Steuerberg ist eine Gemeinde im Bezirk
Feldkirchen im Bundesland Kärnten. Es liegt in den Gurktaler Alpen auf einer mittleren Seehöhe von 510 m. Das
Gemeindegebiet von Steuerberg erstreckt sich auf einer Fläche von 32 km². Rund 1.700 Einwohner leben hier. Die Gemeinde gliedert sich in die vier Kastralgemeinden Altsteuerberg, Neusteuerberg, Wabl
und Wachsenberg und umfasst insgesamt 31 Ortschaften. Die Land- und Forstwirtschaft ist hier traditionsgemäß wichtigste Einnahmequelle, doch nimmt der Tourismus immer mehr an Bedeutung zu.
Aus der Geschichte von Steuerberg:
Die erste
Steuerberg ist eine Gemeinde im Bezirk
Feldkirchen im Bundesland Kärnten. Es liegt in den Gurktaler Alpen auf einer mittleren Seehöhe von 510 m. Das
Gemeindegebiet von Steuerberg erstreckt sich auf einer Fläche von 32 km². Rund 1.700 Einwohner leben hier. Die Gemeinde gliedert sich in die vier Kastralgemeinden Altsteuerberg, Neusteuerberg, Wabl
und Wachsenberg und umfasst insgesamt 31 Ortschaften. Die Land- und Forstwirtschaft ist hier traditionsgemäß wichtigste Einnahmequelle, doch nimmt der Tourismus immer mehr an Bedeutung zu.
Aus der Geschichte von Steuerberg:
Die erste schriftliche Notiz, in der Steuerberg namentlich erwähnt wurde, ist undatiert. Es handelte sich um eine Schenkungsnotiz für das steirische Benediktinder Kloster Admont. Von der Steiermark
leitet sich auch der Name der Gemeinde ab.
Die früheren Herrscher über das Gebiet pflegten Kontakte mit den steirischen Marktgrafen. Der Name der Burg, von der aus sie herrschten, bedeutete ursprünglich „steirische Burg“. Urkundlich belegt
ist eine Erwähnung der Gemeinde als „Styrberch“ aus dem Jahr 1169. Im 13. Jahrhundert änderte sich der Name und die Siedlung wurde nach der Steuerburg benannt. 1864 konstituierte sich die Gemeinde
aus den Ortschaften Wabl, Alt- und Neusteuerberg.
Sehenswertes in Steuerberg:
Die Ruine der Steuerburg befindet sich in Wabl. Vermutlich wurde sich von den Eppensteinern im 11. Jahrhundert errichtet. Im 12. und 13. Jahrhundert waren die Freien von Touernich-Steierberg Besitzer
der Burg.
Die Filialkirche Hl. Aegydius oder Kitzelkapelle befindet sich auf einem Berggipfel auf 1091 m Seehöhe. Es ist eine kleine gotische Wallfahrtskapelle, die von Wäldern umgeben ist.
Die Kirche St. Johann im Unterhof wurde 1345 erstmals urkundlich erwähnt. Sie diente lange Zeit als Schafstall und wurde 1983 bis 1985 renoviert und wieder in eine Kirche umfunktioniert.
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde im 12. Jahrhundert das erste Mal genannt. Ursprünglich im romanischen Stil erbaut, wurde sie gotisch verändert und erweitert.
Zu erwähnen wäre auch noch die Pfarrkirche Hl. Andreas in Wachsenberg. Die Errichtung geht vermutlich zurück auf das 12. Jahrhundert. Es folgten gotische Veränderungen im 15. Jahrhundert.
Erlebenswertes in Steuerberg:
Mitten in einem grünen Laubwald fällt ein kleiner Wildbach, der den Homberg entwässert, über eine Steilwand in die Tiefe. Der Bösensteiner
Wasserfall ist ein beeindruckendes Naturerlebnis und über einen bezeichneten Wanderweg zu erreichen.
In St. Martin steht eine alte Wassermühle, die von der Familie Dr. Trattnig-Frankl wieder zum Laufen gebracht wurde und heute besichtigt werden kann.
Der Zehentkasten in Hart erinnert noch heute an die Abgabe von Naturalien, welche die Bauern ihren Grundherren zahlen mussten.