Die Gemeinde Haringsee liegt mit einer Gesamtfläche von 28 Quadratkilometer im Marchfeld. Mit rund 1.400 Einwohnern gliedert sich Haringsee in die Katastralgemeinden Haringsee, Fuchsenbigl und
Straudorf, die sich 1970 zur Großgemeinde Haringsee zusammenschlossen. Auf einer Seehöhe von 147 Meter gehört Haringsee zum Bezirk Gänserndorf im Bundesland Niederösterreich. Haringsee liegt
jeweils rund 20 Kilometer von Gänserndorf im Norden, Marchegg im Osten, Hainburg im Süden und Wien im Westen.
Haringsee und seine Chronik:
Die erste Besiedelung, konnte durch Funde der jüngeren
Die Gemeinde Haringsee liegt mit einer Gesamtfläche von 28 Quadratkilometer im Marchfeld. Mit rund 1.400 Einwohnern gliedert sich Haringsee in die Katastralgemeinden Haringsee, Fuchsenbigl und
Straudorf, die sich 1970 zur Großgemeinde Haringsee zusammenschlossen. Auf einer Seehöhe von 147 Meter gehört Haringsee zum Bezirk Gänserndorf im Bundesland Niederösterreich. Haringsee liegt
jeweils rund 20 Kilometer von Gänserndorf im Norden, Marchegg im Osten, Hainburg im Süden und Wien im Westen.
Haringsee und seine Chronik:
Die erste Besiedelung, konnte durch Funde der jüngeren Steinzeit zugeordnet werden. Die ersten Bewohner des Gemeindegebietes waren die Illyrer, später kamen die Kelten. Mit dem Vordringen der Quaden
im 1.und 2.Jahrhundert begann die germanische Zeit. Es kam immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Germanen und den Römer, denn das
Marchfeld war für bei die
Kornkammer und jeder wollte sie besitzen.
Als
Leopold I die Mark im Osten von
Otto II übernahm, begann die Herrschaft der Babenberger in Österreich. Durch Markgraf
Leopold III erlangte das
Gebiet einen unerreichten Wohlstand.
Erstmals
urkundlich erwähnt wird Haringsee als Horgwende im Klosterneuburgischen Saalbuch. Der alte Name stand vermutlich im Zusammenhang mit dem alten Bernsee. Den Horwense heißt
übersetzt soviel wie verschlammter, schmutziger See.
Das Tourismusangebot von Haringsee:
Ein herrlicher
Wander- und
Radwanderweg ist der Marchfeld Kanalradweg. Mit einer Gesamtlänge von 60 Kilometer führt er von
Langenzersdorf über
Wien durch Fuchsenbigl und Haringsee nach Schloßhof.
Im Gebiet von Haringsee wurde das
Trappenschutzgebiet errichtet. Die Bauern der betroffenen Felder trafen ein Abkommen, das sie Felder des Schutzgebietes nicht mehr bewirtschaften,
damit sich dieser herrlich Vogel in seinem Bestand regenerieren kann.
Das
Heimat- und Bauernmuseum in der Unteren Hauptstraße in Haringsee wurde dank der Arbeit der Familie Franz Hergolitsch dem Besucher zugänglich gemacht. Mit viel Liebe werden die
einzelnen Exponate aus längst vergangenen Tagen gepflegt.
Die Greifvogelstation für alte und verunglückte Greifvögel und Eulen steht auf einem Privatgrundstück in Haringsee. Im Jahr 1975 erbaute
Doktor Hans Frey die ersten Gehege.
Haringsee und seine Sehenswürdigkeiten:
Das Gotteshaus wurde immer wieder erweitert und umgebaut. Im Jahr 1834 wurde der neue Friedhof erschlossen. Die neue Sakristei wurde
hinter dem Turm errichtet, die alte Sakristei wurde zum Heiligen Grab umgebaut.
Die neue Dreifaltigkeitskapelle steht an der Stelle, wo sich eine baufällige Statue befand. Im Jahr 1835 gesegnet, gehört sie seit jener Zeit in der Fronleichnamswoche zur Bittprozession.
Einer Überlieferung nach soll die Bittprozession ein Gelübde der Haringseer Bürger erfüllen welches sie anlässlich der Verschonung durch die Rinderpest ablegten. Den Bau des gemauerten weißen Kreuzes
beim Friedhof regte der Ortspfarrer Ferdinand Metzker im Jahr 1882 bei seiner Predigt an. Zum Dank an den Heiligen Leonhard der die Rinderpest an Haringsee vorbei gehen ließ.