Mannersdorf an der Rabnitz ist eine österreichische Gemeinde mit rund 2.000 Einwohnern im
Bezirk Oberpullendorf im Burgenland. Die Gemeinde
Mannersdorf an der Rabnitz liegt 211 Meter über dem Meeresspiegel im Mittleren Burgenland an der Staatsgrenze zu Ungarn. Zur Gemeinde Mannersdorf gehören die Katastralgemeinden Klostermarienberg,
Liebing, Mannersdorf an der Rabnitz, Rattersdorf und Unterloisdorf.
Aus der Geschichte von Mannersdorf:
Funde belagen, dass Mannersdorf sowohl in der Steinzeit als auch in der Bronzezeit bewohnt war. Ab dem 6. Jahrhundert vor Christus siedelten die
Mannersdorf an der Rabnitz ist eine österreichische Gemeinde mit rund 2.000 Einwohnern im
Bezirk Oberpullendorf im Burgenland. Die Gemeinde
Mannersdorf an der Rabnitz liegt 211 Meter über dem Meeresspiegel im Mittleren Burgenland an der Staatsgrenze zu Ungarn. Zur Gemeinde Mannersdorf gehören die Katastralgemeinden Klostermarienberg,
Liebing, Mannersdorf an der Rabnitz, Rattersdorf und Unterloisdorf.
Aus der Geschichte von Mannersdorf:
Funde belagen, dass Mannersdorf sowohl in der Steinzeit als auch in der Bronzezeit bewohnt war. Ab dem 6. Jahrhundert vor Christus siedelten die Kelten in diesem Gebiet. Um Christi Geburt begannen
die Römer das Gebiet vom Westen her zu besetzen und verleibten es der Provinz Pannonien ein. Eine der wichtigsten Handelsstraßen des römischen Reiches führte durch das Gemeindegebiet von Mannersdorf.
Auch eine Siedlung befand sich zu jener Zeit hier. Einer Sage zufolge befand sich das „Schloss auf der Tagwacht“ in Mannersdorf, es dürfte sich wohl um einen römischen Wachturm handeln. Während der
Zeit der Völkerwanderung erlebte das Gebiet viele Zerstörungen und verödete als Folge darauf.
Mitte des 12. Jahrhunderts dürfte das heutige Mannersdorf entstanden sein. 1224 wurde Mannersdorf als Markt urkundlich erwähnt. 1239 wurde die Kirche, das älteste bis heute erhaltene Gebäude
errichtet. Durch Kriegswirren und Epidemien wie die Pest wurde das Gebiet beinahe völlig entvölkert. Im Jahre 1921 kam Mannersdorf, wie das gesamte Burgenland zu Österreich.
Sehenswürdigkeiten in Mannersdorf:
Die Pfarrkirche von Mannersdorf zählt zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes. Der älteste Teil wurde 1239 erbaut. Im 18. Jahrhundert wurde sie um das Langhaus erweitert. Die Fresken stammen aus den
späten 14. und frühen 15. Jahrhundert. Die Innenausstattung entstand nach 1750.
In der Ortschaft Rattersdorf befindet sich eine Wallfahrtskirche, die von einer Wehrmauer und einem Friedhof umgeben ist. Sie besteht aus zwei mittelalterlichen Kirchen, die im 13. bis 14.
Jahrhundert und im 15. Jahrhundert erbaut wurden. Eine Barockisierung erfolgte im Jahre 1696. Bemerkenswert ist die zweizeilige Bilderwand aus dem 18. Jahrhundert.
Der Ortsteil Klostermarienberg beherbergt eine im Jahre 1197 gegründete Zisterzienserabtei. Sie wurde im Jahre 1532 komplett zerstört, jedoch 1680 wieder errichtet. Sie dient heute kulturellen
Zwecken. Die barocke Pfarrkirche des Ortes stammt aus dem Jahre 1741, die Inneneinrichtung ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert.
Freizeitangebote in Mannersdorf:
Der an den Ausläufern der Günser Berge gelegene Ort Mannersdorf bietet Wanderern und Radfahrern ein weitläufiges Wegenetz durch die unberührte
Natur des Rabnitztales. Auch hoch zu Ross kann man die Umgebung erforschen.