Ossiach ist eine Gemeinde im Bezirk
Feldkirchen im Bundesland Kärnten und liegt am Südufer des Ossiacher Sees auf einer mittleren Seehöhe von 510
m. Ossiach zählt rund 750 Einwohner, die auf einer Fläche von 17 km² leben. Die Gemeinde besteht aus Ortsteilen Alt-Ossiach, Ossiach, Ostriach, Rappitsch, Tauern und Untertauern.
Sehenswertes in Ossiach:
Die Ossiacher Stiftskirche wurde um das Jahr 1000 erbaut und 1028 erstmals urkundlich erwähnt. Es handelte sich um eine romanische Pfeilbasilika, die heute die älteste benediktinische Klosterkirche
in Kärnten ist. 1484 zerstörte
Ossiach ist eine Gemeinde im Bezirk
Feldkirchen im Bundesland Kärnten und liegt am Südufer des Ossiacher Sees auf einer mittleren Seehöhe von 510
m. Ossiach zählt rund 750 Einwohner, die auf einer Fläche von 17 km² leben. Die Gemeinde besteht aus Ortsteilen Alt-Ossiach, Ossiach, Ostriach, Rappitsch, Tauern und Untertauern.
Sehenswertes in Ossiach:
Die Ossiacher Stiftskirche wurde um das Jahr 1000 erbaut und 1028 erstmals urkundlich erwähnt. Es handelte sich um eine romanische Pfeilbasilika, die heute die älteste benediktinische Klosterkirche
in Kärnten ist. 1484 zerstörte ein Brand das Gotteshaus woraufhin es im spätgotischen Stil wieder aufgebaut wurde. Dabei entstand auch der reich verzierte Flügelalter in der gotischen Kapelle.
1783 ließ Kaiser Josef II. das Kloster aufheben. Bis dahin waren 65 Äbte in der Ordenschronik des Klosters verzeichnet. Zwischen 1737 und 1746 erfolgte eine Erneuerung der Kirche im Barockstil. Aus
dieser Bauphase stammen die Stuckarbeiten der „Wessobrunner Schule“, die im gesamten südeuropäischen Raum für Aufmerksamkeit sorgten. Auch die Freskenmalereien des Kärntner Künstlers J. F. Fromiller,
die Barock-Orgel und die Barock-Kanzel sind aufsehenerregende Arbeiten in dieser Kirche. 1965 bis 1975 erfolgte die Restaurierung der Klosteranlage und der Stiftskirche. Heute wird die Anlage für
kulturelle Veranstaltungen genutzt.
An der nördlichen Außenmauer der Ossiacher Kirche befindet sich der Grabstein des Königs Boleslaus aus Polen. Dieser soll den Bischof von Krakau, Stanislaus, ermordet und sich danach im Kloster
Ossiach versteckt haben.
Die Tauernkirche ist die einzige, noch bestehende Filialkirche des Stiftes Ossiach. 1290 wurde die Kirche als Thomaskirche erstmals erwähnt. 1519 wurde sie im spätgotischen, Anfang des 17.
Jahrhunderts im frühbarocken Stil erneuert.
Der Brunnen mit Harfe am Kogl in Ossiach wurde von dem Künstler Pleschberger errichtet. Das Rohstück besteht aus Krastaler Marmor. Der Brunnen ist umrahmt von einem Meer aus Blumen.
Erlebenswertes in Ossiach:
Im Stift Ossiach finden Veranstaltungen des Carinthischen Sommers statt. Dieser wurde 1979 von Jakob Stingl, einem ehemaligen Pfarrer der Gemeinde, ins Leben gerufen. Außerdem ist Ossiach
Austragungsort des jährlichen Internationalen Kunsthandwerksmarktes.
Der Ossiacher See lockt Wasserratten genauso wie Naturliebhaber, die Entspannung in der idyllischen Umgebung des Sees suchen. Zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten lassen Urlauberherzen höher
schlagen: Freibäder, Sommerrodelbahn, Funpark, Tennisplätze, Wanderwege und vieles mehr.