Angern an der March ist eine Gemeinde mit rund 3.200 Einwohnern im Bezirk Gänserndorf im Bundesland Niederösterreich. Die Gemeinde Angern liegt direkt an der March auf 154 Metern Höhe im
Marchfeld im Weinviertel. Ein Grenzübergang zur Slowakai befindet in Angern. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 38,13 Quadratkilometer, wobei etwas mehr als 10 Prozent der Fläche
bewaldet sind.
Aus der Geographie von Angern:
Die Gemeinde liegt am Nordrand des Marchfeldes und gleichzeitig am südlichen Ende des Weinviertels etwa 30 Kilometer nordöstlich von Wien. Der
Angern an der March ist eine Gemeinde mit rund 3.200 Einwohnern im Bezirk Gänserndorf im Bundesland Niederösterreich. Die Gemeinde Angern liegt direkt an der March auf 154 Metern Höhe im
Marchfeld im Weinviertel. Ein Grenzübergang zur Slowakai befindet in Angern. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 38,13 Quadratkilometer, wobei etwas mehr als 10 Prozent der Fläche
bewaldet sind.
Aus der Geographie von Angern:
Die Gemeinde liegt am Nordrand des Marchfeldes und gleichzeitig am südlichen Ende des Weinviertels etwa 30 Kilometer nordöstlich von Wien. Der Grenzfluss March trennt die Ortschaft von der Slowakei.
Früher verband eine Brücke die beiden Länder und seit einigen Jahren gibt es eine Fähre von Angern nach Zahorska Ves, dem alten „Ungergraiden“. Der Fährbetrieb muss jedoch im Falle von Hochwasser -
welches meist durch Schneeschmelze und starken Regen bedingt ist - gesperrt werden.
Aus der Geschichte von Angern:
Angern an der March wurde erstmals im Jahre 1260 als Anger urkundlich erwähnt. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend, teilt der Ort die abwechslungsreiche Geschichte von Österreich.
Das Marktrecht wurde erstmals 1465 und das zweite Mal 1819 erwähnt. Es wurde 1970 neu verliehen. Das örtliche Schloss Angern wurde im Jahre 1945 zerstört und später zur Gänze abgetragen. Heute steht
nur noch ein kleiner Teil der Mauer als Erinnerung.
Aus der Politik von Angern:
Im Oktober 2007 wurde eine Volksbefragung über den Neubau einer Brücke zwischen Zahorska Ves und Angern auf dem vorgeschlagenen Standort abgehalten, bei der sich 60% der Bevölkerung für die
Errichtung der Brücke an der March zwischen der Slowakei und Österreich entschied.
Sehenswürdigkeiten in Angern:
Im Museum für Ur- und Frühgeschichte in der Katastralgemeinde Stillfried sind Funde aus 30.000 Jahren Geschichte zu sehen, die seit 1874 bei archäologischen Ausgrabungen in Stillfried und Umgebung
gemacht worden sind.
Der Fährbetrieb zwischen Záhorská Ves (Slowakei) und Angern ist sehenswert und umfasst eine Transportkapazität von 6 Pkw samt Insassen.
Persönlichkeiten aus Angern:
Der ehemalige Bürgermeister Ingenieur Leopold Abraham wurde österreichweit und auch international durch das Grubenunglück im Sommer 1998 in
Lassing (Steiermark) bekannt. Damals übernahm er die Leitung über die Rettungsbohrungen zu den 11 verschütteten Bergarbeitern, von denen nach 9 Tagen
aber nur mehr einer der Kumpel gerettet werden konnte. Bekannt wurde dies als "das Wunder von Lassing".
Eine weitere bekannte politische Persönlichkeit der Großgemeinde Angern war Mag. Roland Minkowitsch (geboren in Spittal an der Drau 1920). Der Landwirt begann seine politische Karriere in der ÖVP
Gänserndorf und im Niederösterreichischen Bauernbund. Von 1970 bis 1980 war er Präsident des Österreichischen Bauernbundes.
Von 1963 bis 1986 war Minkowitsch Abgeordneter zum Nationalrat. Zwischen 1968 und 1970 war er Staatssekretär im Bundesministerium für Inneres unter Minister Franz Soronics und ab 1975 bis zu seinem
Tod am 22. Januar 1986 in
Mannersdorf war Minkowitsch Zweiter Präsident des
Nationalrates. 1980 schloss er ein Studium der Rechtswissenschaften mit der Sponsion zum Magister ab.