Steindorf am Ossiacher See ist eine Gemeinde im Bezirk
Feldkirchen im Bundesland Kärnten. Es liegt am nordöstlichen Ufer des Ossiacher Sees auf einer
mittleren Seehöhe von 510 Meter. Steindorf zählt rund 3.600 Einwohner, die auf einer Fläche von 30 km² leben. Die Gemeinde gliedert sich in die Kastralgemeinden Bodensdorf, Ossiachberg,
Steindorf am Ossiacher See, Stiegl und Tiffen und umfasst insgesamt 21 Ortschaften. Durch den Anteil der Gemeinde am Schigebiet Gerlitzen und der Lage am Ossiacher See spielt der Tourismus in der
Region eine große Rolle.
Aus der Geschichte von
Steindorf am Ossiacher See ist eine Gemeinde im Bezirk
Feldkirchen im Bundesland Kärnten. Es liegt am nordöstlichen Ufer des Ossiacher Sees auf einer
mittleren Seehöhe von 510 Meter. Steindorf zählt rund 3.600 Einwohner, die auf einer Fläche von 30 km² leben. Die Gemeinde gliedert sich in die Kastralgemeinden Bodensdorf, Ossiachberg,
Steindorf am Ossiacher See, Stiegl und Tiffen und umfasst insgesamt 21 Ortschaften. Durch den Anteil der Gemeinde am Schigebiet Gerlitzen und der Lage am Ossiacher See spielt der Tourismus in der
Region eine große Rolle.
Aus der Geschichte von Steindorf am Ossiacher See:
Der am frühesten besiedelte Ortsteil von Steindorf ist Tiffen. Hier lebten um das Jahr 500 v. Chr. die Kelten. Tiffen zählt zu den ältesten urkundlich erwähnten Ortsnamen Kärntens. Es tauchte bereits
vor 900 Jahren in der Geschichte des Gebietes auf. Aus der Römerzeit existieren zwei Jupiter-Votivaltäre, die sich heute in Schloss Lang in Feldkirchen befinden.
Steindorf wurde 1263 als „Steyndorf“ erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche in Steindorf stammt aus dem Jahr 1401 und ist das älteste noch erhaltene Gebäude. Mit der Eröffnung der Kronprinz
Rudolf-Bahn im Jahr 1865 hielt auch der Tourismus Einzug in der Region. 1850 konstituierte sich die Gemeinde Steindorf. 1894 wurde die Ortsgemeinde Glanhofen zur eigenständigen Gemeinde Ossiach. Die
Ergänzung „am Ossiacher See“ erfolgte im Jahr 1986.
Sehenswertes in Steindorf am Ossiacher See:
Die Pfarrkirche Tiffen ist eine romanische Wehrkirche, die im 15. Jahrhundert gotisiert wurde. Sehenswert sind vor allem die romanischen und gotischen Architekturfresken von Thomas von Villach und
Donauschule, verschiedene Plastiken sowie Gemälde der Tiffener Auferstehung (1530).
Das Steinhaus in Steinhof von Günther Domenig ist wohl die berühmteste Sehenswürdigkeit der Gemeinde. Das Gebäude besteht aus Materialien wie Beton, Kalkstein, Stahl und Glas. Seine „natürliche
Geometrie“ ist den Graten und Schluchten des Mölltals nachempfunden.
Erlebenswertes in Steinhof am Ossiacher See:
Die Gerlitzen Alpenstraße führt von Bodensdorf auf eine Höhe von ca. 1.800 m und bietet einen unvergleichlichen Panoramablick über das mittlere Kärnten. Zahlreiche Wanderwege gehen von der Gerlitzen
Alpenstraße aus. So können Besucher auf die Spitze der Gerlitzen gelangen, wo sich eine Sternwarte befindet.
Das Sport- und Freizeitangebot in Steinhof ist breit gefächert und reicht von Schi- und Rodelvergnügen im Winter bis zum Baden, Wandern, Radfahren, Reiten, Segeln, Surfen, Fischen und vielem mehr im
Sommer.