Maria Rain ist eine Gemeinde im Bezirk Klagenfurt-Land im Bundesland Kärnten. Es liegt im Rosental südlich von Klagenfurt zwischen dem Sattnitzmassiv und der Drau. Die Fläche von Maria Rain beträgt
25,48 km² und seine Einwohnerzahl rund 2.000. Die Gemeinde gliedert sich in 15 Ortschaften, welche auf einer Seehöhe zwischen 450 und 764 Meter liegen. Das Gebiet wird hauptsächlich
landwirtschaftlich genutzt und seit dem 20. Jahrhundert floriert auch hier der Tourismus.
Aus der Geschichte von Maria Rain:
Die erste Kirche von Maria Rain, „Maria ad
Maria Rain ist eine Gemeinde im Bezirk Klagenfurt-Land im Bundesland Kärnten. Es liegt im Rosental südlich von Klagenfurt zwischen dem Sattnitzmassiv und der Drau. Die Fläche von Maria Rain beträgt 25,48 km² und seine Einwohnerzahl rund 2.000. Die Gemeinde gliedert sich in 15 Ortschaften, welche auf einer Seehöhe zwischen 450 und 764 Meter liegen. Das Gebiet wird hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt und seit dem 20. Jahrhundert floriert auch hier der Tourismus.
Aus der Geschichte von Maria Rain:
Die erste Kirche von Maria Rain, „Maria ad Dravum“ (Maria an der Drau), wurde 927 das erste Mal genannt. Der heutige Name der Gemeinde fand seine erstmalige urkundliche Erwähnung im Jahr 1313. Er leitet sich ab von der Wallfahrtskirche Maria Rain, die einst auch auf einer 20-Schilling-Banknote abgebildet war.
Bis 1848 gehörte Maria Rain zum Landgericht Hollenburg. 1850 wurde aus den drei Katastralgemeinden Toppelsdorf, Tschedram und Göltschach die Gemeinde Toppelsdorf gebildet, die dem heutigen Gebiet entspricht. 1895 erfolgte aufgrund der Bekanntheit der Kirche die Umtaufung in Maria Rain.
Sehenswertes in Maria Rain:
Die Pfarrkirche von Maria Rain ist die drittgrößte Kirche Kärntens. Der ältere Teil des Gotteshauses wurde in gotischem Stil errichtet. Die beiden Türme kamen im 17. und 18. Jahrhundert hinzu.
Das Bauernmuseum in Saberda ist eine Sammlung längst vergessener Werkzeuge und anderer Utensilien, die ein Nebenerwerbsbauer namens Johann Lutschounig zusammengetragen hat.
Erlebenswertes in Maria Rain:
Die Kaiserhütte liegt auf einer Anhöhe in der Nähe der Wallfahrtskirche und wurde 1907 als Unterschlupf für Kaiser Franz Joseph I. errichtet. Er beobachtete von hier aus die Manöver seines Heers im Rosental. Von der Kaiserhütte aus hat man einen einmaligen Ausblick über das Rosental und die dahinter befindlichen Karawanken.
Der Hemmafelsen liegt an der Gemeindestraße von Haimach nach Guntschach und soll Hemma von Gurk als Rastplatz gedient haben, als sie zu ihren Besitzungen in die Steiermark reiste.
Die Guntschacher Au ist ein Naturschutzgebiet, das durch wasserbauliche Maßnahmen in der siebzieger Jahren und dem Bau der Staustufe Annabrücke entstand. Das besondere daran ist ein Betretungsverbot von 1. Jänner bis 31. Juli jeden Jahres.
Der „Ewige Regen“ ist ein Rieselflur an den Felsen des Sattnitzrücken, der durch den Austritt von Sickerquellen entstanden ist.