Bleiburg im
Bezirk Völkermarkt in Kärnten liegt ungefähr 4 Kilometer von der österreichisch-slowenischen Staatsgrenze entfernt. Mit zirka 4.000
Einwohnern auf einer Fläche von 69,72 Quadratkilometern liegt sie im Jauntal, am Fuße des Petzen auf 479 Metern Seehöhe. St. Margarethen, Schattenberg und Woroujack zählen zu den 12
Katastralgemeinden von Bleiburg.
Auszug aus der Geschichte der Stadt Bleiburg:
Bis in die Altsteinzeit vor zirka 20.000 bis 30.000 Jahren lassen sich die ersten Besiedelungsspuren in Bleiburg zurückverfolgen. Nachdem die Kelten und Römer ihre Spuren
Bleiburg im
Bezirk Völkermarkt in Kärnten liegt ungefähr 4 Kilometer von der österreichisch-slowenischen Staatsgrenze entfernt. Mit zirka 4.000
Einwohnern auf einer Fläche von 69,72 Quadratkilometern liegt sie im Jauntal, am Fuße des Petzen auf 479 Metern Seehöhe. St. Margarethen, Schattenberg und Woroujack zählen zu den 12
Katastralgemeinden von Bleiburg.
Auszug aus der Geschichte der Stadt Bleiburg:
Bis in die Altsteinzeit vor zirka 20.000 bis 30.000 Jahren lassen sich die ersten Besiedelungsspuren in Bleiburg zurückverfolgen. Nachdem die Kelten und Römer ihre Spuren im Kärntner Unterland
hinterlassen haben, folgte die Besiedelung der Alpenslawen. Seit dem 8. Jahrhundert führen Siedler aus dem bayrischen Raum zu einer weiteren Vermischung der Kulturen, wodurch eine überaus fruchtbare
Kultur mit zwei Landessprachen entstanden ist.
Erstmals wurde Bleiburg im Jahre 1228 urkundlich erwähnt. 1325 wird Bleiburg zur Stadt. Die Erlaubnis zur Abhaltung des Wiesenmarktes, des bis heute größten und wichtigsten Marktes und Volksfestes
des Kärntner Unterlandes, erhält Bleiburg im Jahre 1393.
Bei den Türkeneinfällen in den Jahren 1473-78 wird Bleiburg niedergebrannt und die Umgebung verwüstet. Bleiburg wird in den kommenden Jahrhunderten von verschiedensten Plagen heimgesucht. 1478-80
haben die Bewohner der Stadt Bleiburg mit einer Heuschreckenplage zu kämpfen. 1715 mit einer Pestepidemie bei der 1/3 der Einwohner sterben. Als Dank errichten die Überlebenden die Pestsäule am
Hauptplatz. Mit einer Feuersbrunst die Bleiburg fast vollständig vernichtet nimmt der Schrecken sein Ende.
Sehenswürdigkeiten der Stadt Bleiburg:
Der Freyungsbrunnen von Kiki Kogelnik wurde aus Anlass zum 600-Jahr Jubiläum des Wiesenmarktes erbaut. Der Brunnen stellt das Wappentier, den St. Lucas Stier dar.
Die Erasmuskapelle und die Friedhofskapelle sind imposante Bauwerke der Stadt Bleiburg. Ebenso sehenswert sind die unzähligen Kirchen. Hervorzuheben ist die mit barocker Innenausstattung und in
traumhafter Umgebung gelegene Filialkirche der Heiligen Margaretha, oder die Filialkirche Maria Himmelfahrt und die Filialkirche St. Oswald bei denen die gotischen Wandmalereien vom Einersdorfer
Meister erwähnenswert sind.
Die Pfarrkirche St. Florian ist ein spätgotischer Bau, sowie die Pfarrkirche des Heiligen Petrus und Paulus. Zu den romanischen Bauwerken zählen die Filialkirche des Heiligen Sebastian, der Kern der
Filialkirche des Heiligen Bartholomäus und die Filialkirche der Heiligen Lucia.
In Schloss Bleiburg finden im Sommer gelegentlich Führungen durch die Räume, sowie Schlosskonzerte statt. Das Renaissanceschloss ist im Besitz der Grafen Thurn-Valsassina und wurde im frühen 12.
Jahrhundert erbaut. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde es zu dem heutigen Renaissanceschloss umgebaut.
Freizeitaktivitäten in der Stadt Bleiburg:
Verschiedene Galerien, wie zum Beispiel die Galerie/Galerija Falke die grenzüberschreitende Kulturprojekte, sowie vorwiegend Malerei von österreichischen als auch ausländischen KünstlerInnen zeigt
oder in der Werner-Berg-Galerie in der man die Kärntner Landschaft und Menschen auf neue Art und Weise zu betrachten lernt.
Mountainbikestrecken, Tennisplätze sowie Wanderwege und verschiedene andere sportliche Möglichkeiten, erlauben im Sommer wie im Winter eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten in Kärnten.