Rund 18 Kilometer östlich von Wien im Marchfeld liegt die Stadtgemeinde Groß-Enzersdorf auf einer Seehöhe von 156 Meter. Mit den Katastralgemeinden Franzensdorf, Groß-Enzersdorf, Mühlleiten,
Oberhausen, Probstdorf, Rutzendorf, Schönau an der Donau und Wittau umfasst das Gemeindegebiet eine Gesamtfläche von 84 Quadratkilometer. Mit 8.800 Einwohnern liegt die Stadtgemeinde im Bezirk
Gänserndorf in Niederösterreich.
Auszug aus der geschichtlichen Entwicklung von Groß-Enzersdorf:
Vom Hochstift Freising wurde im Jahr 1030 als Amtsitz
Rund 18 Kilometer östlich von Wien im Marchfeld liegt die Stadtgemeinde Groß-Enzersdorf auf einer Seehöhe von 156 Meter. Mit den Katastralgemeinden Franzensdorf, Groß-Enzersdorf, Mühlleiten, Oberhausen, Probstdorf, Rutzendorf, Schönau an der Donau und Wittau umfasst das Gemeindegebiet eine Gesamtfläche von 84 Quadratkilometer. Mit 8.800 Einwohnern liegt die Stadtgemeinde im Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich.
Auszug aus der geschichtlichen Entwicklung von Groß-Enzersdorf:
Vom Hochstift Freising wurde im Jahr 1030 als Amtsitz für die Verwaltung ein Gutshof mit Kapelle in Groß-Enzersdorf errichtet. Im Laufe der Zeit wurde aus dem Gutshof eine Burg mit Mauern, Wall und Graben. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Groß-Enzersdorf im Jahre 1160 mit dem Namen „Encinesdorf“.
Das Marktrecht wurde Groß-Enzersdorf im Jahr 1189 verliehen, vorwiegend diente der Wochenmarkt dem Getreidehandel. Im Jahr 1396 erhielt die Groß-Enzersdorf das Stadtrecht und das Wappen. Gleichzeitig wurde die Stadtmauer erbaut.
Im 15. bis 17. Jahrhundert hatte Groß-Enzersdorf mit vielen Katastrophen zu kämpfen, dass schlechte Klima zerstörte die Ernten, Seuchen und ständige Kriegsangst machen den Bewohnern schwer zu schaffen.
Durch den Bau des Hochwasserschutzdammes konnte im Jahr 1875 die Hochwassergefahr gebannt werden. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg war Groß-Enzersdorf eine Garnison.
Sehenswertes in und um Groß-Enzersdorf:
Die aus dem Jahr 1396 stammende Stadtmauer, die heute noch fast vollständig erhalten ist, erzählt von der Wehrhaftigkeit der Stadt Groß-Enzersdorf.
Die Pfarrkirche wurde erstmals im Jahr 1202 erwähnt. Durch zahlreiche umbauten und Renovierungen ist von dem ehemaligen romanischen Ursprung nicht mehr viel zu sehen. Jedoch erzählt jede Bauphase ihre Geschichte.
Bereits um das Jahr 1423 gründete die Erzbischöfe von Freising eine Stiftung zur Altersversorgung ihre Dienstleute. Diese ermöglichte es den alten und bedürftigen Bürgern von Groß-Enzersdorf eine kostenlose Wohnstätte zu bieten. Das heutige Bürgerspital wurde 1957 in der derzeitigen Eigentumsform an Eigentümer und Verwalter übergeben.
Jedes Jahr findet am Vorabend des 15. August eine Gelöbnisprozession von der Reitherring Kapelle aus dem Jahr 1844 zur Stadtpfarrkirche statt. Die Marienkapelle wurde zum Andenken an den großen Eisstoß von 1836 erbaut. Laut einer Sage soll das Muttergottesbild welches in der Kapelle hängt, beim Eisstoß angeschwemmt und sich in den Geästen eines Baumes verfangen habe. Genau an dieser Stelle wurde die Kapelle errichtet.
Freizeitangebot in und um Groß-Enzersdorf:
Der Nationalpark Donau-Auen bietet nicht nur eine großartige Flora und Fauna. Er ist als Naherholungsraum mit seinen Wander- und Radwanderwegen sehr beliebt.
Bei einem Besuch der nahegelegenen Bundeshauptstadt Wien mit all seinen Museen und dem Schloss Schönbrunn laden zu einer Reise in die Geschichte ein.
Der Napoleon Rundwanderweg, der Naturlehrpfad Obere Lobau, eine Fahrt mit dem Nationalpark Boot, der Lehrteich, die Wurzelstation, das Bibergehege, die Hohle Pappel, Liegewiesen und Naturbadeseen, dies alles bietet die Lobau bei Groß-Enzersdorf dem Besucher.