Die Ostgrenze des Bezirks Neusiedl am See bildet die Gemeinde Nickelsdorf auf einer Seehöhe von 130 Meter. Mit rund 1.600 Einwohner gehörte Nickelsdorf bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zu Ungarn.
Der ungarische Ortsname lautete Mikloshalma. Seit 1921 gehört Nickelsdorf mit einer Gesamtfläche von 61 Quadratkilometer zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.
Aus der Geschichte von Nickelsdorf:
Bis in die Mittelsteinzeit lassen sich die Spuren der Besiedelung des Gemeindegebietes von Nickelsdorf zurückverfolgen. Auf einer niedrigen,
plateauförmigen
Die Ostgrenze des Bezirks Neusiedl am See bildet die Gemeinde Nickelsdorf auf einer Seehöhe von 130 Meter. Mit rund 1.600 Einwohner gehörte Nickelsdorf bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zu Ungarn. Der ungarische Ortsname lautete Mikloshalma. Seit 1921 gehört Nickelsdorf mit einer Gesamtfläche von 61 Quadratkilometer zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.
Aus der Geschichte von Nickelsdorf:
Bis in die Mittelsteinzeit lassen sich die Spuren der Besiedelung des Gemeindegebietes von Nickelsdorf zurückverfolgen. Auf einer niedrigen, plateauförmigen Erhebung in der Leithaniederung wurde im Jahr 1984 eine urgeschichtliche Siedlung entdeckt, deren Funde zur Urnenfelderkultur gezählt werden. Im Jahr 1988 wurde ein Teil eines Gräberfeldes aus der Römerzeit gefunden.
Eine rund hundertjährigen Herrschaft des ostfränkischen Reiches wird durch den vernichtenden Schlag eines bayerischen Ritterheers beendet. Nach der Niederlage der Magyaren begann unter dem ungarischen Großfürsten Geza die Christianisierung des Gemeindegebiets um Nickelsdorf. Dessen Sohn, König Stephan, brachte den Bau kirchlicher und staatlicher Gebäude in Gang.
Die Türkenkriege in den Jahren 1529 und 1532 setzten dem Ort Nickelsdorf sehr zu. In den Jahren 1809 kam der Franzosenkrieg und 1848 der ungarische Freiheitskampf, beide trafen den Ort und brachten Verwüstung und Not
Ausflugsziele rund um Nickelsdorf:
Zahlreiche Ruheplätze während einer Wanderung machen einen Ausflug in die herrliche Gegend von Nickelsdorf zu einem Erlebnis. Der Grillplatz am „Hoadl“ lädt zu einem Grillabend ein. Der Beachvolleyballplatz vermittelt Urlaubsgefühle ohne Strand und Meer.
Bei einem Besuch ins benachbarte Ungarn hat man die Möglichkeit, Land und Leute kennen zu lernen. Die Bezirkshauptstadt Eisenstadt mit seinem Schloss Esterhazy und dem Haydnmuseum lohnt sich genauso wie ein Besuch von Schloss Potzneusiedl. Die Mühlen der Region entlang der kleinen Leitha entführen in längst vergangene Zeiten und erzählen aus der Geschichte.
Freizeitangebot von Nickelsdorf:
Am Ostabfall der Parndorfer Platte gelegen, umgeben von Wiesen und Wäldern die zum Erkunden der Tier- und Pflanzenwelt einladen, liegt Nickelsdorf. Die herrliche Flusslandschaft der Leitha lädt zu Wander- und Radwandertouren ein. Zahlreiche Ruheplätze machen einen Ausflug in die herrliche Gegend von Nickelsdorf zu einem Erlebnis. Für sportliche Betätigung sorgen ein Tennisplätze, ein Sportplatz, eine Skateranlage und in der kalten Jahreszeit ein Natureislaufplatz.
Highlights sind sicher das jährlich stattfindende internationale Jazzfestival „Konfrontationen“, das bereits seit 1985 besteht und das seit 2005 ebenfalls jährlich abgehaltene "Nova Rock Festival".
Zahlreiche Vereine prägen das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Nickelsdorf. Blicken doch einige von ihnen auf eine lange Tradition zurück.