Am Talausgang der Triestingtals liegt die Marktgemeinde Hirtenberg mit rund 2.500 Einwohnern. Südlich der 2 Quadratkilometer großen Marktgemeinde fließt die vom Wienerwald kommende Triesting ins
Wiener Becken. Auf einer Seehöhe von 280 Meter liegend, gehört Hirtenberg zum Bundesland Niederösterreich im Bezirk Baden. Durch einen kaiserlichen Entschluss wurde Hirtenberg im Jahr 1870 aus der
Gemeinde Leobersdorf ausgegliedert und zu einer selbstständigen Gemeinde, Die Erhebung zur Marktgemeinde erfolgte 1929.
Auszug aus der Geschichte von Hirtenberg:
Funde aus der Jungsteinzeit im Jahr
Am Talausgang der Triestingtals liegt die Marktgemeinde Hirtenberg mit rund 2.500 Einwohnern. Südlich der 2 Quadratkilometer großen Marktgemeinde fließt die vom Wienerwald kommende Triesting ins
Wiener Becken. Auf einer Seehöhe von 280 Meter liegend, gehört Hirtenberg zum Bundesland Niederösterreich im Bezirk Baden. Durch einen kaiserlichen Entschluss wurde Hirtenberg im Jahr 1870 aus der
Gemeinde Leobersdorf ausgegliedert und zu einer selbstständigen Gemeinde, Die Erhebung zur Marktgemeinde erfolgte 1929.
Auszug aus der Geschichte von Hirtenberg:
Funde aus der Jungsteinzeit im Jahr 1904 deuten auf eine frühzeitliche Besiedelung hin. Bei Grabungen auf dem Gelände der
Patronenfabrik wurden in den Jahren 1937 und 1939 neun
Römergräber gefunden.
Nachdem
Ulrich IV von Walsee-Enzesfeld als letzter Besitzer von
Heutenberch im Jahr 1400 auf Schloss
Enzesfeld verstarb, gingen die Burg und die in den Jahren zuvor unter dem Steinkamperl errichtete Maut zugrunde. Das kleine durch den Wegfall der Burg schutzlos gewordene Dorf wurde 1477 von dem
Ungarkönig Matthias Cornivinus zerstört. Erst rund 80 Jahre später, im Jahr 1560 wurde die Region auf Anordnung von Susanne Tobar, die damalige Grundherrin auf Schloss Enzesfeld neu besiedelt.
Hirtenberg und seine Entwicklung zum Fabriksort:
In und um das Schlössel der
Fürstin Odescalchi entstand im Jahr 1854 die Schießwollfabrik. Der aus dem Schwarzwald eingewanderte Seraphin Keller gründete 1859 eine mechanische
Werkstätte. Bis zu seinem Tod 1882 hatte sich diese zu einer großen Fabrik auf beiden Seiten der Hauptstraße entwickelt. Im Nordteil wurden ab 1872 Patronen und im südlichen Teil ab 1863
Geschosszünder hergestellt. Die von Josef Perger im Jahr 1846 erbaute Baumwollspinnerei in der Talenge nach St. Veit wurde 1880 von Josef Keim in eine Textilbleiche umgebaut.
Die Kriegsgeschehnisse gingen auch an Hirtenberg nicht spurlos vorüber. Die Patronenfabrik und die Firma Keller wurden staatliche Munitionsfabrik und die Textilbleiche Keim wird eingestellt. Nach dem
Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Fabriken ausgeräumt und das Triestingtal zum Notstandsgebiet erklärt. Langsam begann der Wiederaufbau des Ortes.
Sport und Freizeittipps rund um Hirtenberg.
Seit der Generalsanierung im Jahr 1999, gehört das
Kulturhaus in Hirtenberg zu einem der modernsten
Veranstaltungszentren im Bezirk
Baden. Hier finden Tagungen, Ausstellungen und Vorträge einen passenden Rahmen.
Bei einer Wanderung durch die Region kommt man an den Nachbargemeinden
Leobersdorf, Enzesfeld-Lindabrunn und
Berndorf St.Veit vorbei und kann Kraft in der freien Natur tanken.