Am Ostrand des Weinviertels, an der March in Niederösterreich liegt die Marktgemeinde Drösing mit rund 1.200 Einwohnern. Nahe der Grenze zur Slowakei liegend, gehört Drösing mit einer Gesamtfläche
von 30 Quadratkilometern zum
Bezirk Gänserndorf. Das Gemeindegebiet liegt auf einer Seehöhe von 158 Metern und umfasst die
Katastralgemeinden Drösing und Waltersdorf an der March.
Auszug aus der Ortschronik von Drösing:
Auf dem Gemeindegebiet von Drösing erhoben sich einst die Kalkberge der Karpaten, zahlreiche Muschelfunde belegen dies. Bei Ausgrabungen in der Waltersdorfer Sandgrube
Am Ostrand des Weinviertels, an der March in Niederösterreich liegt die Marktgemeinde Drösing mit rund 1.200 Einwohnern. Nahe der Grenze zur Slowakei liegend, gehört Drösing mit einer Gesamtfläche
von 30 Quadratkilometern zum
Bezirk Gänserndorf. Das Gemeindegebiet liegt auf einer Seehöhe von 158 Metern und umfasst die
Katastralgemeinden Drösing und Waltersdorf an der March.
Auszug aus der Ortschronik von Drösing:
Auf dem Gemeindegebiet von Drösing erhoben sich einst die Kalkberge der Karpaten, zahlreiche Muschelfunde belegen dies. Bei Ausgrabungen in der Waltersdorfer Sandgrube konnten Steinbeile und
Steinwerkzeuge gefunden werden. Dies deutet auf ein uraltes Siedlungsgebiet hin.
Erstmals urkundlich erwähnt wird Drösing mit dem Namen Drezzinge im Jahr 1212 und im Jahr 1276 als Bestandteil der Herrschaft Zistersdorf genannt. Im Jahr 1278 fällt der Böhmenkönig Ottokar bei der
Schlacht auf dem Kruterfelde bei Dürnkrut.
Im Jahr 1469 übergibt Christoph von Pottendorf den Drösingern das Banntaiding. Dort wurden die Rechte und Pflichten gegenüber der Grundherrschaft Zistersdorf festgelegt.
Die im Jahr 1050 gegründete Pfarre Drösing bekommt im Jahr 1507 durch den Abt zu Lilienfeld den Priester Johannes Findt als Priester aus dem Stift Lilienfeld.
Bei dem Überfall im Jahr 1705 durch 6000 Rebellen wird Drösing bis auf die Kirche und eine Kapelle total verwüstet und niedergebrannt. Im Jahr 1706 fallen die Kuruzzen unter Ozckay in Drösing ein,
wieder wird der Ort verwüstet. 40 Husaren die auf den Kirchturm geflüchtet sind wurden halb verhungert heruntergeholt.
Sehenswertes in und um Drösing:
Im Jahr 1743 wurde die Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk an Zayaberg errichtet.
Das Patronat der Kirche wurde 1212 von Herzog Leopold VI an das vom ihm gestiftete Zisterzienserkloster Lilienfeld übergeben. Die baufällige Kirche, die dem Heiligen Laurentius geweiht ist, wird im
Jahr 1796 bis auf den Turm niedergerissen und neu aufgebaut.
Das Krönigsberger Kreuz wurde im Jahr 1835 zur Erinnerung an den Tot des Lorenz Krönigsberger der auf seinem Heimweh in der alten March ertrankt, aufgestellt.
Das aus dem Jahr 1847 stammende Mühlengebäude zeugt von einer längst vergangenen Zeit. In dem Jahr 1890 wird das von Georg und Magdalena Exiller gestiftete Kaiser Joseph II Denkmal und die von
Michael und Theresia Wind gestiftete Dreifaltigkeitssäule feierlich eingeweiht.
Sport und Freizeitangebot in und um Drösing:
Die March Thaya Auen gelten als letztes Paradies für seltene Vogelarten und einer Vielzahl von heimischen Tier und Pflanzenarten. Bei einer geführten Erlebniswanderung entdeckt man die Geheimnisse
der Natur.
Alle zwei Jahre findet das Weidenfest statt. Hier wird die Tradition des Weidenschnitts mit der Handwerkskunst des Flechtens im einem grenzüberschreitenden Fest gefeiert. Die Kopfweiden prägen seit
Jahrhunderten das Landschaftsbild der Auen an der March.
Das großzügig ausgebaute Radwegenetz bietet in der Region um Drösing einiges an Möglichkeiten. So etwa der Kamp-Thaya-March-Radweg der insgesamt 450 Kilometer lange Radweg führt direkt durch Drösing
oder der March Panorama Radweg durch die herrliche Aulandschaft.
Ein herrlicher Wanderweg ist der Rundwanderweg „Von Weiden und Wein“ in Drösing. Auf einer Gesamtlänge von rund 8 Kilometer führt er vorbei an weiten Auwiesen mit ihrer reichen Vogelwelt und den
botanischen Kostbarkeiten wie die klebrige Nachtnelke oder das Silbergras an den Sandbergen der March. Der Rückweg führt vorbei an kleinen Gemüsegärten und Obstbäumen.