Unweit der ungarischen Grenze liegt die Marktgemeinde Deutsch Jahrndorf auf einer Seehöhe von 133 Metern. Im Dreiländereck Österreich, Ungarn und Slowakei liegend erstreckt sich das Gemeindegebiet
von Deutsch Jahrndorf auf 28 Quadratkilometern. Zum
Bezirk Neusiedl am See und zum Burgenland gehörend, zählt Deutsch Jahrndorf 600 Einwohner.
Deutsch Jahrndorf ist die östlichste Gemeinde Österreichs.
Wissenswertes über Deutsch Jahrndorf:
Die Entwicklung des Burgenlandes wurde wirtschaftlich, sozial sowie kulturell von den einzelnen Dörfern geprägt. Durch die Geschichte jedes einzelnen
Unweit der ungarischen Grenze liegt die Marktgemeinde Deutsch Jahrndorf auf einer Seehöhe von 133 Metern. Im Dreiländereck Österreich, Ungarn und Slowakei liegend erstreckt sich das Gemeindegebiet
von Deutsch Jahrndorf auf 28 Quadratkilometern. Zum
Bezirk Neusiedl am See und zum Burgenland gehörend, zählt Deutsch Jahrndorf 600 Einwohner.
Deutsch Jahrndorf ist die östlichste Gemeinde Österreichs.
Wissenswertes über Deutsch Jahrndorf:
Die Entwicklung des Burgenlandes wurde wirtschaftlich, sozial sowie kulturell von den einzelnen Dörfern geprägt. Durch die Geschichte jedes einzelnen Dorfes wurde die Geschichte des „Landes der
Dörfer“ mitbestimmt.
2008 feierte Deutsch Jahrndorf ihr 800-jähriges Bestandsjubiläum, es wurde demnach 1208 erstmals unter dem namen "Ceud" urkundlich erwähnt.
Zur Erinnerung an den Fall des „Eisernen Vorhang“ 1989, wurden im Dreiländereck Österreich, Ungarn und Slowakai verschiedene Plastiken von internationalen Künstlern geschaffen. Das „Internationale
Symposium“ ist über einen österreichisch-ungarischen Grenzweg zu erreichen.
Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gehörte Deutsch Jahrndorf zu Ungarn und verwendete den Ortsnamen Memetjarfalu. Erst mit den Verträgen von Saint Germain und Trianon wurde es Österreich zugesprochen
und in das 1921 neu gegründete Bundesland Burgenland aufgenommen.
Sehenswertes in und um Deutsch Jahrndorf:
Aufgrund der zwei vorherrschenden Konfessionen, gibt es eine katholische und eine evangelische Pfarrkirche in Deutsch Jahrndorf. Die Zeiselhofkapelle „Wallfahrt zum Heilligen Kreuz und zum
Gegeißelten Heiland auf der Wiese“ auf der Straße nach
Pama, liegt im Ökonomiegut der ungarischen Benediktinerkongregation von
Panonhalma.
Im alten Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Deutsch Jahrndorf befindet sich das Dorfmuseum. Hier werden alte Geräte und Haushaltsgegenstände gezeigt.
In der Region um Deutsch Jahrndorf findet man noch einige Mühlen, die teilweise noch in Betrieb sind. Die Riermühle wurde in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg mit einer Turbine nachgerüstet.
Heute betreibt der Besitzer ein kleines Elektrizitätswerk. Die Albrechtsmühle wurde im Jahr 1661 erbaut. Ihren Namen hat sie von Erzherzog Albrecht, bis 1960 wurde hier noch gemahlen. Heute
beherbergt die Mühle ein Gasthaus.
Stillgelegt wurde nach einem Brand im Jahr 1938 die Pamamühle am Ufer der Kleinen Leitha. Die Esterhazysche Mühle wurde auf den Grundmauern einer alten Mühle aus dem 16. Jahrhundert erbaut. Der
Hoffnung der Besitzer nach, sollte das Umbauen auf eine „Schweizerei“ mehr Gewinn einbringen als das Getreidemahlen. So wurde das Mahlwerk demontiert. Die
Zurndorfer Götzmühle aus dem Jahr 1773 wurde anstelle der stillgelegten Esterhazyschen Mühle erbaut. Heute befindet sie sich im
Privatbesitz.
Zahlreiche Vereine fördern das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Deutsch Jahrndorf. Einige blicken auf eine lange Tradition zurück, wie etwa die Freiwillige Feuerwehr Deutsch Jahrndorf, die
im Jahr 1887 gegründet wurde.
Die Landschaft rund um Deutsch Jahrndorf hat ihren besonderen Reiz. Eine weite Ebene, durchzogen von Feldern und Wiesen lädt zu einer Wander- oder Radwandertour ein. In den zahlreichen Waldstücken
konnte sich die Tier- und Pflanzenwelt weitgehend ungestört entwickeln. So haben sich bedrohte Arten wie der Großrappe hier niedergelassen.