Ludmannsdorf ist eine zweisprachige Gemeinde im
Bezirk Klagenfurt-Land und erstreckt sich im Rosental auf einem Höhenrücken nördlich der Drau
und südlich des Wörthersees. Die Fläche von Ludmannsdorf beträgt 26,17 km² und die Einwohnerzahl liegt bei rund 1.800. Die Gemeinde gliedert sich in fünf Katastralgemeinden: Ludmannsdorf,
Großkleinberg, Oberdörfl, Selkach und Wellersdorf. Der slowenische Name der Gemeinde lautet Bilĉovs. Der Anteil der Kärntner Slowenen ist in Ludmannsdorf traditionell hoch.
Aus der Geschichte von Ludmannsdorf:
Die erste urkundliche Erwähnung fand
Ludmannsdorf ist eine zweisprachige Gemeinde im
Bezirk Klagenfurt-Land und erstreckt sich im Rosental auf einem Höhenrücken nördlich der Drau
und südlich des Wörthersees. Die Fläche von Ludmannsdorf beträgt 26,17 km² und die Einwohnerzahl liegt bei rund 1.800. Die Gemeinde gliedert sich in fünf Katastralgemeinden: Ludmannsdorf,
Großkleinberg, Oberdörfl, Selkach und Wellersdorf. Der slowenische Name der Gemeinde lautet Bilĉovs. Der Anteil der Kärntner Slowenen ist in Ludmannsdorf traditionell hoch.
Aus der Geschichte von Ludmannsdorf:
Die erste urkundliche Erwähnung fand Ludmannsdorf 1141. Das Gebiet war seit jeher landwirtschaftlich geprägt und wurde vom Hochmittelalter bis 1848 von den Herrschaften Hollenburg und Viktring
bestimmt. 1787 wurde Ludmannsdorf unter Kaiser Joseph II. zur Pfarre ernannt. Von 1809 bis 1813 gehörte es zur französischen Provinz Ilyrien. Nach der Revolution im Jahre 1848 wurde Ludmannsdorf zur
Gemeinde erhoben und 1957 wurde Oberdörfl eingemeindet. Die erste staatliche Schule wurde 1882 eröffnet.
Das Kulturleben in Ludmannsdorf:
Der bekannteste der zahlreichen Ludmannsdorfer Vereine ist der slowenische Kulturverein BILKA. Aus Ludmannsdorft stammen der Schriftsteller Janko Ferk und die Malerin Meina Schellander.
Besondere Bauwerke in Ludmannsdorf:
Das Wahrzeichen der Gemeinde ist die Kirche des Heiligen Jakob. Sie entstand zum Teil im 13. Jahrhundert und ist geprägt von romanischen und gotischen Elementen und einer barocken
Innenarchitektur.
Typisch für das Gemeindegebiet sind seine Wegkreuze und Bildstöcke. Das Turk-Kreuz befindet sich in der kleine Ortschaft Selkach und stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Freizeit und Erholung in und um Ludmannsdorf:
Das Land-Art-Projekt „Drau-Art“ von „Kunstbau Saager“ wurde von den Künstlern Edmund Hoke, Tomas Hoke und Armin Guerino ins Leben gerufen und ist Landschaftsgestaltung einer Bucht der Drau bei
Selkach. Das Design auf dem Gipfel der Selkacher Zikkurat, die Wellenkette und das strudelförmige Hafenbecken sollen die Besucher die Drau und die Berge näher bringen.
Zahlreiche Wanderwege laden in Ludmannsdorf zu einem Ausflug in die Natur ein. Aber auch Wasserratten kommen im
Wörthersee oder in einem
der vielen anderen natürlichen Seen in der Region auf ihre Kosten.