Im
Bezirk Villach-Land in Kärnten liegt auf 570 Meter Seehöhe die Gemeinde Feistritz an der Gail. Mit rund 700 Einwohnern auf einer Fläche
von 20 km² bettet sich Feistritz an der Gail im unteren Gailtal in der Nähe des Dreiländerecks Österreich-Italien-Slowenien ein. Als eine der kleinen Gemeinden Kärntens besteht sie nur aus der
einzigen Katastralgemeinde und Ortschaft nämlich: Feistritz an der Gail.
Auszug aus der Geschichte der Gemeinde Feistritz an der Gail
Erstmals wurde Feistritz an der Gail im Jahr 1119 urkundlich erwähnt.
Nach dem Dobratschabsturz im Jahre 1348
Im
Bezirk Villach-Land in Kärnten liegt auf 570 Meter Seehöhe die Gemeinde Feistritz an der Gail. Mit rund 700 Einwohnern auf einer Fläche
von 20 km² bettet sich Feistritz an der Gail im unteren Gailtal in der Nähe des Dreiländerecks Österreich-Italien-Slowenien ein. Als eine der kleinen Gemeinden Kärntens besteht sie nur aus der
einzigen Katastralgemeinde und Ortschaft nämlich: Feistritz an der Gail.
Auszug aus der Geschichte der Gemeinde Feistritz an der Gail
Erstmals wurde Feistritz an der Gail im Jahr 1119 urkundlich erwähnt.
Nach dem Dobratschabsturz im Jahre 1348 versumpften große Acker und Wiesenflächen aufgrund des Wasserrückstaus. Da dieses Gebiet für die Rinderzüchtung nun Unbrauchbar war, konzentrierte man
sich auf die Zucht der Norikerpferde.
Von jeher waren die Bewohner des unteren Gailtales für ihren Mut und ihr kaufmännisches Geschick bekannt. Über mehrere Jahrhunderte lang führten sie den Warentransport von Italien nach Salzburg und
Bayern durch. Feistritz war auf sechs Grundherrschaften aufgeteilt. Bis zur Grundentlastung im Jahr 1849 mussten die Bauern Abgaben leisten. Bis 1906 gehörte Feistritz zur Gemeinde Hohenthurn. Bis
Feistritz an der Gail endgültig selbstständig wurde gehörte sie noch vom Jahr 1973 bis 1990 zu Hohenthurn.
Sehenswürdigkeiten und Bauwerke in Feistritz
Von weither kann man schon die Kirche auf der rechten Seite des Gailtales entdecken. Die Pfarrkirche des Heiligen Martin ist eine stattliche spätgotische Anlage die aus der ersten Hälfte des 15.
Jahrhunderts stammt. Der einstige Wehrturm wurde im Jahr 1885 durch einen Brand vernichtet. Viele Bilder zieren die Wände und in der Seitenkappelle finden sich Statuen der Maria Königin und des
Heiligen Stephanus sowie des heiligen Bischofs.
Nach einer Abschrift aus dem Jahr 1859 ist der jeweilige Pfarrer von Feistritz verpflichtet an bestimmten Tagen in der Filialkirche Maria Magdalena, Messen zu lesen. Die Kapala muss schon Mitte des
14. Jahrhunderts bestanden haben und soll früher auch von einem Friedhof umgeben gewesen sein.
Auf der Feistritzer Alm steht die zweite, wesentliche jüngere Almkapelle Maria Schnee. Der Feistritzer Kaufmann Anton Achatz bemühte sich, die Kirche, nachdem sie im ersten Weltkrieg und der
Nachkriegszeit zerstört wurde, wieder instand zu setzen.
Freizeitgestaltung in Feistritz an der Gail
Im Sommer wie im Winter bieten die Seen rund um Feistritz für Eislaufen, Eishockey oder Schwimmen Gelegenheit. Etliche Kilometer lang sind die Langlaufloipen in dieser Gemeinde. Die moderne
Beschneiungsanlage und der Skilift im Ort sind für Skifahrer und Snowboarder die ideale Anlaufstelle.