Aderklaa ist eine kleine Gemeinde im
Bezirk Gänserndorf mit 233 Einwohnern und einer Fläche von 8,62 km², gehört zum Bundesland
Niederösterreich und liegt auf 157 Meter Seehöhe im Marchfeld im Weinviertel zwischen Wien und Deutsch Wagram. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Aderklaa.
Aus der Geschichte von Aderklaa:
Die ersten Marchfeldbewohner hausten in Wohngruben, betrieben Ackerbau und Viehzucht. Bronzezeitliche Funde bei Wagram, Orth an der Donau und Mannsdorf sprechen von dieser Frühzeit (700-1100 nach
Christi).
Zwischen 996 und 1000 kommen das Marchfeld
Aderklaa ist eine kleine Gemeinde im
Bezirk Gänserndorf mit 233 Einwohnern und einer Fläche von 8,62 km², gehört zum Bundesland
Niederösterreich und liegt auf 157 Meter Seehöhe im Marchfeld im Weinviertel zwischen Wien und Deutsch Wagram. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Aderklaa.
Aus der Geschichte von Aderklaa:
Die ersten Marchfeldbewohner hausten in Wohngruben, betrieben Ackerbau und Viehzucht. Bronzezeitliche Funde bei Wagram, Orth an der Donau und Mannsdorf sprechen von dieser Frühzeit (700-1100 nach
Christi).
Zwischen 996 und 1000 kommen das Marchfeld und die Gegend um Baden („Neumark“, auch: „Ungarische Mark“) zur Mark Ostarrichi und das Marchfeld zählt damit zu den Kerngebieten Österreichs.
1870 wurde die Bahnlinie Wien – Marchegg eröffnet und 1886 die erste Dampftramway von Wien nach Groß-Enzersdorf gestartet.
Orte im Umkreis von 10 Kilometern sind Raasdorf, Pillichsdorf, Groß-Engersdorf, Bockfließ, Glinzendorf, Wolkersdorf, Strasshof an der Nordbahn und Hagenbrunn.
Die Landschaft um Aderklaa:
Das Wiener Becken ist ein Senkungsgebiet zwischen Ostalpen und Karpaten, das im Tertiär eine weite, einige hundert Meter tiefe Meeresbucht war.
Der Kleine Wagram teilt das Marchfeld in die südliche, fruchtbare Praterterrasse und die nördliche Gänserndorfer Terrasse und Schlosshofer Platte: diluviale Schotterkörper mit einer dünnen
Humusschicht darüber und Flugsand, ursprünglich eine mit Sträuchern bedeckte Heide. Das Marchfeld ist nicht nur geografisch und politisch ein Grenzgebiet, sondern auch landschaftlich, zwischen
baltischer und pannonischer Zone.
Trotz seiner Stellung als „Kornkammer Österreichs“ ist das Marchfeld mit einem durchschnittlichen Jahresniederschlag unter 550 mm das trockenste Gebiet Österreichs. Dem sinkenden Grundwasserspiegel
wurde mit einem Kanal, dem Marchfeldkanal, begegnet, der Versteppung durch Windabtrag des Humus mit Windschutzstreifen.