Glanegg ist eine Gemeinde im Bezirk Feldkirchen im Bundesland Kärnten. Es liegt im Glantal, zwischen St. Veit und Feldkirchen. Glanegg beherbergt rund 2.000 Einwohner und erstreckt sich über eine
Fläche von 25 km². Die Gemeinde gliedert sich in die zwei Katastralgemeinden Maria Feicht und Tauchendorf und umfasst insgesamt 27 Ortschaften.
Aus der Geschichte von Glanegg:
Im Jahr 993 wurden die Ortschaften Deblach, Gramilach und Tauchendorf erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg Glanegg wurde 1121 das erste Mal genannt. Damals war sie in Besitz von Herzog
Glanegg ist eine Gemeinde im Bezirk Feldkirchen im Bundesland Kärnten. Es liegt im Glantal, zwischen St. Veit und Feldkirchen. Glanegg beherbergt rund 2.000 Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von 25 km². Die Gemeinde gliedert sich in die zwei Katastralgemeinden Maria Feicht und Tauchendorf und umfasst insgesamt 27 Ortschaften.
Aus der Geschichte von Glanegg:
Im Jahr 993 wurden die Ortschaften Deblach, Gramilach und Tauchendorf erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg Glanegg wurde 1121 das erste Mal genannt. Damals war sie in Besitz von Herzog Heinrich III. aus dem Geschlecht der Eppensteiner. Später wurde die Burg von steirischen Ministerialen, den Herren von Glanegg, verwaltet. 1424 wurde Glanegg landesfürstlicher Besitz und war bis zum Ende der Feudalherrschaft 1848 Herrschafts- und Landgerichtssitz verschiedener Adelsgeschlechter. 1850 konstituierten sich drei kleine Gemeinden, Maria Feicht, Tauchendorf und Glanegg. 1956/57 wurde daraus die Gemeinde Glanegg gebildet.
Sehenswertes in Glanegg:
Die Burgruine Glanegg ist eine der imposantesten Wehranlagen Kärntens. Neben Hochosterwitz und Landskron zählt sie auch zu den drei größten Burgen im Land. Sie hielt den Türken im 15. Jahrhundert und den Ungarn stand. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg zu einem Schloss umgebaut. Heute ist die Anlage im Besitz der Familie Zwilling. Seit 1993 ist sie an die Gemeinde Glanegg verpachtet und wurde dem „Verein der Erhaltung der Burgruine Glanegg“ zur Revitalisierung übergeben. Sie wird als Veranstaltungsort für Hochzeiten, Geburtstage oder Firmenfeiern genutzt.
Die Pfarrkirche St. Gandolf steht auf einem Hügel in der gleichnamigen Ortschaft. Das Pfarrrecht erhielt St. Gandolf im 13. Jahrhundert. Der heutige Bau ist gotisch mit einem Turm aus dem 14. Jahrhundert. Die Fresken an der Nordseite des Langhauses wurden erst 1937, eine gotische Wandmalerei erst 1999 entdeckt.
Die Wallfahrtskirche Maria Feicht wurde urkundlich erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt. Im 16. Jahrhundert wurde sie als Marienwallfahrtskirche im spätgotischen Stil neu errichtet.
Die kleine Kirche in Flatschach ist dem heiligen Lorenz gewidmet und besitzt einen romanischen Kern.
Erlebenswertes in Glanegg:
Unweit von Glanegg, in Liebenfels, befindet sich der wunderschöne Haidensee. Er liegt mitten im Wald und seine Wassertemperatur erreicht bis zu 27°C.
Durch Glanegg führt der Vierbergelauf, eine erstmals im Jahr 1578 beschriebene Wallfahrt über den Magdalensberg, den Ulrichsberg, den Veitsberg und den Lorenziberg.