Am Rande des Wiener Beckens, liegt die Marktgemeinde Leobersdorf mit einer Gemeindefläche von 12 Quadratkilometer. Auf einer Seehöhe von 267 Meter liegend, gehört Leobersdorf zum Bezirk Baden. Mit
rund 4.400 Einwohnern gehört die Marktgemeinde zum Bundesland Niederösterreich am Ausgang vom Triestingtal.
Auszug aus der Gesichte von Leobersdorf:
Funde belegen eine Besiedelung der Region um Leobersdorf bereits in der Steinzeit. Auch die Kelten und Römer ließen sich in der Gegend nieder. Nach dem Zusammenbruch des Römischen
Reiches durchzogen mehrere Stämme das Gebiet. Dank der
Am Rande des Wiener Beckens, liegt die Marktgemeinde Leobersdorf mit einer Gemeindefläche von 12 Quadratkilometer. Auf einer Seehöhe von 267 Meter liegend, gehört Leobersdorf zum Bezirk Baden. Mit
rund 4.400 Einwohnern gehört die Marktgemeinde zum Bundesland Niederösterreich am Ausgang vom Triestingtal.
Auszug aus der Gesichte von Leobersdorf:
Funde belegen eine Besiedelung der Region um Leobersdorf bereits in der
Steinzeit. Auch die Kelten und Römer ließen sich in der Gegend nieder. Nach dem Zusammenbruch des Römischen
Reiches durchzogen mehrere Stämme das Gebiet. Dank der
Awarengräber im südlichen Ortsgebiet kann von einer fortwährende Besiedelung ausgegangen werden.
In der Zeit zwischen 965 und 1050 ging es, nachdem Kolonisten aus Franken und Bayern die Ungarn noch Osten verdrängten, immer bergauf. Im Jahr 1220 wurde das Bethause erbaut und 1311 eine eigene
Pfarre gegründet die bis heute zum Stift
Melk gehört. Die Pfarrschule gründete man 1393 als zweitälteste im Bezirk
Baden.
Zahlreiche Kriegsgeschehnisse hinterließen auch in Leobersdorf ihre Spuren. Im Jahr 1477 zerstörte Matthias Corvinus den Ort, 1525 bei den Bauernaufständen und 1529 beim Einfall der Osmanen musste
Leobersdorf viel Leid und Not ertragen. In den darauffolgenden Jahren wurde der Ort immer wieder in Kampfhandlungen verwickelt. 1809 lösten die Französischen Besatzer einen Großbrand aus, bei dem
zahlreiche Häuser sowie die Kirche zerstört wurden.
Sehenswertes in und um Leobersdorf:
Südlich von Leobersdorf liegt der „
Heilsame Brunnen“, einer Sage nach, soll er Blinde geheilt haben und Augenleiden lindern. Die Geschichte erzählt, dass die Quelle während eines
Sturm im Jahr 1626 aus der Erde zutage trat. Doch wird bereits im Jahr 1466 ein „Heylige Prunn“ erwähnt, daher ist anzunehmen, dass die Quelle nur verschüttet war. Viele Pilger kamen von nah und fern
zur Quelle um ihre wundertätige Wirkung zu erleben. Daher wurde sie bald ein regional bedeutender
Wallfahrtsort.
In der Mariazellergasse findet man noch Spuren der Besiedelung durch die Franken und Bayern. Noch heute sieht man bei vielen Häusern den Grundriss der
Fränkischen Reihenhöfe.
Leobersdorf bietet einiges an Sport- und Freizeitmöglichkeiten:
Das
Erlebnis und Freibad in Leobersdorf bietet mit seiner 475 Quadratmeter großen Wasserfläche Spaß und Erholung für jung und alt. Die Wasserrutsche, der Wasserfall, der
Strömungskanal, die Massagedüsen und die großen Liegeflächen laden den Gast ein. Außerdem stehen ein Beachvolleyballplatz, Minigolf, Bocciaanlage, Tischtennis-, Flipper- und Tischbußballtische für
den Besucher zur Verfügung.
Ein Ausflug zum
Generationenpark lohnt sich für jung und alt. Für die Kinder stehen zahlreiche Spiel- und Abenteuergeräte zu Verfügung. Für die Erwachsenen bietet sich ein Rundgang
durch den herrlich angelegten Park an, der mit seinen Ruheplätzen zu einer Rast einlädt.