Maria Wörth ist eine Gemeinde des Bezirks
Klagenfurt-Land im Bundesland Kärnten. Es liegt auf einer Halbinsel am südlichen Ufer des Wörthersees
westlich von Klagenfurt. In Maria Wörth leben rund 1.200 Einwohner auf einer Fläche von 17 km². Die Gemeinde besteht aus den zwei Kastralgemeinden Maria Wörth und Reifnitz die sich wiederum in
acht Ortschaften gliedern: Maiernigg, Maria Wörth, Oberdellach, Raunach, Reifnitz, St. Anna, Sekirn und Unterdellach. Maria Wörth lebt als Seebadeort hauptsächlich vom Sommertourismus und besitzt
eine Anlegestelle der
Maria Wörth ist eine Gemeinde des Bezirks
Klagenfurt-Land im Bundesland Kärnten. Es liegt auf einer Halbinsel am südlichen Ufer des Wörthersees
westlich von Klagenfurt. In Maria Wörth leben rund 1.200 Einwohner auf einer Fläche von 17 km². Die Gemeinde besteht aus den zwei Kastralgemeinden Maria Wörth und Reifnitz die sich wiederum in
acht Ortschaften gliedern: Maiernigg, Maria Wörth, Oberdellach, Raunach, Reifnitz, St. Anna, Sekirn und Unterdellach. Maria Wörth lebt als Seebadeort hauptsächlich vom Sommertourismus und besitzt
eine Anlegestelle der Wörtherseeschifffahrt.
Aus der Geschichte von Maria Wörth:
Die Gründung von Maria Wörth um das Jahr 830 erfolgte durch das bayrische Bistum Freising. Die Halbinsel, auf der sich die Gemeinde heute befindet, war bis 1770 eine richtige Insel. Die erste Kirche
wurde um 875 wurde am höchsten Punkt der Insel errichtet. Durch die Beisetzung der Reliquien der Heiligen Primus und Felizian in der Marienkirche von Maria Wörth erlangte diese bald zu hohem
Ansehen.
Von Maria Wörth aus wurden in der Umgebung mehrere Kirchen gegründet womit seine Bedeutung weiter stieg. Im 12. Jahrhundert wurde in Maria Wörth das zweite Kollegialstift Kärntens gegründet. Nach dem
Ende des Bistum Freising um 1500 fiel die Propstei an das Stift Millstatt und 1809 an das Stift St. Paul. Durch die Schaffung eines künstlichen Abflusses vom Wörthersee sank der Wasserspiegel und
Maria Wörth wurde zur Halbinsel. 1903 entstand die Gemeinde Maria Wörth.
Sehenswertes in Maria Wörth:
Die ehemalige Stiftskirche in Maria Wörth wurde 894 erstmals urkundlich erwähnt. Den ursprünglich romanischen Bau prägen heute spätgotische
Elemente. Über einen Stiegenaufgang erreicht man die Kirche und den Friedhof mit kunstvollen Grabkreuzen. Durch die romantische Lage des Gotteshauses ca. 20 m über dem See ist es eine beliebte
Firmungs- und Hochzeitskirche.
Die Winterkirche oder Rosenkranzkirche wurde 1155 eingeweiht und im Stil der frühmittelalterlichen Chorquadratkirchen errichtet. Der Name Winterkirche entstand aus dem Umstand, dass die Jahrestage
der in dieser Kirche verehrten Heiligen, in die Wintermonate fielen.
1898 wurde das Schloss Reifnitz für den späteren Bürgermeister von Klagenfurt, Adolf Heinrich Bercht, erbaut. Bis zum Verkauf im Jahr 2005 an die Firma Magna unter Frank Stronach war das Schloss im
Besitz der Gemeinde Maria Wörth und wurde als Galerie genutzt.
Die Villa Schwarzenfels wurde 1893/94 vom Wiener Architekten Friedrich Theuer im späthistorischen Stil errichtet.