Auf einer Seehöhe von 143 Meter liegt die Marktgemeinde Engelhartstetten. Die Gesamtfläche von 66 Quadratkilometer setzt sich aus den Katastralgemeinden Engelhartstetten, Groißenbrunn, Loimersdorf,
Markthof, Schlosshof und Stopfenreuth zusammen. Mit 1.900 Einwohnern gehört Engelhartstetten zum Bezirk Gänserndorf.
Auszug aus der Chronik von Engelhartstetten:
Die uralte, bedeutende Verkehrsstraße, die Bernsteinstraße, verlief einst durch das Gebiet um Engelhartstetten. Bis zum 11. Jahrhundert war die Region kaum besiedelt. Erst in den 40er Jahren
Auf einer Seehöhe von 143 Meter liegt die Marktgemeinde Engelhartstetten. Die Gesamtfläche von 66 Quadratkilometer setzt sich aus den Katastralgemeinden Engelhartstetten, Groißenbrunn, Loimersdorf, Markthof, Schlosshof und Stopfenreuth zusammen. Mit 1.900 Einwohnern gehört Engelhartstetten zum Bezirk Gänserndorf.
Auszug aus der Chronik von Engelhartstetten:
Die uralte, bedeutende Verkehrsstraße, die Bernsteinstraße, verlief einst durch das Gebiet um Engelhartstetten. Bis zum 11. Jahrhundert war die Region kaum besiedelt. Erst in den 40er Jahren des 11. Jahrhunderts begann die Besiedelung. Der Name Engelhartstetten leitet sich vermutlich von dem Personennamen Engelhart ab. Mit Stetten dürfte Hofstetten gemeint sein, welches Kaiser Heinrich III im Jahre 1045 an den Markgrafen Siegfried von Neumarkt vergab.
Mit ziemlicher Sicherheit steht Engelhartstetten auf jenem Boden, welcher 1067 dem Bistum Passau von Heinrich IV geschenkt wurde. Das Bistum sorgte auch für die Besiedelung der Region. Im Jahr 1971 wurde die Großgemeinde Engelhartstetten durch den Zusammenschluss der Katastralgemeinden gegründet.
Sehenswerte in und um Engelhartstetten:
Schloss Neiderweiden wurde im Jahr 1693 unter Ernst Rüdiger Graf von Starhemberg als Lustgebäude errichtet. Sein heutiges Aussehen erhielt das Schloss 1765 durch einen Umbau und die Aufstockung.
Schloss Hof ist mit Schloss Niederweiden seit dem Jahr 1725 durch eine Allee verbunden. Erstmals erwähnt wurde das Schloss 1413. Im Jahr 1773 ließ Joseph II das Schloss, in dem Maria Theresia schon ihren Witwensitz hatte, komplett umgestalten und gab dem Schloss die noch heute erhaltene Form.
Seit 1996 bietet der Nationalpark Donau-Auen zahlreichen Tieren Schutz und Zufluchtsort. Verschiedenste Pflanzenarten haben sich hier ihren Lebensraum geschaffen. Bei einer Kanufahrt auf der Donau durch den Nationalpark kann man die Natur hautnah erleben.
Im Jahr 1774 wurde die Wallfahrtskirche in Groißenbrunn umgebaut und erhielt ihr heutiges Aussehen. Jedes Jahr am ersten Sonntag im September findet hier eine Herbstwallfahrt statt.
Das Marienbründl stammt aus den Jahren vor 1718. Während der Türkenkriege 1683 wurde das alte Marienbild beschädigt. Als Dankbarkeit für das Abziehen der Türken wurde es bis 1729 im Schloss Hof aufbewahrt. Prinz Eugen finanzierte daraufhin den Bau der Kapelle. Doch auch in den anderen Katastralgemeinden warten historische Gebäude, Denkmäler und Kirchen darauf, aus ihrer Geschichte zu erzählen.
Sport und Freizeitangebot in und um Engelhartstetten:
Die Feuchtwiesen im Bereich der March oder die Trockenrasengebiete in der Gemeinde bieten eine einmalige Naturlandschaft.
Herrliche Wander- und Radwanderwege in unberührter Natur erlebt hier der Sportfreunde ebenso wie Familien. Wunderbar ist eine Wanderung im Nationalpark entlang der Donau. Mit einer großen Tier- und Pflanzenvielfalt gibt es hier jede Menge zu erkunden.