Reichenau ist eine Gemeinde im Bezirk
Feldkirchen im Bundesland Kärnten. Es liegt in den Gurktaler Alpen auf einer Seehöhe von 1010 bis 2334 m. Die
Gemeindefläche von Reichenau beträgt 114 km² und seine Einwohnerzahl rund 2.000. Reichenau gliedert sich in die fünf Katastralgemeinden Ebene Reichenau, Winkl-Reichenau, St. Lorenzen, Wiedweg und St.
Margareten. Insgesamt umfasst die Gemeinde 31 Ortschaften. Durch die Schigebiete Turracher Höhe und Falkert sowie die Lage in den Nockbergen am Rande des Nationalparks Nockberge spielt der Tourismus
in Reichenau eine große Rolle.
Aus der
Reichenau ist eine Gemeinde im Bezirk
Feldkirchen im Bundesland Kärnten. Es liegt in den Gurktaler Alpen auf einer Seehöhe von 1010 bis 2334 m. Die
Gemeindefläche von Reichenau beträgt 114 km² und seine Einwohnerzahl rund 2.000. Reichenau gliedert sich in die fünf Katastralgemeinden Ebene Reichenau, Winkl-Reichenau, St. Lorenzen, Wiedweg und St.
Margareten. Insgesamt umfasst die Gemeinde 31 Ortschaften. Durch die Schigebiete Turracher Höhe und Falkert sowie die Lage in den Nockbergen am Rande des Nationalparks Nockberge spielt der Tourismus
in Reichenau eine große Rolle.
Aus der Geschichte von Reichenau:
Die erste Besiedlung des Gebietes ist slowenisch-bayrischen Ursprungs und lässt sich um das Jahr 1000 festlegen. Um 1200 wurden St. Lorenzen
und Lorenzberg erschlossen. Bis 1300 erfolgte die Rodung bis zur heutigen Ortschaft Vorwald. Damals war Reichenau noch ein Wald und Vorwald die Siedlung vor diesem Wald. 1332 wurde Reichenau erstmals
urkundlich erwähnt. Der Name stammt vermutlich von „Räuchn“, was die Brandrodung zur Erschließung des Waldgebietes bezeichnete.
1633 wurde die Kirche St. Lorenzen selbständig. 1850 erfolgte die Bildung der Gemeinde Reichenau. 1927 wurde der Autobusverkehr auf der Turracher Höhe eingerichtet, was den Zugang für den Tourismus
bedeutete.
S
ehenswertes in Reichenau:
Die Filialkirche St. Anna in St. Lorenzen wurde 1589 das erste Mal urkundlich erwähnt. Sie liegt auf einer Seehöhe ca. 1.500 m und ist somit die höchstgelegene Pfarre Kärntens. Die ursprünglich
gotische Kirche wurde mit barocken Elementen erweitert und verfügt über eine Reihe von volkskünstlerisch gemalten Votivbildern.
Das Mineralienmuseum „alpin+art+gallery“ der Familie Kranzelbinder auf der Turracher Höhe zeigt die Schätze der Nockberge. Hier können Besucher wertvolle Edelsteine aus der Region wie Granat, Roter
Jaspis oder Roter Zinnober bewundern. Des Weiteren werden hier kunstvolle Edelsteinkreationen sowie wechselnde Sonderausstellungen präsentiert.
Erlebenswertes in Reichenau:
Die Nockalmstraße hat eine Länge von fast 35 km und führt direkt durch den Nationalpark Nockberge, der mit dem unverwechselbaren Erscheinungsbild der „Nocken“ einen besonderen landschaftlichen Reiz
ausübt.
Der Reptilienzoo Nockalm entführt seine Besucher in die schöne Welt der Gifttiere. Hier finden Besucher unter anderem Klapperschlangen, Mamba, Kobra und Viperarten.