Im Wiener Becken an der Triesting liegt die Marktgemeinde Günselsdorf auf einer Seehöhe von 243 Meter. Mit rund 1.800 Einwohner liegt Günselsdorf im Bundesland Niederösterreich und gehört zum Bezirk
Baden. Östlich von Leobersdorf gelegen, umfasst das Gemeindegebiet einer Fläche von 7 Quadratkilometer.
Auszug aus der Geschichte von Günselsdorf:
Erstmals urkundlich erwähnt wird Günselsdorf um das Jahr 1130, im Saalbuch des Stiftes
Klosterneuburg als „Guncinesdorf“. Wie die meisten Ortsnamen der Region leitet sich der Name Günselsdorf von einem damaligen
Siedlungsleiter, der
Im Wiener Becken an der Triesting liegt die Marktgemeinde Günselsdorf auf einer Seehöhe von 243 Meter. Mit rund 1.800 Einwohner liegt Günselsdorf im Bundesland Niederösterreich und gehört zum Bezirk
Baden. Östlich von Leobersdorf gelegen, umfasst das Gemeindegebiet einer Fläche von 7 Quadratkilometer.
Auszug aus der Geschichte von Günselsdorf:
Erstmals urkundlich erwähnt wird Günselsdorf um das Jahr 1130, im Saalbuch des Stiftes
Klosterneuburg als „Guncinesdorf“. Wie die meisten Ortsnamen der Region leitet sich der Name Günselsdorf von einem damaligen
Siedlungsleiter, der Gunzi hieß, ab.
Als Grenzland wurde Günselsdorf immer wieder von den
Ungarn und später von den
Türken überfallen und zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde durch die Brandstiftungen
während der Kuruzzeneinfälle der Ort arg in Mitleidenschaft gezogen. Die Napoleonischen Truppen zogen nicht ohne Schäden durch die Region.
Die ehemalige
Poststation von Günselsdorf wurde im Jahr 1783 erstmals erwähnt und war die erste Pferdewechselstation auf dem Weg nach
Wien. Bis 1847 fanden hier die
Reisenden, auf der anstrengenden Reise eine Mahlzeit und Ruhestatt. In der Zeit von 1854 bis 1866 war in den Gebäude eine Spiritusbrennerei untergebracht, heute befinden sich Wohnungen in der alten
„Brennerei“.
Der große wirtschaftliche Aufschwung kam für Günselsdorf im Jahr 1846 als die Firma Giradoni mit dem Bau der
Baumwollspinnerei begann. Diese wurde im Jahr 1894 von der Firma
Wärndorfer übernommen und bis 1972 weitergeführt. Bis heute wird in dem denkmalgeschützen Gebäude produziert.
Sehenswertes in Günselsdorf:
Das Löwentor dient nach seiner Erbauung 1812 als eindrucksvoller Eingang zum Schlosspark von
Schönau. Schon damals zog der Schlosspark zahlreiche Besucher durch sein attraktives Erholungsangebot an.
In der Pfarrkirche des Heiligen Georg, die in der Regierungszeit von Josef II im Jahr 1783 erbaut wurde, steht die wegen ihrer einmaligen Bauweise denkmalgeschützte Orgel.
Zahlreiche Marterl und Kreuze sind stumme Zeugen einer bewegten Vergangenheit. Die Pestsäule an der Blumauer Straße oder das Rote Kreuz auf den Feldern sowie das Steinerne Kreuz an der Straße nach
Treesdorf erzählen ihre Geschichte der Vergangenheit.
Inmitten der
Weingärten steht aus dem Ende des 19. Jahrhunderts eine
Hiatahütt´n. Darin fanden bis 1960 die Hiata eine Unterkunft. Ihre Aufgabe war es, die
wertvollen Trauben vor und während der Weinlese zu bewachen. Auch Winzer und ihre Tiere fanden an dem Brunner einen Rastplatz während ihrer Arbeit im Weingarten. Dank des pannonischen Klimas mit
seinen hohen Sommerreparaturen und den geringen Niederschlägen herrschen hier ideale Wetterbedingungen für den Weinbau.
Sport und Freizeittipps in Günselsdorf:
Bei einer Wanderung durch das Augebiet der Triesting kommt man in eines der beliebtesten Naherholungsgebiete der Anwohner und Ausflugsgäste. Die einmalige Tier- und Pflanzenwelt der Triestinger Auen
hält immer wieder Überraschungen für den Besucher bereit.