Zwischen den Seetaler Alpen mit dem
Zirbitzkogel und der Packalpe im Oberen Lavanttal gelegen, erstreckt sich
die Marktgemeinde Reichenfels im
Bezirk Wolfsberg auf einer Fläche von 87 km² in 809 Meter Seehöhe. Im Norden grenzt das Gemeindegebiet an die
Steiermark mit dem Gemeindegebiet
Obdach. Die Gemeinde ist in 4 Katastralgemeinden, Reichenfels, St. Peter im Lavanttal,
Sommerau und Weitenbach, gegliedert. Die Partnerschaft mit der Gemeinde Aurachtal im Landkreis Erlangen-Höchst in Deutschland besteht seit dem Jahr 1975.
Aus der Geschichte von Reichenfels
Richenvelse, der
Zwischen den Seetaler Alpen mit dem
Zirbitzkogel und der Packalpe im Oberen Lavanttal gelegen, erstreckt sich
die Marktgemeinde Reichenfels im
Bezirk Wolfsberg auf einer Fläche von 87 km² in 809 Meter Seehöhe. Im Norden grenzt das Gemeindegebiet an die
Steiermark mit dem Gemeindegebiet
Obdach. Die Gemeinde ist in 4 Katastralgemeinden, Reichenfels, St. Peter im Lavanttal,
Sommerau und Weitenbach, gegliedert. Die Partnerschaft mit der Gemeinde Aurachtal im Landkreis Erlangen-Höchst in Deutschland besteht seit dem Jahr 1975.
Aus der Geschichte von Reichenfels
Richenvelse, der ursprüngliche Name des heutigen Reichenfels, lässt bereits die Gold- und Silbervorkommen erahnen. Schon die Römer betrieben hier Bergbau. Diesen kostbaren Bodenschätzen
verdankt Reichenfels auch seine Blütezeit während des Mittelalters. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde Reichenfels zum Markt erhoben, befand sich aber bis 1759, wo es unter Maria Theresia
österreichisch wurde, im Bistum Bamberg.
Sagenumwobenes Reichenfels
Viele Sagen und Legenden ranken sich um die Gemeinde Reichenfels. So erzählt eine Legende vom goldgierigen Verpflegverwalter Bienlein, der seine Seele, gierig nach dem wertvollen Edelmetall, dem
Teufel verschrieben hatte. Alles was er berührte, sollte sich in Gold verwandeln, das wünschte er sich vom Teufel – so musste Bienlein verhungern, denn bekanntlich kann man Gold nicht essen, und die
Seele gehörte schneller als erwartet dem Höllenfürst.
Sehenswürdigkeiten von Reichenfels
Im Zentrum der Marktgemeinde befindet sich die Pfarrkirche, die dem Heiligen Jakobus geweiht ist. Die romanische Kirche erfuhr im Wandel der Zeit zahlreiche Erneuerungen und Umbauten. Bereits aus der
Ferne sichtbar ist der imposante Ostturm mit seinem Zwiebelhelm aus der Barockzeit. Auch der Hochaltar im Innenraum stammt aus der barocken Stilepoche.
Ebenfalls einen mächtigen Zwiebelturm besitzt die etwas außerhalb des Ortes gelegene Pfarrkirche St. Peter und Paul. Sie wird bereits im Jahre 931 erstmalig urkundlich erwähnt und ist somit eine der
ältesten Kirchen des Oberen Lavanttals. Die Merkmale des gotischen Baustils erhielt die Kirche im Zuge des Wiederaufbaus – die ehemals romanische Kirche wurde von den Türken zerstört.
Eine kleinere, aber ebenso sehenswerte Kirche befindet sich in der Sommerau. Sie wurde im Mittelalter von Knappen errichtet und dem Heiligen Oswald geweiht.
Freizeitaktivitäten in Reichenfels
Ein wunderschöner Aussichtspunkt ist der Guckofen. Der kleine Pavillon befindet sich am Eingang zum Sommerauer Graben. Im Westen der Marktgemeinde befindet sich die Feldalpe. Zwischen 3 und 4 Stunden
dauert die
Wanderung in Kärnten zur am Nordrand der
Saualpe gelegenen Alm. Auf der Feldalmhütte in 1.750 Meter Seehöhe erwartet man die müden Wanderer zwischen Juni und September mit einer kleinen
Stärkung.
Die Petereralpe im Gebirgszug der Packalpe liegt an der östlichen Gemeindegrenze. Von Reichenfels ist die auf 1.967 Meter Seehöhe gelegene Petereralpe in rund 2 ½ Stunden zu erreichen. Etwa 400 Meter
unterhalb des Ziels tankt man in der Raststation Petererhütte Kraft.
Auf 1.818 Meter Höhe liegt der Gipfel des Hohenwart. Von hier aus genießt man einen herrlichen Ausblick auf das Lavanttal sowie auf einen Ausschnitt des Klagenfurter Beckens. Im Sommer aufgrund
den zahlreichen Wandermöglichkeiten im Bärenwald beliebt, ist im Winter ist das
Klippitztörl den Wintersportlern weithin
bekannt.
Heilquelle Reichenfels
Auch eine Heilquelle besitzt Reichenfels. Im Gemeindegebiet St. Peter befindet sich die einmalige Heilquelle, die schon oft im Zuge von Trinkkuren wegen
der Calcium- und Eisenwirkung Verwendung fand. Die Anordnungen des behandelten Arztes sollten in jedem Fall berücksichtigt werden