Am südlichen Rand vom Wienerwald liegt die Marktgemeinde Altenmarkt an der Triesting im
Bezirk Baden. Das Gemeindegebiet mit einer Fläche von 64
Quadratkilometer umfasst die Katastralgemeinden Altenmarkt, Kleinmariazell, Nöstach, St. Corona und Thenneberg. Mit rund 2.200 Einwohnern gehört Altenmarkt zum Bezirk Baden im Bundesland
Niederösterreich.
Auszug aus der Geschichte von Altenmarkt an der Triesting:
Vor allem durch die Wasserkraft der Triesting konnte sich Altenmarkt einen hohen wirtschaftlichen Wert erringen. Abt Michael I. suchte daher bei König Friedrich IV im Jahr 1448 an,
Am südlichen Rand vom Wienerwald liegt die Marktgemeinde Altenmarkt an der Triesting im
Bezirk Baden. Das Gemeindegebiet mit einer Fläche von 64
Quadratkilometer umfasst die Katastralgemeinden Altenmarkt, Kleinmariazell, Nöstach, St. Corona und Thenneberg. Mit rund 2.200 Einwohnern gehört Altenmarkt zum Bezirk Baden im Bundesland
Niederösterreich.
Auszug aus der Geschichte von Altenmarkt an der Triesting:
Vor allem durch die Wasserkraft der Triesting konnte sich Altenmarkt einen hohen wirtschaftlichen Wert erringen. Abt Michael I. suchte daher bei König Friedrich IV im Jahr 1448 an, in Altenmarkt
einen Markt abzuhalten. Dieses Recht wurde vom König erteilt.
Die Türkeneinfälle 1529, 1532 und 1683 waren für die Region verheerend. Zahlreiche Häuser wurden ein Opfer der Flammen und die Bevölkerung wurde stark dezimiert. Erst die Zuwanderer aus anderen
Ländern des Habsburgerreiches um 1694 konnten den Verlust ausgleichen.
Im Jahr 1891 wurde die Freiwillige Feuerwehr Altenmarkt gegründet und hatte ihr Depot im alten Holzhaus. Im Jahr 1928 wurde an der Stelle des alten Holzhauses ein gemauertes Gebäude errichtet und bis
1989 von der Feuerwehr benutzt.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 wurde von der sich zurückziehenden deutschen Wehrmacht die Hafnerbrücke gesprengt. Noch heute sind die Reste, der auf drei Gewölbebögen ruhenden Brücke
zu sehen.
Altenmarkt und seine Region bieten einiges an Sehenswürdigkeiten:
Die Wallfahrtskirche Hafnerberg geht auf den Bau einer Mariensäule im Jahr 1653 zurück. Im Jahr 1716 wurde um die Statue eine Kapelle errichtet, aufgrund der zahlreichen Wahlfahrer beschloss man im
Jahre 1729 die Kapelle zur Kirche um zu bauen. In den Jahren 1743 bis 1745 malte Josef Ignaz Mildorfer (1719 bis 1775) das Kuppelfresko mit der Himmelfahrt Maries das zu seinen bekanntesten Werken
zählt.
Das alte Kloster in Klein-Mariazell stammt noch aus der Zeit um 1134. Durch die josefinische Reform wird das Kloster im Jahr 1782 aufgehoben. Mit der Versteigerung des Klosters im Jahr 1825 begann
der Umbau zum Schloss. Die Stiftkirche wurde zur Pfarrkirche. Nach der Generalrenovierung, durch die Erzdiözese
Wien wurden die Kirche 1998
wieder ihrer Bestimmung übergeben. Im Jahr 2007 erhob Pabst Benedikt XVI die Kirche zur Basilika minor.
Die Region hat aber noch einiges mehr zu bieten. Die Ruinen der Wehrkirche in Sankt Martin oder in Sankt Pongratz. Die Wehrhöfe in Nöstach, der Einbachhof und der Steinkellerhof in Altenmarkt sind
einen Ausflug wert.
Freizeittipps in und um Altenmarkt:
Der
Peilstein mit 716 Meter ist ein wahres Kletterparadies im Südosten des Gemeindegebietes. Das Hocheck mit
1037 Meter bietet mit seiner Aussichtswarte einen einmaligen Fernblick von der Pußta bis in die Voralpen. Im Norden liegt der 893 Meter hohe
Schöpfl der einen Rundblick über den Wienerwald bis zum Vorgebirge freigibt.
Das Bahnmuseum und das Spielzeugmuseum erzählen eine eigene Geschichte der Vergangenheit. Am Erlebnisbauernhof lernt man die Arbeit und das Leben am Bauernhof kennen. Bei einer
Wanderung oder auf dem Rücken eines Pferdes erlebt man die Natur in ihre Einzigartigkeit.