Am Ostrand des Weinviertels an der March in Niederösterreich, liegt die Marktgemeinde Dürnkrut auf einer Seehöhe von 161 Meter. An der Grenze zur Slowakei liegend, gehört Dürnkrut mit einer
Gesamtfläche von 30 Quadratkilometer zum
Bezirk Gänserndorf. Das Gemeindegebiet mit rund 2.300 Einwohnern setzt sich aus den
Katastralgemeinden Dürnkrut und Waidendorf zusammen.
Aus der Geschichte von Dürnkrut:
Die ältesten Funde im Gebiet um Dürnkrut weisen auf eine jungsteinzeitliche Besiedelung hin. Auch die Besiedelung während der Bronzezeit lässt sich anhand von Funden
Am Ostrand des Weinviertels an der March in Niederösterreich, liegt die Marktgemeinde Dürnkrut auf einer Seehöhe von 161 Meter. An der Grenze zur Slowakei liegend, gehört Dürnkrut mit einer
Gesamtfläche von 30 Quadratkilometer zum
Bezirk Gänserndorf. Das Gemeindegebiet mit rund 2.300 Einwohnern setzt sich aus den
Katastralgemeinden Dürnkrut und Waidendorf zusammen.
Aus der Geschichte von Dürnkrut:
Die ältesten Funde im Gebiet um Dürnkrut weisen auf eine jungsteinzeitliche Besiedelung hin. Auch die Besiedelung während der Bronzezeit lässt sich anhand von Funden belegen.
Laut einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1045, erhielt Markgraf Siegfried riesige Güter zwischen March, Zaya und Sulzbach. Zur gleichen Zeit wurde auch Dürnkrut mit der Burg zur Grenzsicherung
gegründet. Erstmals urkundlich erwähnt wird Dürnkrut auf einem Besitzverzeichnis des Hochstiftes Freising aus dem Jahr 1160.
1188 gehört die Veste Dürnkrut Hadmar II von Kuenring, diese gehörten zu den Ministerialen der babenbergerischen Markgrafen und Herzöge.
Die berühmte Schlacht bei Dürnkrut wurde im Jahr 1278 zwischen Rudolf von Habsburg und Ottokar Przemysl geschlagen. Diese Schlacht gilt als die zweitgrößte Ritterschlacht in der Geschichte. Die
Habsburger gingen dabei als Sieger hervor.
Im Jahr 1365 wird Dürnkrut das Marktrecht durch Herzog Rudolf IV dem Stifter verliehen. Im Jahr 1431 bis 1437 wurde Dürnkrut bei dem Einfall der Hussiten verwüstet. Die Türkenkriege 1529 und 1683
machten dem Ort schwer zu schaffen.
Im Jahr 1580 erwirbt Sigmund von Landau die Veste Dürnkrut. Mit seinem großzügigen Um- und Anbau versuchte er der wachsenden Schutzfunktion der Burg gerecht zu werden. Nachdem 1620 die Landauer
vertrieben wurden, gingen sämtliche Güter an die kaiserliche Hofkammer.
Sehenswertes in und um Dürnkrut:
Schloss Dürnkrut bietet den idealen Rahmen für zahlreiche Ausstellungen, so etwa den Schädel des Urelefanten oder Funde aus der Paläontologie und Archäologie. Die Schlosskapelle stammt aus dem Jahr
1633 und wurde 2000 als Hochzeitskapelle geweiht. Auch ein Schlossmodell nach einem Stich von Georg Matthäus Vischer aus dem Jahr 1672 ist im Schloss zu sehen.
Bereits im Jahr 1220 war Dürnkrut ein Landgericht. Noch bis 1838 fanden Hinrichtungen statt. Der Dürnkruter Pranger wurde im Jahr 1695 errichtet.
Die Kirche Dürnkrut stammt mit seinem heutigen Aussehen aus dem Jahr 1698. Das im Barockstil errichtete Langhaus, dessen Tonnengewölbe auf einem korinthischen Doppelpilastern ruht, erzählt die
Geschichte von Dürnkrut und der Region.
An die Schlacht von Dürnkrut im Jahr 1278 erinnert ein Granitstein zwischen Jedenspeigen und Dürnkrut.
Sport- und Freizeitprogramm von Dürnkrut:
Zu einen einmaligen Erlebnis wird sicher eine Kanufahrt oder eine Führung durch die herrliche Landschaft der March mit ihrer heimischen Flora und Fauna. Die Tennisanlage steht Sportfreunden
offen.
Bei einer Schloss- oder Museumsführung erfährt man allerhand Wissenswertes über die Region um Dürnkrut.
Ein Ausflug in die Bezirkshauptstadt Gänserndorf, ein Besuch der zahlreichen Museen des Weinviertels, die Schlösser des Machfeldes oder ein Trip zu den March-Donau-Auen sollten auf jeden Fall auf dem
Ausflugsprogramm stehen.