Bad St. Leonhard ist eine Stadt im
Bezirk Wolfsberg im Bundesland Kärnten. Die Stadt Bad St. Leonhard hat rund 4.800 Einwohner, 112 Quadratkilometern
Fläche und liegt im Lavantal auf 721 Metern Seehöhe. Die Pfarrkirche St. Leonhard ist das Wahrzeichen der Stadt im Lavanttal. Die Gemeinde ist in 8 Katastralgemeinden gegliedert.
Aus der Geschichte von Bad St. Leonhard im Lavanttal:
Schon vor über 2000 Jahren war das Gebiet von Bad St. Leonhard durch die günstige Verkehrslage am Weg von
Wolfsberg in die
Steiermark nach
Obdach und weiter nach
Zeltweg,
besiedelt. Eine urkundliche
Bad St. Leonhard ist eine Stadt im
Bezirk Wolfsberg im Bundesland Kärnten. Die Stadt Bad St. Leonhard hat rund 4.800 Einwohner, 112 Quadratkilometern
Fläche und liegt im Lavantal auf 721 Metern Seehöhe. Die Pfarrkirche St. Leonhard ist das Wahrzeichen der Stadt im Lavanttal. Die Gemeinde ist in 8 Katastralgemeinden gegliedert.
Aus der Geschichte von Bad St. Leonhard im Lavanttal:
Schon vor über 2000 Jahren war das Gebiet von Bad St. Leonhard durch die günstige Verkehrslage am Weg von
Wolfsberg in die
Steiermark nach
Obdach und weiter nach
Zeltweg,
besiedelt. Eine urkundliche Erwähnung der Leonhardskirche oder Leonhardikirche findet sich im Jahre 1287. Die Entwicklung der Gemeinde ging rasant voran.
Bereits im Jahre 1311 wurde Bad St. Leonhard vom Markt zur Stadt erhoben. Durch den Abbau von Gold und Silber erlebet der Ort im 15. und 16. Jahrhundert eine weitere Blütezeit – bekannt unter dem
Namen „Klieninger Goldrausch“. Auch die berühmte Kaufmannsfamilie Fugger betrieb im Klieninger Graben Ruben und Stollen.
Das heute als „Preblauer Heil- und Mineralwasser“ bekannte schwefelhältige Sauerwasser soll damals der Arzt und Naturforscher Paracelsus analysiert haben. Durch diese Schwefelquelle wurde der Ort zum
Kurort und Heilbad, wodurch der heutige Name Bad Sankt Leonhard entstanden ist.
Sehenswürdigkeiten in Bad Sankt Leonhard:
Die mächtige Stadtpfarrkirche zum Heiligen Leonhard wurde im 14. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut. Besonders eindrucksvoll sind die kunstvoll bemalten Glasfenster. 139 Einzelscheiben bilden die
größte mittelalterliche Sammlung von derartigen Gemälden Kärntens. Im Innenraum sind weiters die ebenfalls gotischen Flügelaltäre, eine Statue der Heiligen Madonna und das spätgotische Fastentuch
besonders sehenswert. Die Wallfahrtskirche ist dem Schutzpatron der Gefangenen und der Tiere geweiht.
Die Kunigundkirche befindet sich am Ende des Hauptplatzes in Bad St. Leonhard und wurde im Jahre 1591 zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt. Nach einem Brand wurde die gotische Kirche aber in
barockem Stil neu gestaltet.
Aus dem Jahre 1579 stammt das wunderschöne Schloss Wiesenau, ein Renaissanceschloss mit hohem Walmdach und Uhrturm. Im 19. Jahrhundert war das Schloss Treffpunkt des „Wiesenauer Kreis“, dessen
Mitglieder aus Wissenschaftern, Dichtern und Philosophen bestand.
Auf einem Hügel ist vermutlich im 11. oder 12. Jahrhundert die Burg Gomarn entstanden. Die Außenmauer des Gebäudes stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist heute noch relativ gut erhalten. Als die Burg
im Jahre 1808 durch einen Brand bereits zum zweiten Mal vernichtet wurde, sah man von einer abermaligen Neuerrichtung ab, jedoch kann die Burgruine gefahrlos betreten werden. Von der Parkanlage auf
der Hangstufe vor den Mauern der Burg genießt man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt bis auf die Koralpe.
Weitere Sehenswürdigkeiten bilden beispielsweise Schloss Ehrenfels, die Ruine Painburg und Lichtergraben sowie auch die aus dem Mittelalter stammende Stadtmauer.
Das Schwefelheilbad in Bad St. Leonhard:
Von Paracelsus entdeckt, bestand das Heilbad bereits in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Die außergewöhnliche Heilkraft der
Schwefelquelle bringt Linderungen bei Erkrankungen, wie Gicht, chronische Polyarthritis, Spondylathrosen oder Muskelrheumatismus.
Freizeit in Bad Bad St. Leonhard:
Zahlreiche Freizeitgestaltungsmöglichkeiten bieten sich dem Besucher des Ortes im Oberen Lavanttal. Minigolf, Sommerrodelbahn, Tennisplatz,
Wanderwege und Mountainbikestrecken bis hoch hinauf ins Gebiet der
Saualpe gestalten einen abwechslungreichen Aufenthalt für jung und alt. Im Winter erfreut das Herz eines jeden Wintersportler die
nahegelegen Schialm
Klippitztörl.