Gnesau ist eine Gemeinde im
Bezirk Feldkirchen im Bundesland Kärnten. Es liegt im oberen Gurktal in den Gurktaler Alpen. Gnesau beherbergt rund 1.200
Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 79 Quadratkilometer. Die Gemeinde gliedert sich in die vier Katastralgemeinden Gnesau, Gurk, Mitteregg und Zedlitzdorf und umfasst insgesamt 12
Ortschaften.
Aus der Geschichte von Gnesau:
Die ersten Siedler in dem Gebiet um Gnesau waren vermutlich Slawen im 6. Jahrhundert nach Christus. Um 740 geriet Karantanien unter die Herrschaft der Bayern und war um 788 Teil des
Gnesau ist eine Gemeinde im
Bezirk Feldkirchen im Bundesland Kärnten. Es liegt im oberen Gurktal in den Gurktaler Alpen. Gnesau beherbergt rund 1.200
Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 79 Quadratkilometer. Die Gemeinde gliedert sich in die vier Katastralgemeinden Gnesau, Gurk, Mitteregg und Zedlitzdorf und umfasst insgesamt 12
Ortschaften.
Aus der Geschichte von Gnesau:
Die ersten Siedler in dem Gebiet um Gnesau waren vermutlich Slawen im 6. Jahrhundert nach Christus. Um 740 geriet Karantanien unter die Herrschaft der Bayern und war um 788 Teil des fränkischen
Reiches.
1160 wurde Gnesau das erste Mal urkundlich als „Gnesov“ erwähnt. 1850 wurden in Kärnten die Gemeinden konstituiert. Gurk und Gnesau gehörten ursprünglich zu Himmelberg, Mitteregg und Zedlitzdorf zu
Reichenau. 1890 wurden die vier Ortschaften zu der eigenen Gemeinde Gnesau zusammengeschlossen.
Sehenswertes in Gnesau:
Im Jahr 2004 wurde das Holzmuseum „designerzeit“ eröffnet. Es ist in einem mindestens 300 Jahre alten Stadel untergebracht und wurde von Bruno Marktl gegründet. Gezeigt werden Werkzeuge der
Holzverarbeitung und -bearbeitung, land- und forstwirtschaftliche Geräte, alte Haushaltsgeräte sowie Möbelstücke.
Die Pfarrkirche ist dem heiligen Leonhard geweiht und wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Es ist eine romanische Chorturmkirche mit einem barocken Zwiebelhelm auf ihrem Turm.
Erlebenswertes in Gnesau:
Am Gnesauer Holzkulturlehrpfad lernt man auf der zirka 5 km langen Strecke anhand von 20 Schautafeln alles über heimische Holzarten und deren
Einsatzmöglichkeiten. Entlang des Weges kann man weiters typische Bauernhäuser der Region, ein Kleinbiotop, eine Rindenhütte, eine Mühle, einen Kräutergarten und eine Venezianersäge bewundern.
Auch das erste Kärntner „Arboretum“ liegt am Holzkulturlehrpfad. Es ist ein begehbarer Baumgarten mit vielen bekannten aber auch seltenen heimischen Baumarten.