Die Marktgemeinde Andau liegt auf einer Seehöhe von 120 Meter im Bundesland Burgenland. Im
Bezirk Neusiedl am See erstreckt sich die
Gesamtfläche von Andau über 48 Quadratkilometer. Mit heute rund 2.500 Einwohnern gehörte Andau bis 1919/20 zu Ungarn. Erst mit den Verträgen von Saint Germain und Trianon wurde Andau Österreich
zugesprochen und 1919 ins neu gegründete Bundesland Burgenland aufgenommen.
Die Geschichte von Andau:
Funde aus der Bronzezeit belegen die frühe Besiedelung der Region um Andau. Im Ungarisch-Altenburger Museum lagern noch Funde welche im Jahr 1896
Die Marktgemeinde Andau liegt auf einer Seehöhe von 120 Meter im Bundesland Burgenland. Im
Bezirk Neusiedl am See erstreckt sich die
Gesamtfläche von Andau über 48 Quadratkilometer. Mit heute rund 2.500 Einwohnern gehörte Andau bis 1919/20 zu Ungarn. Erst mit den Verträgen von Saint Germain und Trianon wurde Andau Österreich
zugesprochen und 1919 ins neu gegründete Bundesland Burgenland aufgenommen.
Die Geschichte von Andau:
Funde aus der Bronzezeit belegen die frühe Besiedelung der Region um Andau. Im Ungarisch-Altenburger Museum lagern noch Funde welche im Jahr 1896 in
mehreren Skelettgräbern am Backofenhügel gefunden wurden.
Die Kriegerischen Ereignisse unter ihnen der Bocskayaufstand 1605, der Bethlenkrieg 1620, der Türkenkrieg 1683 und der Kuruzzenkrieg 1704-1709 haben Andau sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Schon
beim ersten Türkeneinfall 1594 wurde der Ort durch das flüchtenden Herr der Festung Raab zerstört. Die Französischen Truppen zogen im Jahr 1809 in Andau ein und gründeten ein Militärlager. Die
Kroaten kamen 1848 ins Land und plünderten die Gegend.
Andau und seine Kulturdenkmäler:
Die Brücke von Andau gelangte im Jahr 1956 zu trauriger Berühmtheit. Nachdem der Volksaufstand in Ungarn durch die sowjetischen Truppen
niedergeschlagen wurde, kamen zigtausend Flüchtlinge über die Brücke von Andau. Bis dahin war es eine eher unbedeutende Brücke, wurde aber für einige Wochen der einzige Weg in die Freiheit. Wenig
später wurde die Brücke gesprengt. Erst im Jahr 1991 konnte die neue Brücke wieder für Fußgänger und Radfahrer als Verbindung zwischen den Orten Andau und der ungarischen Gemeinde Janossomorja
freigegeben werden.
Eine 9 Kilometer lange Freiluftgalerie ist die Fluchtstrasse. 90 Plastiken und Skulpturen erinnern an die Flucht der ungarischen Nachbarn im Jahr 1956. Die Fluchtstraße in Andau war die einzige
Verbindung vom Einserkanal zur Brücke von Andau.
Die Dreifaltigkeitssäule an der Straße nach Tadten, die Pfarrkirche zum Heiligen Nikolaus sowie das Weisse Kreuz sind ebenso Zeitzeugen längst vergangener Geschichte.
Freizeitangebot und Ausflugsziele von Andau:
Der Nationalpark Hansag/Waasen ist ein Sumpf und Feuchtwiesengebiet wo noch der Großtrappe vorkommt. Der scheue Großtrappe ist ein Vogel der ungefähr so groß wie ein Truthahn, ist vom Aussterben
bedroht. Doch im Nationalpark kann er ungestört leben und sein Fortbestand scheint dadurch gesichert. Auch andere Tier nutzten die Ruhe im Nationalpark. Das ganze Gebiet der Hansag/Waasen gehört zum
Nationalpark Neusiedler See. Soweit das Auge reicht, erstreckt sich weitab vom nächsten Dorf die Ebene mit all seinem heimischen Tier und Pflanzenreichtum.
Die Freizeitanlage Andau am westlichen Ortsausgang bietet neben dem Mobilheimplatz, einen Campingplatz, Restaurant, Tennisplätze, ein überdachtes Sandbecken für die kleinsten und einen
Beachyolleplatz.
Der Pußtasee bietet in den Sommermonaten ideale Bedienungen zu einer Abkühlung im kühlen Nass. Große Liegewiesen geben ausreichend Platz für Ruhe und Erholung. Auch für Angelfreunde ist der Pußtasee
ein ausgezeichneter Fischgrund.
Das günstige Klima der burgenländische Puszta wird die unendliche Weite der Gemeinde Andau auch genannt, trägt dazu beim, dass hier in den Weinbergen die besten Trauben für hervorragende Weine
reifen. Aber nicht nur für den Weinbau sondern auch für Getreide und Gemüse ist hier ein idealer Platz um zu wachsen.
Andau bietet auch kulinarisch einiges. In einem der gemütlichen Lokale oder beim Heurigen kam man sich mit den Spezialitäten der Region oder mit Hausmannskost verwöhnen lassen.
Ein Ausflug zum
Neusiedler See oder ins Leithagebirge lohnen sich auf jeden Fall.