Die malerische Gemeinde St. Georgen im Lavanttal erstreckt sich im
Bezirk Wolfsberg, im Bundesland Kärnten, auf einer Fläche von 72,39 km² in 446 Meter
Seehöhe. Zwischen dem Lavantfluss und den Hängen der Koralpe gelegen, befindet sich Sankt Georgen rund 17 Kilometer von der Bezirkshauptstadt
Wolfsberg entfernt.
Die Gemeinde unterteilt sich in 7 Katastralgemeinden (Andersdorf, Gundisch, Krakaberg, Herzogberg, Raggane, St. Georgen-Hartneidstein und Steinberg) und umfasst insgesamt 20 Ortschaften, darunter
Andersdorf, Pfaffendorf, Steinberg-Oberhaus oder auch Steinberg-Unterhaus.
Die malerische Gemeinde St. Georgen im Lavanttal erstreckt sich im
Bezirk Wolfsberg, im Bundesland Kärnten, auf einer Fläche von 72,39 km² in 446 Meter
Seehöhe. Zwischen dem Lavantfluss und den Hängen der Koralpe gelegen, befindet sich Sankt Georgen rund 17 Kilometer von der Bezirkshauptstadt
Wolfsberg entfernt.
Die Gemeinde unterteilt sich in 7 Katastralgemeinden (Andersdorf, Gundisch, Krakaberg, Herzogberg, Raggane, St. Georgen-Hartneidstein und Steinberg) und umfasst insgesamt 20 Ortschaften, darunter
Andersdorf, Pfaffendorf, Steinberg-Oberhaus oder auch Steinberg-Unterhaus. Weithin bekannt ist das Lavanttal für sein besonders angenehmes Klima und die fruchtbaren Böden, die Jahr für Jahr eine
vorzügliche Obsternte garantieren
Aus der Geschichte von St. Georgen im Lavanttal
Zur Zeit der Römischen Herrschaft war der Ort durch seinen Marmorsteinbruch „Spitzelofen“ bekannt. Die östlich von St. Georgen befindliche Burg stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert und diente damals
als Verwaltungszentrum. Die Kirche wurde schon etwas früher, nämlich im Jahre 1184, erstmal urkundlich erwähnt – sie war bestimmend für den heutigen Ortsnamen und ist bereits seit 1246 die
Pfarrkirche der Gemeinde.
Sehenswertes in St. Georgen im Lavanttal
Der antike Marmorsteinbruch „Spitzelofen“ wurde bereits von den Römern betrieben. In 900 Meter Seehöhe am oberen Steinberg wurde Marmor in vorzüglicher Qualität abgebaut. Die schwere Arbeit des
Abbaus und des Weitertransports mittels Wägen oder Schleifen wurde von Sklaven erledigt. Die eingemeißelte Inschrift der Römer, das „Spitzofendenkmal“, ist im Fels in 8 Meter Höhe zu sehen.
Die Burg Stein befindet sich im Osten des Ortes auf einer 50 Meter hohen Anhöhe, dem Gneis-Kegel. Friedrich von Stein ließ die Burg, die erstmal zu Beginn des 13. Jahrunderst urkundlich erwähnt
wurde, vermutlich erbauen. Sie diente den Bischöfen von Lavant nach 1276 als beliebte Sommerresidenz. 3 verschiedene Baustile sind an der Burg Stein leicht zu erkennen: der Grund ist frühromanisch,
jedoch hinterließen auch die Romanik und im 16. Jahrhundert der barock Baustil deutliche Spuren.
Die spätromanische Sankt Magdalena Kapelle fand bereits 1184 – früher als die Burg Stein – Erwähnung. In der Altarnische des Rundbaus befanden sich ursprünglich barocke Figuren mit Leuchtern, seit
der Neuzeit aber ist hier eine Marienfigur zu sehen. Eine Besonderheit der Kapelle ist das seltene Kegeldach mit seinem Zwiebelhelm.
Die Kirche, dem Heiligen Georg geweiht und somit namensgebend für den Ort im Lavanttal, wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erstmals genannt. Der mächtige Turm mit den für den romanischen Baustil
typischen Zwillingsfenstern ist bereits aus der Ferne sichtbar. Die frühere Wehrkirche, die als Zufluchtsort diente, wurde von einem Friedhof, dem jetzigen Kirchhof, und einer Mauer umgeben. In der
Kirchmauer findet sich ein interessanter Grabstein mit römischer Inschrift.
Veranstaltungen in Sankt Georgen im Lavanttal
Jeweils im September findet in St. Georgen das Apfelfest statt. Wie der Name schon darauf schließen lässt, steht hier das heimische Obst, der Apfel, im Mittelpunkt der allseits beliebten
Veranstaltung. Neben einer musikalischen Umrahmung hat man bei diesem Familienfest ebenso die Gelegenheit, einige der köstlichen Apfelsorten zu erstehen.
Bei der Bevölkerung großen Anklang finden unter anderem auch der Osterbazar, die Fuß-Wallfahrt nach Maria Osterwitz jeweils im Juni oder der St. Georgener Advent.
Freizeit in St. Georgen im Lavanttal
Viele verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung bietet St. Georgen seinen Gästen im Sommer wie im Winter.
Verschiedene Wanderwege, wie
beispielsweise der Mostwanderweg Herzogberg oder auch der Kulturwanderweg Steinberg-Pontnig sind ideal für die ganze Familie. Radwege und zahlreiche Mountainbikestrecken sind ebenso beliebt wie ein
spannendes Match am Beachvolleyball-Platz. „Alle Neune“ heißt es dann auf der Naturkegelbahn. Bei den Jugendlichen findet der sorgfältig angelegte Skaterplatz großen Zuspruch.
Im Winter bietet die nahegelegene
Koralpe herrlich Abfahrten und vorzüglich präparierte Pisten. Auch am
Klippitztörl können mit insgesamt 6 Skiliften und 28 Kilometer Pisten herrliche Wintertage genossen werden. Darüber hinaus bietet St. Georgen auch
– bei entsprechender Witterung – Eis- und Langlaufmöglichkeiten.