Südlich von Wien liegt die Marktgemeinde Hernstein auf einer Seehöhe von 438 Meter. Das Gemeindegebiet umfasst mit einer Fläche von 47 Quadratkilometer die Ortsteile Aigen, Alkersdorf, Grillenberg,
Hernstein, Kleinfeld, Neusiedl und Pöllau. Mit rund 2.600 Einwohnern liegt Hernstein im Bezirk Baden im Bundesland Niederösterreich.
Hernstein und seine Herrschaftssitze:
Erstmals urkundliche erwähnt wurde die Burg Hernstein im Jahr 1170. Während der Ersten Türkenbelagerung im Jahr 1529 wurde diese vollkommen zerstört. Heute sind noch Reste des
quadratischen Wehrturms der einstigen Burg
Südlich von Wien liegt die Marktgemeinde Hernstein auf einer Seehöhe von 438 Meter. Das Gemeindegebiet umfasst mit einer Fläche von 47 Quadratkilometer die Ortsteile Aigen, Alkersdorf, Grillenberg,
Hernstein, Kleinfeld, Neusiedl und Pöllau. Mit rund 2.600 Einwohnern liegt Hernstein im Bezirk Baden im Bundesland Niederösterreich.
Hernstein und seine Herrschaftssitze:
Erstmals urkundliche erwähnt wurde die
Burg Hernstein im Jahr 1170. Während der Ersten Türkenbelagerung im Jahr 1529 wurde diese vollkommen zerstört. Heute sind noch Reste des
quadratischen Wehrturms der einstigen Burg am Berghang hinter dem Schloss zu sehen.
Aus einem Meierhof wurde im 18. Jahrhundert das
Schloss Hernstein erbaut. Erzherzog Leopold Ludwig erteilte im Jahr 1856
Theophil von Hansen den Auftrag, das Schloss
umzubauen. Daraus wurde eine der bedeutendsten Anlagen des
Historismus. Hansen sah den Umbau des Schlosses als Experimentierfeld für neue Ideen, so war zwar die Neugestaltung der
Fassade innerhalb von zwei Jahren beendet, doch der Innenausbau zog sich bis ins Jahr 1880 hin.
Bekannte Historienmaler wie Christian Grienpenkerl, Eduard Bitterlich, August Eisenmenger und Carl Rahl malten die aufwändigen Fresken. Im Jahr 1945 diente das, während des Krieges arg in
Mitleidenschaft gezogene Schloss, dem russischen Oberkommandanten als Sitz. Die Kriegsschäden wurden behoben, nachdem im Jahr 1955 die Erste Österreichische Sparkasse das Schloss erwarb. Seit 1962
gehört das Schloss der Kammer der gewerblichen Wirtschaft und wurde in ein Seminarzentrum mit Schlosspark und Teich umgebaut, 1995 erfolgte der Umbau zum Seminarhotel.
Sehenswertes in und um Hernstein:
Das Pechermuseum, Pecherei nennt man die Gewinnung von Harz bzw. Pech aus Pflanzen, im alten Pfarrhof von Hernstein beherbergt Handwerkzeug und Gebrauchsgegenstände des aussterbenden Berufes des
Pechers. Der Pecherlehrpfad durch den Föhrenwald erklärt an sieben verschiedenen Stationen die Arbeit des Pechers.
Verschiedene Natursehenswürdigkeiten warten auf die Besucher. Wie etwa das einzige Vorkommen des sibirischen Goldkolben in Mitteleuropa oder der Speierling der zu den ältesten Bäumen in Europa
zahlt.
Hernstein hat noch mehr zu bieten, die beiden römischen Grabsteine, der Kirchenhof von Hernstein, das Schuberdenkmal, der Pecherbrunnen, der Marktbrunnen, die Vinzenz Kapelle oder der Barbarastollen
warten auf den Besucher um ihre Geschichte zu erzählen.
Sport und Freizeit in Hernstein:
Ob Fußball, Tennis, Stocksport, Skaterpark, Spielplatz oder Fun-Court, Hernstein biete einiges an Sportmöglichkeiten. Bei einer Wanderung durch
die herrliche Landschaft südlich von Wien im Bezirk
Baden, wo man Ruhe und Erholung findet, hat die Flora und Fauna immer wieder
Überraschungen bereit.