Die Marktgemeinde Treffen liegt im
Bezirk Villach-Land in Kärnten am Ossiacher See, hat rund 4.300 Einwohner und eine Fläche von 71
Quadratkilometer. Die Marktgemeinde liegt auf einer Seehöhe von 542 Metern. Sie liegt am Übergang des Gegendtals zum Villacher Becken etwa acht Kilometer nördlich von Villach. Zur Gemeinde
gehören sieben Katastralgemeinden und 25 Ortschaften.
Über die Geschichte von Treffen
Funde aus der Umgebung um Treffen lassen den Schluss zu, dass bereits um 500 vor Christus in der Gegend von Görtschach und im Krastal Menschen siedelten. Um 45 nach
Die Marktgemeinde Treffen liegt im
Bezirk Villach-Land in Kärnten am Ossiacher See, hat rund 4.300 Einwohner und eine Fläche von 71
Quadratkilometer. Die Marktgemeinde liegt auf einer Seehöhe von 542 Metern. Sie liegt am Übergang des Gegendtals zum Villacher Becken etwa acht Kilometer nördlich von Villach. Zur Gemeinde
gehören sieben Katastralgemeinden und 25 Ortschaften.
Über die Geschichte von Treffen
Funde aus der Umgebung um Treffen lassen den Schluss zu, dass bereits um 500 vor Christus in der Gegend von Görtschach und im Krastal Menschen siedelten. Um 45 nach Christus begannen Römer das Gebiet
um Treffen zu besiedeln. Bereits damals baute man im Krastal Marmor ab, was die Römerstein, die in die Pfarrkirche eingemauert sind, beweisen. Später siedelten sich die Slawen in der Gegend um
Treffen an. Aus dieser Zeit stammt auch der Name der Gemeinde. Trebina bedeutet Treffen und Conpolje bedeutet Feld.
Die erste urkundliche Erwähnung von Treffen findet sich aus dem Jahr 860. Damals wurde in der Urkunde „curtis ad Trebinam“ erwähnt. In dieser Urkunde scheint auf, dass damals König Ludwig der
Deutsche Treffen an das Bistum Salzburg übergab. Im Jahr 878 wurde der Hof Treffen an das Kloster Ötting in Bayern verschenkt. Dieses Kloster errichtete damals die heutige Pfarrkirche Sankt
Maximilian. Im 10. Jahrhundert erging Treffen an das Bistum Passau.
Im 11. Jahrhundert verlegte Graf Marchward von Eppenstein den Verwaltungssitz vom alten Königshof auf die von ihm erbaute Burg Treffen. Heute sind von dieser Burg nur noch überwucherte Reste im Wald
vorhanden. Fünf Jahrhunderte später ließ das Geschlecht der Lichtensteiner das Schloss Treffen errichten. Im Jahr 1850 erfolgte die Bildung der Gemeinde Treffen und im Jahr 1889 kaufte Graf Theodor
de La Tour Voivre das bereits verwahrloste Schloss. Seine Frau engagierte sich stark in sozialem Bereich.
Heute gehört das Schloss Treffen Frau Dr.in Monika Weber, die das Schloss in ihrem ursprünglichen Zustand wieder aufleben lassen möchte. Die Gemeinde Treffen wurde im Jahr 1984 zur Markgemeinde
erhoben. Heute ist Treffen für Touristen ein attraktiver Ort. Die im Jahr 1928 eröffnete Kanzelbahn ist eine touristische Attraktion von Treffen.
Sehenswürdigkeiten von Treffen
Zu den Sehenswürdigkeiten von Treffen gehört das Schloss Treffen. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist ein Renaissance Schloss. Des weitern gehört zu den Sehenswürdigkeiten die katholische
Pfarrkirche der Gemeinde. Diese stammt aus dem 9. Jahrhundert und ist dem heiligen Maximilian geweiht.
Sehenswert ist auch das protestantische Toleranzbethaus in der Einöde. Eine Attraktion für viele Besucher ist auch die „Elli-Riehl-Puppenwelt“ in Treffen. Bei dieser Ausstellung gibt es über 700
Stoffpuppen der Künstlerin Elli Riehl zu sehen. Sehenswert sind auch die Finsterbach Wasserfälle in Sattendorf und der Mammutbaum von Treffen. Dieser wurde im Jahr 1900 von Ernst Steiner in der Mitte
des Ortsgebietes gepflanzt. Der Baum weist bereits einen Durchmesser von 6,90 Metern auf.