jahr 1937 komplett renoviert. Dabei wurden romanische und gotische Fenster freigelegt, die aus dem 12. Jahrhundert stammen dürften. Das Altarbild zeigt die Legende der Kreuzauffindung der Heiligen Helena. Seit Mai 1957 steht gegenüber der Kanzlei eine aus Lindenholz geschnitzte Madonnafigur. Im heutigen Kirchhof stehen das Kriegerdenkmal mit der Pieta und die Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk.
Als Wahrzeichen von Hohenau gilt der Glockenturm. Befindet sich in ihm doch eines der wenigen Glockenspiele in Österreich. Vormals aus einem Holzgerüst gezimmert, wurde er 1745 mit Ziegeln neu errichtet. In den vier Nischen bietet er den Statuen des Heiligen Martin, Sebastian, Florian und Johannes Platz. 1966 wurde der Turm abgetragen und in eine gepflegte Parkanlage umgesiedelt.
Oskar Sima - ein Sohn von Hohenau:
Im Geburts- und Sterbehaus des Volks- und Filmschauspielers Oskar Sima (1896 bis 1969) wurde das „Museum an der March“ eröffnet. Neben zahlreichen Exponaten des „Hausherren“ werden Funde aus der Hallstattzeit, Bilder und Gegenstände zur Nachkriegszeit ausgestellt. Den größten Anteil aber bildet die Ausstellung religiöser Gegenstände. Der größte Ausstellungsbereich widmet sich der „Kaiser-Ferdinand-Nordbahn“ und der „Nebenbahnen im Weinviertel“. Diese Sammlung dokumentiert die Geschichte der Eisenbahn in Österreich.
Interessantes erwartet den Gast bei einer Führung durch Hohenau an der March. Unter anderem wird die Geschichte, die Natur und die Kultur einem verständlich nähergebracht.
Als Erholungsgebiet eignet sich die Kellergasse, mit seiner verkehrsberuhigten Lage lädt sie zu Spaziergängen ein. Der Erlebnisspielplatz befindet sich am Fuße des Kellerberges.
Das naturbelassene, bestens gepflegte Au-Bad bietet mit seiner großen Parkanlage und Liegewiesen sowie mit dem Kinderspielplatz, Tennisplatz, Beachvolleyballplatz, Streetballplatz, Fußballplatz, Skaterpark und Reitstall eine attraktive Urlaubsgestaltung.
Ideal für Wanderungen und Radwanderungen sind die Region um Hohenau und der Auwald. Die March-Thaya-Auen sind wohl eines der schönsten und interessantesten Auengebiete. Hier haben sich eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen angesiedelt. Mit dem Kanu oder dem Kajak durch unberührte „Urwälder“ oder eine Angelpartie, Hohenau bietet seinen Besuchern einiges.
Natur- und Vogelfreunde kommen an den Vogelschauplätzen wie Kühlteich, Anlandbecken, Beobachtungsturm, dem Vogelpfad oder der Beringungsstation auf Ihre Kosten.
Die Zuckerfabrik mit ihrem Kühlwasserteich, der jährlich zahlreiche Wildenten und Windgänse anlockt, um sich auf ihrem Flug in den Süden auszuruhen, bietet als eine der letzten Zuckerfabriken in Österreich die Möglichkeit einer Führung.