Am Rand des Nationalparks Donau Auen, im Bundesland Niederösterreich liegt die Marktgemeinde Eckartsau auf einer Seehöhe von 147 Meter. Im Weinviertel gelegen, umfasst das Gemeindegebiet mit einer
Fläche von 49 Quadratkilometer die Katastralgemeinden Eckartsau, Kopfstetten, Pframa, Wagram an der Donau und Witzelsdorf. Mit etwa 1.200 Einwohnern gehört Eckartsau zum Bezirk Gänserndorf.
Auszug aus der Geschichte von Eckartsau:
Erstmals urkundlich erwähnt wird Eckartsau im Jahr 1180 als Ekkehartsouue oder Ekkartsovve. Bereits 1568 erhielt die Gemeinde das
Am Rand des Nationalparks Donau Auen, im Bundesland Niederösterreich liegt die Marktgemeinde Eckartsau auf einer Seehöhe von 147 Meter. Im Weinviertel gelegen, umfasst das Gemeindegebiet mit einer Fläche von 49 Quadratkilometer die Katastralgemeinden Eckartsau, Kopfstetten, Pframa, Wagram an der Donau und Witzelsdorf. Mit etwa 1.200 Einwohnern gehört Eckartsau zum Bezirk Gänserndorf.
Auszug aus der Geschichte von Eckartsau:
Erstmals urkundlich erwähnt wird Eckartsau im Jahr 1180 als Ekkehartsouue oder Ekkartsovve. Bereits 1568 erhielt die Gemeinde das Marktrecht.
Um 1180 wurde das heutige Schloss in Eckartsau als Burg, die von Wassergräben umgeben war, von dem Geschlecht der Ritter von Eckartsau erbaut. Nach dem Aussterben der Ritter von Eckartsau wechselten die Besitzer häufig. Im Jahr 1720 erwarb der böhmische Hofkanzler Graf Kinsky das Schloss und ließ die alte Wehrburg zum Jagdschloss umbauen. Später kaufte Franz Stephan von Lothringen die Herrschaft mit dem Schloss und übergab es dem Familienvorsorgefond des Hauses Habsburg.
Im Jahr 1900 wurde das Schloss von Franz Ferdinand renoviert. Kaiser Karl I. und Zita hielten sich im Jahr 1919 bis zur Abreise ins Exil im Schloss auf. In den Kriegsjahren wurde das Schloss sehr beschädigt. Die Österreichischen Bundesforste übernahmen die Verwaltung und das Schloss wurde renoviert. Heute bieten sich die Räume für die verschiedensten Veranstaltungen an.
Erstmals urkundlich erwähnt wird die Katastralgemeinde Kopfstetten im Jahr 1233 als Wallfahrtsort. Als älteste Ortschaft im Marchfeld gilt die Katastralgemeinde Pframa. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1025.
Im Jänner 1971 schlossen sich die Katastralgemeinden zur Großgemeinde Eckartsau zusammen.
Sehenswertes in und um Eckartsau:
Im Jahr 2002 wurde dem Jagdschloss Eckartsau das „Österreichische Museumsgütesiegel“ verliehen. Mitten im Nationalpark Donau Auen gelegen, fügt sich das Schloss in die Landschaft ein.
Zur Erinnerung an die Toten, die in den Jahren 1918 bis 1970 die Donau bei Eckartsau freigab, wurde 2003 die Gedenkstätte „Friedhof der Namenlosen“ von den Bewohnern gestaltet.
Die Wallfahrtskirche Maria Schutz liegt auf dem Kirchberg in Kopfstetten. Im Jahr 1769 wurde die Kirche eingeweiht. Rund um Maria Schutz liegen die schönen Kreuzwegstationen die noch aus der Zeit vor den Kriegen stammen.
Sport und Freizeitangebot in und um Eckartsau:
Der Nationalpark Donauauen gilt als eine der letzten unverbauten Flussauen Mitteleuropas. Hier wird der Rhythmus des Lebens durch das auf und ab des Wasserstandes bestimmt. Eine große Tier- und Pflanzenwelt konnte in diesem Gebiet erhalten werden. Bei einer Wanderung, bei einer Bootsfahrt oder bei einer Kutschenfahrt lernt man die faszinierende Welt des Nationalparks kennen.
Mehrere Vereine sorgen für ein kulturelles und gesellschaftliches Miteinander in der Gemeinde Eckartsau.