Rund 30 Kilometer südlich von Wien liegt die Marktgemeinde Kottingbrunn mit 7.150 Einwohnern. Die Gemeindefläche umfasst 12 Quadratkilometer im Bezirk
Baden. Zum Bundesland Niederösterreich gehörend, liegt Kottingbrunn auf eine Seehöhe von 251 Meter. Mit einer Schülerzahl von etwa 300
Kindern, zählt die Volksschule in Kottinbgrunn zu den größten in Niederösterreich.
Kottingbrunn und sein Wasserschloss:
Der Grundstein für das heutige Wasserschloss wurde zur Zeit der
Babenberger gelegt. Diese errichteten sie zur Sicherung der Grenzen. Die bis dahin immer wieder zerstörte und
Rund 30 Kilometer südlich von Wien liegt die Marktgemeinde Kottingbrunn mit 7.150 Einwohnern. Die Gemeindefläche umfasst 12 Quadratkilometer im Bezirk
Baden. Zum Bundesland Niederösterreich gehörend, liegt Kottingbrunn auf eine Seehöhe von 251 Meter. Mit einer Schülerzahl von etwa 300
Kindern, zählt die Volksschule in Kottinbgrunn zu den größten in Niederösterreich.
Kottingbrunn und sein Wasserschloss:
Der Grundstein für das heutige Wasserschloss wurde zur Zeit der
Babenberger gelegt. Diese errichteten sie zur Sicherung der Grenzen. Die bis dahin immer wieder zerstörte und neu
verstärkte, schwer befestige Wasserburg konnte den erste Türkenbelagerungen im Jahr 1529 standhalten. Doch im Jahr 1683 wurde die Burg bei der Zweiten Türkenbelagerung mit dem Ort zerstört.
Graf Lamberg ließ das Schloss in seiner heutigen Form als
Jagdschloss neu errichten. Seit 1991 gehört das Wasserschloss der
Gemeinde Kottingbrunn
und beherbergt neben dem Gemeindeamt, das Schlossmuseum, eine Arztpraxis und verschiedene Unternehmen.
Seit 1997 ist in Nebengebäuden des Schlosses die
„Kulturszene Kottingbrunn“ beheimatet. Jährlich im September findet unter der Zusammenarbeit von Theaterprofis und Laien eine
Aufführung statt.
Nach der Zerstörung und dem wiederaufbau des Schlosses, wurde die
Schlosskapelle mit angebaut. Auf dem Altarbild ist die Hochzeit Mariens abgebildet. Für Trauungen und andere
kirchliche Feste bietet die Kapelle einen herrlichen Rahmen.
Sehenswertes in und um Kottingbrunn:
Die
Dreifaltigkeitssäule stammt aus dem Jahr 1716 und wurde 1987 renoviert. Graf Carl Josef von Lamberg ließ sie als Dank dafür errichten, dass Kottingbrunn von der Pest verschont
wurde.
Im Jahr 1710 ließ
Graf Karl Josef von Lamberg und Spitzenstein die
Schutzmantelkapelle errichte. Sie zeigt auf dem Altarbild, die Mutter Gottes unter deren Mantel
die gräfliche Familie Schutz sucht. Ihre Entstehung geht auf ein Gelübde zurück das der Bauherr während des Türkenkriegs 1683 ablegte.
Die
Galopp- und Steeple Chase Rennbahn brachte nach ihrer Eröffnung 1896 den größten wirtschaftlichen Aufschwung nach Kottingbrunn. Während des Kriegsjahres 1915 wurde die hölzerne
Kaisertribüne ein Opfer der Flammen. Durch den Zusammenbruch der Monarchie war die Nachfrage nach einer zweiten Rennbahn neben Freudenau in
Wien erlöschen. Daher
war an einen Wiederaufbau der Kaisertribüne nicht mehr zu denken.
Kottingbrunn hat noch mehr zu bieten. Der Flugplatz, die Hubertuskapelle, der Friedhof und die Pfarrkirche, der Ruhskohl Bildstock oder die Steinernen Ugarte Kreuze erzählen bei einem Besuche ihre
Geschichte aus der Vergangenheit.
Sport und Freizeittipps rund um Kottingbrunn:
Reiten, Tennis, Golf, Stocksport, Sportfischen, Motor-Segeln, Ballonfahrten, Fallschirmspringen, Rad- und
Wanderwege, dies alles bietet Kottingbrunn seinem Besucher. Die wildromantische Teichlandschaft des Naturparks rund um das Schloss laden zu einem
Spaziergang ein.