In der Thermenregion Wienerwald im Niederösterreichischen Industrieviertel liegt die Marktgemeinde Alland auf einer Seehöhe von 331 Meter und gehört zum
Bezirk Baden. Mit 2.400 Einwohner erstreckt sich das Gemeindegebiet mit 69 Quadratkilometer mit mehreren Katastralgemeinden wie etwa Weissenweg,
Glashütten, Pöllerhof, Windhaag, Groisbach, Mayerling, Rohrbach, Schwechatbach, Untermeierhof oder Holzschlag.
Auszug aus der Geschichte von Alland:
Funde aus der Jungsteinzeit sowie der Urnenfelderkultur weisen darauf hin, dass die Gegend um Alland ein sehr alter
In der Thermenregion Wienerwald im Niederösterreichischen Industrieviertel liegt die Marktgemeinde Alland auf einer Seehöhe von 331 Meter und gehört zum
Bezirk Baden. Mit 2.400 Einwohner erstreckt sich das Gemeindegebiet mit 69 Quadratkilometer mit mehreren Katastralgemeinden wie etwa Weissenweg,
Glashütten, Pöllerhof, Windhaag, Groisbach, Mayerling, Rohrbach, Schwechatbach, Untermeierhof oder Holzschlag.
Auszug aus der Geschichte von Alland:
Funde aus der Jungsteinzeit sowie der Urnenfelderkultur weisen darauf hin, dass die Gegend um Alland ein sehr alter Siedlungsgrund ist. Im 11 Jahrhundert schenkte Kaiser Heinrich II dem Babenberger
Markgrafen Heinrich I. das Gebiet um Alland. Die von Heinrich I gegründete Kirche wird erstmals 1123 urkundlich erwähnt.
Marktgraf Leopold gründete 1133 im Gebiet der Allander Pfarre das Zisterzienserkloster
Heiligenkreuz dem die
Babenbergerin Herzogin Gertrud 1253 das Pastoratsrecht schenkt.
Im 12. Jahrhundert gehörte das Gemeindegebiet von Alland zum Besitz der Babenberger und wurde zur Zeit der Habsburger als Jagdrevier genutzt. Der Ortsname leitet sich von „Adelathe“ was soviel wie
„adeliger Besitz“ bedeutet.
Im Jahr 1972 schlossen sich die Katastralgemeinden zur Großgemeinde Alland zusammen und diese wurde im Jahr 2002 zur Marktgemeinde erhoben.
Sehenswürdigkeiten rund um Alland:
Das Geburtshaus Friedrich I von
Baden, der 1249 geboren wurde, dem Sohn von Hermann VI und Gertrud von Babenberg und
das Babenbergerhaus stehen noch heute in Alland.
Der gedeckte Steg über die Schwechat wurde im Jahr 1745 mit dem Schluckerdenkmal im Gemeindepark errichtet. Es erinnert an den Baumeister Philipp Schlucker, welcher die Mauer um den Lainzer
Tiergarten so billig erbaute, dass die Bevölkerung von
Wien glaubte, er würde bankrott gehen. Nach zwei Jahren Bauzeit stellte er die Mauer
fertig.
In der Allander Tropfsteinhöhle, die seit 1928 als Schauhöhle geöffnet ist, wurde ein fast vollständiges 10.000 Jahre altes Braunbärenskelett gefunden. Bei Ausgrabungen wurden Gebrauchsgegenstände
aus Geweihen. Knochen, Stein und Ton sichergestellt.
Schloss Mayerling war bis 1889 im Besitz von Kronprinz Rudolf, der es zu einem Jagdschloss umbauen ließ. Nach dem Tod des Kronprinzen wurde das Schloss umgebaut und eine Kirche angebaut. Das Schloss
wurde dem Kloster der Karmeliterinnen übergeben, welches noch heute besteht.
Zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten wie die Allander Kirche, die Pestsäule, der Türkenhasel, das Alte Forstamt oder das historische Gebäude der ehemaligen Lungenheilanstalt warten auf die Besucher,
um ihre Geschichten zu erzählen.
Freizeittipps in und um Alland:
Zahlreiche Wanderwege wie der Beethoven Weitwanderweg oder das Wegerl im Helenental erwarten den Besucher in einer herrlichen
Landschaft mit einer großen Tier- und Pflanzenwelt.