Die Marktgemeinde Oberwaltersdorf liegt an der Triesting, im Wiener Becken auf einer Seehöhe von 214 Meter. Östlich der Bezirkshauptstadt Baden bei Wien erstreckt sich das Gemeindegebiet über 14
Quadratkilometer. Mit rund 3.700 Einwohnern liegt Oberwaltersdorf im Bundesland Niederösterreich.
Auszug aus der Ortschronik von Oberwaltersdorf:
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Oberwaltersdorf als „
Waltrichsdorf“ im Jahr 1108 in einer Urkunde des Stiftes
Göttweig. Um das Jahr 1252 wird eine Kirche in Oberwaltersdorf erstmals urkundlich erwähnt. Über Jahrhunderte hinweg,
Die Marktgemeinde Oberwaltersdorf liegt an der Triesting, im Wiener Becken auf einer Seehöhe von 214 Meter. Östlich der Bezirkshauptstadt Baden bei Wien erstreckt sich das Gemeindegebiet über 14
Quadratkilometer. Mit rund 3.700 Einwohnern liegt Oberwaltersdorf im Bundesland Niederösterreich.
Auszug aus der Ortschronik von Oberwaltersdorf:
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Oberwaltersdorf als „
Waltrichsdorf“ im Jahr 1108 in einer Urkunde des Stiftes
Göttweig. Um das Jahr 1252 wird eine Kirche in Oberwaltersdorf erstmals urkundlich erwähnt. Über Jahrhunderte hinweg, bestimmten
die adeligen Fürstengeschlechter, Grafen und so weiter als die Besitzer des Grundes und des Schlosses das Schicksal des Dorfes und seiner Bewohner. Immer wieder wurde Oberwaltersdorf in die
Kriegsgeschehnisse der folgenden Jahrzehnte verwickelt.
Die erste Fahrt auf der Eisenbahnstrecke Wien-
Aspang erfolge im Jahr 1881.
Im Jahr 1898 verkaufte
Feudalherr Karl Fürst von Trautmansdorff das Gut Oberwaltersdorf und das Schloss an Prinzessin Esperance und Prinz Alexander zu Solms-Braunfels. Nach Ende des
Ersten Weltkrieges 1920 ging der Besitz an den aus Ungarn kommenden Oskar Wilhelm. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort und das Schloss schwer beschädigt. Erst allmählich erholten sich die Bewohner und
begannen den Ort wieder aufzubauen. Erst nach 1984 wurde mit großem Aufwand der Schlosssee erneuert. Die Restauration des Schlosses geht auf
Wilfried Schnedl, einem Ehrenbürger
zurück.
Frank Stronach übernahm 1994 das Schloss mit Gutshof, Brennerei und teile des dazugehörenden Gutes. Die Brennerei und der Gutshof wurden abgerissen um den neuen Gebäuden wie der
Magna-Europazentrale, dem Golfplatz mit Restaurant und der Tennishalle Platz zu machen. Die Wohnanlage Fontana bietet neben Wohnraum auch einen Freizeitclub mit See, Schwimmbad und
Fitnessstudio.
Sehenswertes in Oberwaltersdorf:
Der
Europabrunnen am Kirchplatz wurde 1997 von der Herrengilde errichtet. Jedes EU-Mitgliedsland hat einen Stein für den
Brunnen zur Verfügung gestellt.
Das ehemalige Haus der Familie
Broncia Koller-Pinell (1863-1934) und ihr Mann Doktor Doktor Hugo Koller, wurde in liebevoller Arbeit restauriert und konnte so erhalten bleiben. Frau
Koller-Pinell wurde als Jugendstil Malerin bekannt, besonders schätze Sie
Gustav Klimt von der Wiener Sezession. Bei einem Besuch des Hauses fühlt man sich in die Zeit zurück
versetzt.
Freizeittipps rund um Oberwaltersdorf:
Neben dem Freizeitzentrum Fontana, dass mit seinem breiten Angebot einen Ausflug wert ist, lohnt sich auch eine
Wanderung in die Region um Oberwaltersdorf. Die herrlichen Landschaft lässt einen den Alltagsstress vergessen und neue Kraft tanken.